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Easyy-S

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Montag, 9. April 2007, 17:24

W-LAN mit broadcom 4311 / 4318 Chipsatz einrichten (mit ndiswrapper)

Dieses HowTo kann in Form eines PDFs in unserer Datenbank herunter geladen werden: download

Ubuntu-Version: 7.04
Verwendete Systeme: bcm4311 und bcm4318

In diesem HowTo wird Bezug auf den ndiswrapper in der Version 1.41 genommen. Diese Versionsnummer ist ggf. anzupassen.


Der Linuxkernel bringt ein Modul namens bcm43xx mit, welches bei mir jedoch noch nie ordentlich funktioniert hat.
Aus diesem Grund entferne ich dieses Modul und lade die Firmware für die Hardware mittels ndiswrapper.
Anschliessend steht einer ordentlichen Nutzung inklusive einer WPA2-Verschlüsselung nichts mehr im Wege.

Grundvoraussetzung für dieses Vorhaben, ist das Vorhandensein des Windowstreibers für die verwendete Hardware. Solche Treiber beinhalten eine Datei mit der Endung .inf , welche für die Einrichtung genutzt wird.

Hat man sich einen Windowstreiber besorgt, kann man diesen Entweder mittels 'cabextract' auseinanderpflücken oder man bezieht ihn direkt aus einem vorhandenen Windows herraus.

Weitere Vorraussetzung:
'build-essential' muss auf Ubuntu installiert sein und der aktuelle ndiswrapper wurde von der Entwicklerseite ( oder aus unserer Datenbank ) heruntergeladen.
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Montag, 9. April 2007, 17:25

Modul bcm43xx entfernen

Zu Begin entledigen wir uns des Kernelmoduls 'bcm43xx'
Mit folgendem Befehl entfernt man ihn temporär:

Quellcode

1
sudo rmmod bcm43xx

Das Modul heisst wirklich so. Die beiden 'xx' dürfen nicht geändert werden!
Um zu verhindern, daß dieses Modul beim nächsten Start des Systems geladen wird, blacklistet man es.

Quellcode

1
sudo vi /etc/modprobe.d/blacklist

Darin erstellen wir einen neuen Eintrag und speichern diese Konfiguration ab.

Quellcode

1
blacklist bcm43xx



Installation des ndiswrappers

Hat man den ndiswrapper heruntergeladen, entpackt man diesen und verschiebt ihn nach /usr/src/.
Dort liegt er meines erachtens nach sehr gut und kann für spätere Änderungen immer wieder herangezogen werden.

Man wechselt in das ndiswrapper-Verzeichnis und kompiliert das Programm.

Quellcode

1
cd /usr/src/ndiswrapper-1.41

Quellcode

1
make

Anschließend installiert man den ndiswrapper:

Quellcode

1
sudo make install

In meinem Beispiel gehe ich davon aus, daß man den Windowstreiber in das ndiswrapper-Verzeichnis gelegt hat. Die Installation des Treibers sieht dann wie folgt aus:

Quellcode

1
sudo ndiswrapper -i TREIBERDATEI.inf

Jetzt erstellt man noch das alias 'wlan0'

Quellcode

1
sudo ndiswrapper -m

Das war's dann auch schon. Das ndiswrapper-Modul kann nun geladen werden:

Quellcode

1
sudo modprobe ndiswrapper

Da dieser Befehl wiederum nur temporär ist, veranlasst man das laden des Moduls in dem man folgenden Eintrag in der /etc/modules hinzufügt:

Quellcode

1
ndiswrapper
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Dienstag, 10. April 2007, 16:08

Feisty bringt von hause aus den so genannten, gnome-networkmanager mit, den man oben rechts in der Kontrollleiste vorfindet.

Dieser sollte uns nun bereits verfügbare Netzwerke anzeigen.
Ist das nicht der Fall, können Ungeduldige auch einfach mal das System neu starten.

Zeigt uns der gnome-networkmanager unser Netzwerk an, wählen wir dieses aus und tragen dort die angeforderten Angaben ein.

In der Vergangenheit musste ich oft feststellen, daß der gnome-networkmanager nur mit dynamischen IP-Vergaben zurecht kommt.
Möchte man eine statische IP nutzen, muss man auf den networkmanager verzichten und die Verbindung zum Accesspoint mittels 'wpagui' herstellen.

Wie das geht, kann ihn diesem HowTo nachgelesen werden: > klick <
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Dienstag, 10. April 2007, 16:14

Accesspoint einrichten

Für all diejenigen, die nicht wissen, wie man sich einen WPA-Key erstellt, hier nochmal eine kurze Anleitung.
Meine Erfahrung hat gezeigt, daß man sich nicht einfach einen key ausdenken, sondern ihn wirklich generieren lassen sollte.

Damit die WPA2-Verschlüsselung funktioniert, muss die SSID vom Accesspoint übermittelt/angezeigt werden.
Manche Geräte bieten die Möglichkeit, die SSID zu verbergen. Diese Option darf NICHT aktiv sein.


Wir erstellen uns nun einen WPA-Key. Dazu nutzen wir das Programm 'wpa_passphrase' und geben diesem die SSID unseres Accesspoints (oder Router) bekannt.
Die SSID heisst in meinem Beispiel 'Moritz' und muss an die eigenen Einstellungen angepasst werden:

Quellcode

1
wpa_passphrase Moritz

Nun wird man aufgefordert eine Passphrase eingegeben, die zum Beispiel so aussehen könnte:

Quellcode

1
Erstell mir ein Passwort

Das ganze bringt dann folgendes zur Ausgabe:

Quellcode

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network={
        ssid="Moritz"
        #psk="Erstell mir ein Passwort"
        psk=5f9e948b7468cb6e2156d1c41b2333b225de9bad1f38a03f5bd2fe218d4d2eff
}


Der key besteht aus 64 Zeichen. Wie ich festgestellt habe, gibt es jedoch auch Geräte, die nur 63 Zeichen beherrschen. In dem Fall kürzt man den key um das letzte Zeichen und fügt diesen im Accesspoint ( oder Router ) an entsprechender Stelle ein.

Dies ist dann auch der key, nachdem der gnome-networkmanager fragt.
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