Dazu kopiert man am Besten zunächst die alte Konfigurationsdatei des laufenden Kernels in das Arbeitsverzeichnis:
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Quellcode
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1
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sudo cp /boot/config-$(uname -r) .config
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Falls bereits ein Kernel kompiliert wurde, oder auch nur zur Sicherheit, wird das Verzeichnis zunächst aufgeräumt:
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Quellcode
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1
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sudo make-kpkg clean
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Dann kann man die Konfiguration des zu kompilierenden Kernels starten:
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Quellcode
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1
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sudo make menuconfig
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Hier wird nun nicht auf jede einzelne Konfigurationsmöglichkeit eingegangen. Das wird noch an gesonderter Stelle behandelt werden. Ich beschränke mich daher überwiegend auf die für den gepatchten Kernel relevanten Details. Eure Hardware müsst ihr schon selbst kennen
Achtung!
Anders als bei den anderen folgenden Einstellungen, wo jeweils die
Änderungen hervorgehoben und beschrieben sind, gilt für den Punkt
Device Drivers --->,
Graphics support--->, dass
nur die Punkte so einkompiliert werden, wie sie hier stehen. Und alle anderen Module unterhalb dieses Punktes
nicht einkompiliert werden, weder fest, noch als Modul.
Es sei denn, ihr könnt unter Umständen auf eure Terminals auf F1-F6 verzichten
So werden nun als Wichtigstes folgende Einstellungen gewählt:
Unterhalb von
Processor type and features --->
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Quellcode
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1
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3
4
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[*] High Resolution Timer Support
[*]Tickless System (Dynamic Ticks)
Preemption Mode ---> Complete Preemption (Real-Time)
Timer frequency ---> 1000HZ
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Weiterhin noch einige andere, nicht rt-patch-spezifische Einstellungen:
Unterhalb von
General Setup --->
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Quellcode
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1
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[*] Prompt for development and/or incomplete code/drivers
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Unterhalb von
Device Drivers --->,
Graphics support--->
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Quellcode
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1
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3
4
5
6
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[ ] Backlight & LCD device support //nur bei einigen LCDs und PDAs interessant
[*] Enable firmware EDID
<*> Support for frame buffer devices
[*] Enable Video Mode Handling Helpers
[ ] Enable Tile Blitting Support
[*] VESA VGA graphics support
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Ihr mögt auch Pinguine? Dann unterhalb von
Device Drivers --->,
Graphics support --->,
Logo configuration --->
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Quellcode
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1
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[*] Bootup logo
[*] Standard 224-color Linux logo
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Unterhalb von
Kernel hacking --->
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Quellcode
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1
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[ ] Kernel debugging
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Nun kann man menuconfig verlassen, wobei man die Frage, ob die Konfiguration gespeichert werden soll, selbstverständlich mit "ja" beantwortet.
Vor dem Start noch einmal cleanen:
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Quellcode
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sudo make-kpkg clean
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Und schließlich den Compiler anwerfen und die CPU glühen lassen:
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Quellcode
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1
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sudo make-kpkg -initrd --revision=2.6.26.3 --append-to-version=-rev01 kernel_image kernel_headers
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Die Header gleich mit zu kompilieren ist eine gute Idee, da diese anschließend installierbar sind und nicht nach einem Aufräumen im Arbeitsverzeichnis verloren gehen.
Will oder muss man nämlich später beispielsweise noch die Grafikkartentreiber oder vmware rekompilieren, steht man dumm da
So, nun leiht euch je nach Konfiguration und Rechenpower einen oder zwei Filme aus der Videothek und wartet ab.
Ist der Vorgang erfolgreich durchgeführt worden, so findet ihr in /usr/src die beiden Pakete linux-headers*.deb und linux-image*.deb.
Diese werden nun wie gewohnt installiert:
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Quellcode
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1
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sudo dpkg -i linux-image*.deb
sudo dpkg -i linux-headers*.deb
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Um Weiteres muss man sich nicht mehr kümmern, einfach den Rechner neu starten und im Grub-Menü den neuen Kernel auswählen.
Viel Spaß
Rodge