Hallo Rodge.
Interessant.
Die Werte in der rlimits.conf geben ja zuersteinmal die maximal
Prioritäten und max. nice an.
Muss ich dann davon ausgehen, das jedem Programm, welches ich
als User der Gruppe "audio" aufrufe, die maximal PRIO bzw. max. nice zugeordnet wird? -- Eher wohl nicht.
Rueckblick:
Bei dem set_rlimits tool, muss ich explizit konfigurieren welche
Gruppe bzw. User, welches Programm mit welchem maximalen nice bzw.
Scheduler Priorität starten kann. Das gibts bei PAM auch nicht mehr.

Aber auch hier wird wieder nur das max-Limit eingetragen.
Vielleicht werden die Prios den Gegebenheiten automatisch angepasst, was ja irgendwie logisch bzw. sinnvoll sein könnte. -- Glaube ich aber auch nicht.
Also, das ps -ec Kommando verrät mir dies auch nicht wirklich!
Also, irgenwie muss ich wohl das eigentliche Programm, bzw. die gesamte Prozesskette RT-mässig anschieben.
Muss also das Programm selbst so programmiert sein, dass es sich die maximale Prio anfordert! Das würde irgenwie passen. Denn es gibt ja nur einige wenige Programme die ich kenne, wie z.B. Jack, Ardour, XMMS und ecasound, die man explizit mit RT Optionen starten kann.
Bei ecasound kann ich explizit die Scheduler Priorität mit auf den Weg geben. (Spiegelt sich allerdings beim ps auch nicht wieder!)
In einer Prozess-Kette, bei der nur ein Prozess RT-Prio hat, könnte das natuerlich fatale Folgen haben, bzw. wäre diese alles andere als sinnvoll.
Dann stellt sich mir die Frage, ob eventuell die ganze Prozesskette prio-mässig in Abhängigkeit voneinander stehen muesste, damit es ueberhaupt Sinn macht bzw. ueberhaupt funktionieren kann.
Und wie würde so etwas dann realisiert werden?
Mal noch eine andere Frage zum Thema Prozess-Kette:
Hat jemand eine Ahnung ob ALSA mit DMIX und Sounkartentreiber auch im RT-Mode arbeiten? Oder wird deren Prio uber die jeweilige Applikation bestimmt?
Viele Gruesse
Klaus