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Gustav

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Donnerstag, 24. November 2011, 18:16

Mozilla Software Updates ?

Moin Ubuntufreunde,

ich nutze hier den Firefox 3.6.24, sowie Thunderbird 3.1.15, ausserdem würde ich gerne die Kalender Software Sunbird installieren. Das Software-Center hat nur die alten Versionen von Firefox und Thunderbird im Archiv, Sunbird finde ich gar nicht. :|

Unter Windows wird die Mozilla Software automatisch immer auf dem neuesten Stand gehalten/aktualisiert, wie gestaltet sich das unter Linux, ich verstehe diese Update-Geschichte nicht, ist wohl sicher ein typisches Einsteigerproblem..?

Fragender Gruß von Gustav

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gustav« (28. November 2011, 04:45)


basslord

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Donnerstag, 24. November 2011, 18:29

Moin,

also das hat schon seine Richtigkeit ;) Alles zur Update-Politik kannst Du hier nachlesen:
http://wiki.ubuntuusers.de/Update

Gruß
Rodge
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Donnerstag, 24. November 2011, 18:59

Google Mal. Man kann die Repos von Mozilla einpflegen und bekommt dann die neuesten Versionen. Das ist eines der Gründe, warum ich auf ein Rolling Release umgestiegen bin. FF, TB mit Lightning immer aktuell (FF und TB in Version 8 bzw. 7).


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Gustav

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Donnerstag, 24. November 2011, 19:18

Moin,

und danke für eure Antworten, mit denen ich wenig bis gar nichts anfangen kann. Ich weiss nicht einmal was ein Rolling Release bedeutet. :|

Für mich dummen Einsteiger sind all das böhmische Dörfer, für euch ganz sicher Alltäglichkeiten, die vielfach gefragt wurden. Ich merke doch immer wieder, wie schwer es mir pers. gelingt, mich in Linux einzuleben.

Egal, ich werde weiter Fragen stellen, wenns erlaubt ist... 8|

Gruß Gustav

Fraenk

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Donnerstag, 24. November 2011, 19:21

Moin,
wenn du unbedingt den Firefox und den Thunderbird auf die akutelle Version 8.0 haben möchtest, dann musst du dir die Paketquellen per ppa und Das ppa für den Firefox und analog für den Thunderbird kannst du dir dann über die Konsole freischalten/hinzufügen:

Quellcode

1
sudo add-apt-repository ppa:mozillateam/firefox-stable
anschließend die Paktquellen neu einlesen lassen

Quellcode

1
Sudo apt-get update && sudo apt-get upgrade
und dein Fx ist auf den aktuellen Stand . Genauso verfährst du mit dem ppa für Thunderbird:

Quellcode

1
sudo add-apt-repository ppa:mozillateam/thunderbird-stable
und anschließend

Quellcode

1
sudo apt-get update && sudo aptitude upgrade
Siehe auch den Wiki-Artikel zur Installation des Fx: http://wiki.ubuntuusers.de/Firefox/Insta…ghlight=Firefox.
Für Thunderbird gibt es z.B. den Kalender Lightning 1.0 als Add-on. http://wiki.ubuntuusers.de/Thunderbird/L…light=lightning oder das Add-on von der Mozillaseite downloaden.

Gruß
Fraenk

PS: Dazu ist da Forum dar um Fragen zu stellen.............
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Gustav

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Freitag, 25. November 2011, 00:17

Moin Fraenk,

sorry, aber genau das ist es, was einen Neueinsteiger wie mich abschreckt, dieses ganze blödsinnige Prozedere, um eine installierte Software auf dem neuesten Stand zu halten. Ich möchte diese Updates gerne automatisch, ohne mich durch irgendwelche kryptischen Befehle zu hacken. Dazu in einem "Terminal", von dem ich absolut keinen Schimmer habe... :|

Ich möchte bitte die aktuelle Software, und nicht stundenlang damit herumfrickeln, um dann zu bemerken, es hat doch nicht funktioniert! :|

Das ist für mich als Neueinsteiger einer der Knackpunkte unter Linux, und einige eurer Antworten, die ich nicht verstehe, wie sollte ich auch...?

Gruß Gustav

basslord

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Freitag, 25. November 2011, 09:41

Moin Gustav,

also vorab: das war nun auch ein bisschen viel Input. Das dies auf Einsteiger abschreckend wirkt, kann ich sehr gut nachvollziehen. Aber ich versuche das mal etwas zu erläutern und dem ganzen den Schrecken zu nehmen. Und natürlich deine Unzufriedenheit. Glaub mir, wenn das Prinzip (in dem Fall das der Update-Politik) verstanden ist, ergibt das einen Sinn. Und ich befürworte diese Politik sehr. Nun gut, los geht's...

dieses ganze blödsinnige Prozedere, um eine installierte Software auf dem neuesten Stand zu halten.
Ja, blödsinnig ist das nicht. Wenn du den Artikel mal gelesen hast, wird klar, dass die Software auf deinem System in Sachen Sicherheit für den Supportzeitraum aktuell gehalten wird. Bei zukünftigen LTS Versionen sogar ganze 5 Jahre. Es werden nur keine Versionsupdates mehr eingepflegt.
Man sollte von der sogenannten Versionitis Abstand nehmen. Sprich: immer das Neueste vom Neuesten haben zu müssen. Muss man nicht.

Ich möchte diese Updates gerne automatisch, ohne mich durch irgendwelche kryptischen Befehle zu hacken.
Dann meine Frage: warum? Möchtest du auf einen neueren Stand, mach ein Upgrade oder eine Installation hin zur aktuell verfügbaren Ubuntuversion. Da ist man dann immer auf dem aktuellen Stand und es ist auch kein Akt, wenn man das ein, zwei Mal gemacht hat.

Dazu in einem "Terminal", von dem ich absolut keinen Schimmer habe...

Nun, das war ja nur ein schneller Tipp, damit es ruckizucki geht ;) Man kann das auch mit der grafischen Benutzeroberfläche machen. Sei es mit einem Editor wie gedit oder kate oder eben in der Paketverwaltung selbst. Die Befehle fürs Terminal sind nun mal schneller als jedes klicken und tippen. Und wenn man sich einmal daran gewöhnt hat, möchte man es auf gar keinen Fall mehr missen.
Aber klar, blind irgendwelche Dinge zu kopieren, ohne das nötige Verständnis, ist nicht gut. Sogar gefährlich unter Umständen. Wobei ich für unser Forum da schon die Hand für ins Feuer legen würde, das hier niemand bösartige Befehle postet.

Ich hoffe, ich hab damit ein wenig geholfen.

Ein Sache habe ich allerdings noch: Rolling Releases... Hach, der Hinweis darauf durfte ja nicht fehlen :D Wie ich unsere Danica dafür schätze, unbeschreiblich. Nein, wirklich nicht bös' gemeint. Mir wäre ja langweilig, wenn ich nicht meine Gegenmeinung dazu an den Start bringen könnte. :love:
Und von Diskussionen und Erfahrungsaustausch lebt ein Forum ja auch.

Gut, zum Thema: ich habe eine zeitlang Arch Linux getestet. Ebenfalls ein sogenanntes Rolling Release. Einmal installiert, bringt es sich immer auf den aktuellsten Stand, führt man seine Updates regelmößig durch. Es gibt also kein altes oder neues Release, macht man seine Updates fleißig, ist man immer up-to-date.
Ja, das klingt verlockend. Nicht alle 6 Monate (wenn man aktuell bleiben möchte) oder eben alle 1,5, bzw. 3 (demnächst ja 5) Jahre ein Versionsupgrade (was oft auch misslingt, sind wir mal ehrlich) oder eine Neuinstallation durchführen. Das geht lange gut, bis irgendein Schwung neuer Updates das System dann doch instabil macht. Erlebt mit dem X-Server in Arch Linux. Ja gut, ich brauche X nicht. Kann man fixen. Aber den Einsteiger möchte ich sehen, wenn auf einmal die grafische Benutzeroberfläche futsch ist, weil kaputt geupdatet.
Die Idee ist klasse, die Umsetzung leider nicht optimal. Ebenfalls ist es für Unternehmen keine Alternative. Hier muss ein Stand klar definiert sein, auf den man sich berufen kann. Kein Wildwuchs an Versionen etc.

So, genug die Werbetrommel gerührt. Man muss sich auf das Ungewohnt erst einmal einlassen. Zum Abschluss hab ich noch einen: du kannst auch den Windowsweg beschreiten. Ignoriere das Repository und installiere den Firefox per Hand. Dann bist du und nur du für die Aktualisierung verantwortlich. Und dann greift auch die interne Firefox-Aktualisierungsverwaltung. Ich finde das allerdings furchtbar und liebe die Softwareverwaltung über ein Repositorium. Besser kann man es als Endanwender doch kaum haben in meinen Augen.

Gruß
Rodge
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Freitag, 25. November 2011, 09:49

Moin,

ähm was hast du denn unter Windows die ganze Zeit gemacht, du hast deine Programme aufgrund neuer Versionen oder weil es Sicherheitslücken gab händisch neu installieren müssen um auf den neuesten Stand zu sein etc.... :rolleyes: (bitte richtig verstehen...)
Das nimmt dir in der Regel die Paketverwaltung unter Ubuntu ab.
Zum Verständnis zu meiner ersten Antwort:
Da du derzeit mit Lucid unterwegs bist werden in der Regel keine neuen Programme über Updates eingepflegt, sondern nur Sicherheitspatches eingespielt. Bis Lucid wurde in der Regel eine neue Version des Fuchses und der von Thunderbird über Updates eingepflegt. Dies ist inzwischen aber nicht mehr der Fall, da Mozilla zwischenzeitlich seine Releasepolitik geändert hat und in einem Takt von ca. 4-8 Wochen neue Versionen herausbringt. Aufgrund dessen hat Canoncial seine Updatepolitik geändert und jeweils eine stable Paketquelle als "ppa" eingerichtet. Somit kommen die User zum einen in den Genuss die neuesten Versionen zu erhalten und zum anderen erspart sich Canoncial die Arbeit, für alle älteren Versionen von Ubuntu die Patches für die beiden Programme anzubieten bzw bereit zu stellen. Was ein Haufen an Arbeit wäre und eine Menge Personal binde würde.
:D Und nebenbei, vier Befehle für copy&paste in den Terminal zu überführen dürfte auch für Dich als Anfänger kein Problem sein. :D

Gruß
Fraenk
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Danica Talos

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Freitag, 25. November 2011, 09:57

Zitat

Moin,
und danke für eure Antworten, mit denen ich wenig bis gar nichts anfangen kann. Ich weiss nicht einmal was ein Rolling Release bedeutet.

Man sollte sich schon Mal mit Linux auseinander setzen, gerade als Anfänger. Und wenn du nicht weißt, was ein "Rolling Release" ist, dann ist es der kürzeste Weg, Google zu bemühen. Gewisse Grundlagen sollte man schon bereit sein zu lernen.

Montiernix

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Freitag, 25. November 2011, 10:10

:D Und nebenbei, vier Befehle für copy&paste in den Terminal zu überführen dürfte auch für Dich als Anfänger kein Problem sein. :D

so isses - du solltest dir allerdings bewußt sein, dass nach dem upgrade von FF das eine oder andere Addon nicht mehr funktioniert. Das hat dann aber nix mit Ubuntu oder Linux im Allgemeinen zu tun - Windows ist davon genau so betroffen - sondern mit Mozilla selber.

Was den Roling Release angeht, da hat Danica recht - Suchmaschinen helfen weiter.

Ob du nen RR willst, mußt du selber rausfinden - ich z.B. wills nicht
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basslord

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Freitag, 25. November 2011, 11:31

@all
Also mal langsam. Gustav hat hier einen Thread eröffnet und eine Frage gestellt. Es kamen auch gut gemeinte, aber nicht für jedermann verständliche Antworten. Hier stur auf $SUCHMASCHINE zu verweisen, kann es doch nicht sein. Dann können wir auch gleich dicht machen und auf der Startseite nur einen Satz platzieren: "Sie werden nun auf www.google.de weitergeleitet, vielen Dank!"

Mit Linux auseinandersetzen... Ja, das macht er doch jetzt gerade. Und fragt nicht Google, sondern UNS. Und wenn dann solche Antworten kommen, wie hier zum Teil, würde ich persönlich ja schon die Lust verlieren.
Warum sollte er denn googlen? Weil ihm irgendjemand mit Begriffen kommt, die er noch nie gehört hat? Also sorry, das ist keine Basis für eine Diskussion. Denn: er hat diesen Begriff nicht in die Diskussion eingeführt, sondern der Gesprächspartner. Und da fragt man sich, warum D eine Servicewüste ist...

Gruß
Rodge
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Freitag, 25. November 2011, 12:25

ok Rodge, du hast recht

@ Gustav, Infos zu rolling Realease gibt es hier

Grüße

Montiernix
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Freitag, 25. November 2011, 12:55

ich nutze hier den Firefox 3.6.24, sowie Thunderbird 3.1.15, ausserdem würde ich gerne die Kalender Software Sunbird installieren.

Also meines wissens wird Sunbird nicht mehr weiterentwickelt. Für den Thunderbird gibt es die Erweiterung "Lightning" als Kalender.

Zitat

Lightning und die eigenständige Kalender-Anwendung Mozilla Sunbird beruhen auf einer gemeinsamen Codebasis. Beide waren ursprünglich Teil des Mozilla Calendar Project {en}. Nach der Veröffentlichung der Version 1.0 von Sunbird Anfang 2010 wurde jedoch entschieden, nur noch Lightning aktiv weiterzuentwickeln.


Das kannst Du hier nachlesen!
Installieren kann man Lightning über das Sofwarecenter !

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14

Freitag, 25. November 2011, 15:47

Ich weiß nicht, wie ihr das handhabt. Aber ich habe und hatte immer den Stolz in mir, so viel wie möglich selbst zu erarbeiten. Und das ist das, was ich meinte. Wenn man nicht weiß, was ein Rolling Release ist, bemühe ich für meinen Teil zuerst Google (oder von mir aus "Bing" etc) und belese mich. Andere wegen solcher - ich nenne es Mal Lapalie - zu befragen bedeutet für mich; ich will nicht selber denken und handeln, ich will alles wie bei Muttern vorgekaut bekommen. Und sowas kann ich auf den Tod nicht leiden.

Wenn es um schwierige Prozesse geht, Installationswege via Terminal und Fragen zu Linux, die nicht leicht zu verstehen sind, bin ich die Letzte, die Hilfe verweigert und lapidare Antworten gibt. Aber ich ziehe eine deutliche Grenze, wo Hilfe anfängt und wo ich erwarten kann, dass derjenige sein Hirnschmalz anstrengt und für sein Wissen was tut.

Das ist meine Überzeugung und dazu stehe ich auch.

Und Mal ehrlich, selbst ein Anfänger kann im Terminal die Schritte nach und nach vollziehen, wie Frank sie aufgeführt hat. Und um FF und TB immer aktuell zu halten, gibt es nur zwei vernünftige Wegen: 1.) man fügt die ppa hinzu wie Frank es geschrieben hat oder 2.) man installiert sich ein Rolling Release System und wird stets mit der aktuellsten Software versorgt. Oder man bleibt bei Distributions-Version und ist zufriden damit.

Mit Linux arbeiten heißt, sich mit Linux auseinanderzusetzen, zu lernen, seinen Horizont zu erweitern und unabhängiger zu werden. Gegenüber vor 10-15 Jahren ist Linux echt erwachsen geworden und eine tolle Alternative zu Windows.

Wünsche euch ein schönes We...

... und wenn ihr wollt, hackt ruhig auf mich rum. Ihr wäret nicht die Ersten und auch nicht die Letzten :D

basslord

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Freitag, 25. November 2011, 16:19

Hi all,

ziemlich OT geraten der Thread hier, aber nutzen wir die Gunst der Stunde (solange uns kein Admin oder Mod hier den Faden dicht macht ;) )
Ich weiß nicht, wie ihr das handhabt. Aber ich habe und hatte immer den Stolz in mir, so viel wie möglich selbst zu erarbeiten. Und das ist das, was ich meinte. Wenn man nicht weiß, was ein Rolling Release ist, bemühe ich für meinen Teil zuerst Google (oder von mir aus "Bing" etc) und belese mich. Andere wegen solcher - ich nenne es Mal Lapalie - zu befragen bedeutet für mich; ich will nicht selber denken und handeln, ich will alles wie bei Muttern vorgekaut bekommen.
Ich verstehe schon, wie das gemeint ist. Und natürlich hast du Recht, dass man Selbstinitiative zeigen soll, bevor man dumme Fragen stellt.
Aber nochmal: hier in diesem speziellen Fall war es ja keine dumme Frage. Du hast den Begriff in die Diskussion erst eingebracht, und dann muss man damit rechnen, dass sein Gegenüber damit nichts anzufangen weiß. Meiner Meinung nach hat man das Recht, von seinem Gesprächspartnern Antworten zu etwaigen Unklarheiten zu bekommen. Ich finde, man sollte im Netz nicht zu sehr vom wirklichen Leben weg kommen. Und wenn ich die Diskussion hier übertragen würde ins Real Life, dann kann mir hier doch niemand erzählen, er würde seinem Gesprächspartner bei Wissenslücken ins nächste Internetcafe schicken, um ihn erstmal googeln zu lassen. Nein, Du würdest selbstverständlich antworten, und zwar persönlich. Das hat dann nichts mit einer Faulheit meines Gegenüber zu tun. Man kann halt nicht alles wissen.

Der Fall wäre natürlich anders gelagert, wenn hier jemand einen Thread eröffnet, wild mit ihm unverständlichen Begriffen um sich schmeißt und dann von den Forenmitgliedern eine Antwort verlangt. Da würde ich Dir zustimmen und ihn auch an Google verweisen. Das fiele dann nämlich in die Schublade "schlecht vorbereitet". Ist hier aber nicht der Fall gewesen. Und darauf wollte ich nur hinaus. Hoffe, das ist nun etwas klarer geworden.

Und Mal ehrlich, selbst ein Anfänger kann im Terminal die Schritte nach und nach vollziehen, wie Frank sie aufgeführt hat.
Jup, kann er. Aber wie ich oben schon sagte, kann man das auch nicht blind verlangen. Man kann es anbieten. Entweder man ist geneigt, ein copy&paste zu machen und das Thema ist durch oder aber man mag diese Methode erstmal nicht, weil fremde Welten. Ich kann da keinen Vorwurf generieren.

Und um FF und TB immer aktuell zu halten, gibt es nur zwei vernünftige Wege
Nöööp, gibt noch die dritte Variante. Hatte ich ja auch schon gesagt. FF und TB am System/Paketmanager vorbei installieren und sich auf die Update-Funktion der beiden Programme verlassen (in diesem Fall geht das nämlich, da FF und TB das mitbringen).

... und wenn ihr wollt, hackt ruhig auf mich rum. Ihr wäret nicht die Ersten und auch nicht die Letzten
Jetzt komm aber, niemand hackt auf dir rum. Wir wissen alle deinen Input zu schätzen. Gerade ich ;) Mir stieß das Echo auf den Eröffnungspost halt etwas sauer auf. Aber das haben wir ja nun hoffentlich geklärt.

Euch allen ein schönes und hoffentlich sonniges WE!

Gruß
Rodge
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Sonntag, 27. November 2011, 09:45

Hallo zusammen!

Um hier den meist verhassten Vergleich mit anderen Systemen zu pflegen: unter Windows ist das auch nicht anders. Für eine Version gibt es Security Updates oder Bugfixes, wenn Du aber die neueste Version haben willst mußt Du diese erwerben und Installieren:. Erst dann kannst Du die Software nutzen. Zugegeben, die indstallation wird über eine grafische Oberfläche gemacht, aber das wars dann schon.

Also lassen wir die Kirche schön im Dorf.


Grüße aus Wien
Niki

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Sonntag, 27. November 2011, 11:29

für mich als reinen Anwender bieten die halbjährlichen Dirstributionszyklen von ubuntu einen akzeptablen Kompromiss zwischen Sicherheit und Aktualität meines Systems. Mein home wandert jeweils über den Umweg einer Sicherung auf ext. Festplatte auf ein zweites Notebook mit dem neuen ubuntu und wird dabei gleich entflöht und aufgeräumt. Wir sollten dabei nicht vergessen, dass wir uns in einem Paralleluniversum zur win-Welt bewegen mit anderen Grundlagen der Sortwareentwicklung. Mir ist das erst durch das Lesen von Die Kathedrale und der Basar klargeworden und insofern bin ich mit der Distributionspolitik von ubuntu einverstanden (bei M$ bleibe ich ja auch bei XP und kauf' mir nicht win7 ff).
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Gustav

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Dienstag, 29. November 2011, 14:23

Moin Ubuntufreunde,

als Themenersteller möchte ich mich gerne noch einmal zu Wort melden. Natürlich kann man sich jede Anfängerfrage "ergooglen", das ist sogar mir bekannt, aber darum geht es eigentlich gar nicht. Ich habe mich hier im Forum ganz bewusst angemeldet, um eben diese Fragen in einem Dialog beantwortet zu bekommen, und ich schätze die Hilfestellung hier sehr, das wollte ich bitte gerne anmerken.

Ich erinnere mich noch sehr gut an die Jahre der Computerleidenschaft ohne ein Internet, ohne E-Mail, ohne Google, wenn es denn wieder einmal nicht so funzte, wie es sollte, dann griff man zu einem Telefon, und da war dann garantiert ein Computerfreund, der eine hilfreiche Antwort hatte, ein Lösung der vielen kleinen Probleme.

Bei aller Geschwindigkeit, der Vielfalt der heutigen Möglichkeiten, und bei all der nicht immer netten Anonymität im Internet sollten wir bitte niemals vergessen, dass am anderen Ende der Leitung auch nur ein Mensch sitzt, und schreibt. Wenn wir alle das im Auge behalten, das sind wir alle gemeinsam auf dem richtigen Weg. :)

Danke fürs Lesen, und einen Gruß von Gustav

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Gustav« (29. November 2011, 21:59)


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Mittwoch, 30. November 2011, 12:52

ich sehe es so, dass man Problemlösungsstrategien eigentlich nur im Dialog mit anderen erlernen kann. Ein Hinweis aus'm Netz löst manchmal das Problem, bringt einen persönlich aber nicht weiter. In die Microsoft Welt habe ich mich über Jahrzehnte hineingelebt und kann meine diagnostischen Strategien in diese Welt portieren. Bei ubuntu erkenne ich noch nicht die Gedanken, die der Struktur hinterliegen (mag sein, es IST dafür auch zu chaotisch?) und kratze bei Problemen immer nur ein wenig an der Oberfläche. Da sind Konsolenbefehle hilfreich, der Nebensatz dazu aber vielleicht lehrreich für die Entwicklung einer Methodik zum Umgang mit zukünftigen Problemen. Mitlesen in fremden Threads ist da z.B. positiv prägend, wenn die Forumskultur stimmt. Das Lernen entsteht dann aus der Verknüpfung von Fakten, Zusammenhängen, Querverweisen, strukturiertem Denken und Geduld.
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