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kls

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Montag, 26. Februar 2007, 16:17

setpci auf dual-cores

Hallo Leute.

Mal eine Frage. Nicht wirklich ubuntubezogen.

Früher war es möglich mit "setpci" diverse Parameter, wie Latenzen
und Interrupts zu setzen, um noch das letzte Quentchen Performance herauszuholen.

Bei meinem Dual Core System scheint das nicht zu funktionieren.
Ändere ich die Latenz eines Devices ändert sich bei der lspci Ausgabe nichts!


Hat da jemand eine Idee warum es nicht funktioniert?

Viele Gruesse
KLS

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kls« (11. Juli 2007, 16:17)


basslord

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2

Montag, 26. Februar 2007, 22:56

Klär mich mal auf. Wie ging das denn seinerzeit vonstatten? In der Richtung habe ich noch nichts am System getunt. Wie sah denn die Ausgabe auf einem single-core im Ggs. zum dual-core aus, nachdem du das System geändert hast?
Würde mich ja schonmal interessieren, ob meine Kiste nur auf Sparflamme rumeiert :D Was ich nicht glaube... aber ich lerne immer gern dazu.

Gruß
Rodge
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kls

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Dienstag, 27. Februar 2007, 09:53

Hallo Rodge.

Du kannst einfach den Devices neue Latenzen zuordenen.

z.B. setpci -v -s xx:xx.x latency_timer=xx

Hier gibt es was dazu:

http://www-128.ibm.com/developerworks/library/l-hw2.html

Das kann man auch wunderbar scripten, um alle Devices in einem Rutsch
zu konfigurieren.


Einige Leute nutzen das Feature, um den Zugang zur Graphik-Karte
zu optimeren, um Aussetzer usw. zu vermeiden, andere um den
Datenfluss zur Soundkarte zu optimieren. Mir wurde berichtet,
dass das sogar zu Klangverbesserungen geführt habe.

Ich selbst habe es noch nicht ausprobieren können, da ich mit einem Dual Core eingestiegen bin.

Gruss
Klaus

basslord

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Dienstag, 27. Februar 2007, 13:26

Unter dem Link erreiche ich nichts... lädt sich einen Wolf ;)
Aber nochmal zum Verständnis: der setpci-Befehl setzt/ändert die Latenzzeiten eines Devices. Okay.

Gilt das ausschließlich für PCI-Devices? Gelistet werden ja alle, PCI, onboard, PCIe. Anpassen kann ich onboard und PCIe schonmal nicht. Und ich habe gerade auch kein PCI-Device zum Testen.
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Dienstag, 27. Februar 2007, 14:15

Soweit ich weiss, sollte so ziemlich alles was lspci -v hergibt manipulierbar sein, wie Ethernet, Sata, Video, Sound usw. Ob sich die Onboard Devices hier anders verhalten kann ich nicht sagen.

Der Link funktioniert bei mir einwandfrei -- auch aus dem Post heraus.

Gruss
Klaus

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Samstag, 30. Juni 2007, 09:26

Noch ein Versuch!

Hallo Leute.

Ich mache das Thema noch einmal auf.

Hat zu diesem Thema wirklich keiner eine Idee?

In der Vergangenheit habe ich durch Verändern (auf einer single core plattform) z.B. der Latenzen für z.B. die Soundkarte Klangewinne erzielen können. Natuerlich kann man auch die Graphikkarte ein wenig anschieben.

Im Thinkwiki (Im Falle ein HD) habe ich gesehen, dass jemand ersteinmal die
Module removed dann die Parameter ändert und dann die Module wieder installiert.

Das ist aber z.B an meinem PC beim einzigen zu ändernden möglichen Device, dem Cardbus , nicht nötig.


Vielleicht kann das mal einer von Euch auf einem core-duo ausprobieren ( Nach dem Reboot steht alles wieder auf default und abschiessen kann man dabei auch nichts) und mir Bescheid geben:

root$ setpci -v -d *:* LATENCY_TIMER=40


Sollte alle Devices auf 40hex setzen

mit dem

root$ lspci -vv

kann man das dann überprüfen.

Danke und Gruss
Klaus

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kls« (30. Juni 2007, 09:38)


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Samstag, 30. Juni 2007, 15:54

Problem gelöst!!

Hallo Leute.

Das Problem ist gelöst.

Das Problem hängt mit dem PCI-Express zusammen.

PCI-Express ist im Gegensatz zum PCI-BUS eine Punkt zu Punkt Verbindung und kein shared BUS.

Dementsprechend brauchen sich Devices den BUS nicht mit anderen Devices teilen, haben dementsprechend 0 Verzögerung.

Besser geht es nicht. Hier haben dann natuerlich ältere Maschinen mit PCI eindeutig einen Nachteil!

Diejenigen von Euch mit PCI only und Tuning-Interesse sollten sich der Sache dennoch unbedingt mal annehmen.
Mit Veränderung der Latenzen kann man an dem ein oder anderen Device relativ einfach einiges an Performance rausholen.


Viele Gruesse
Klaus

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »kls« (30. Juni 2007, 18:06)