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Walter_vdV

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Sonntag, 26. Juni 2011, 23:01

11.04 neben 10.10 installieren, ich check es nicht

Hallo zusammen,
eigentlich gibt es hier schon einen Artikel zu dem Thema von @Nogim mit guten Hinweisen von @Montiernix, ich kapier es trotzdem noch nicht. Das ist wieder mal so eine Thema, bei dem ich einen Vorkauer brauche. Beim Umzug mit Ubuntu von meinem Bad Computer (siehe Bad Bank) :-) auf meinem Super Computer habe ich gleich entsprechende Patitionen angelegt. Hier mal meine Aufteilung:
1. primäre Partition auf die ich 10.10 installiert habe (sda1)
2. primäre Partition zu Installation eines 2. Betriebssystem (sda2 - nicht verwndet)
3. Swap Auslagerungsspeicher (sda3)
4. logische Partition (sda4) diese habe ich dann unterteilt in
4a. sda5 (-nicht verwendet) zur besonderen Verwendung (gegebenenfalls noch ein Betriebssystem???)
4b. sda6 mein "/home"-Verzeichnis von 10.10
4c. sda7 für kurzfristige Backups meiner Daten bzw. zur Auslagerung meiner eigenen wenig benutzten Daten
Jetzt will ich 11.04 oder später mal Mint, XFC oder weiss was ich, zum ausgiebigen testen auf der 2. primären Partition installieren und zwar vollständig, d.h. mit einem eigenen "/home"-Verzeichnis für 11.04 (da stellt sich für mich die Frage wohin schiebt der Installer die Swap-Part. von 11.04). Ich starte also meine Live-CD und klicke dann auf Ubuntu installieren, dann auf die Option 11.04 neben 10.10 installieren und da kommt dann die im anhängenden Screenshot gezeigte Abfrage, die ich absolut nicht kapiere, nur das mir irgendwelche Installationsorte angeboten werden, die ich absolut nicht will, ganz im Gegenteil die würden mir sogar meine Daten löschen. also wähle ich das "erweiterte Partitionswerkzeug" und komme dann in die Partitionstabelle, wähle dort die Partition sda2 aus und dann "Jetzt installieren" und bekomme dann die Fehlermeldung "Kein Bootpartition gwählt" oder so ähnlch. Und jetzt bin ich mit meinem Latein am Ende. Ich hab zwar eine Ahnung, bin mir aber total unsicher.


Gruß Walter

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2

Sonntag, 26. Juni 2011, 23:34

Hi Walter;

also der Reihe nach:

1.) Eine Swap reicht - ich hab nen Rechner mit 11 (kein Schreibfehler) Linuxen, die Swap wird von allen erkannt
2.) ich seh nicht, welche Partition du als /home für 11.04 verwenden möchtest.
3.) der Weg, die Partitionen vorher anzulegen ist sehr zu begrüßen, da daurch später keine UUIDs mehr verändert werden - das vermeidet evtl. Boot-Probleme
4.) zu Grub: bei 10.10 als "Hauptsystem" läßt du Grub2 in den MBR schreiben - alle andere Linuxe bekommen Grub2 in ihre /root-Partition :!:

Zum Installieren: bei Natty mußt du im Partitionsmenü die Variante "etwas anderes machen" anklicken, damit kommst du ins manuelle Pertitionsmenü. Dort kannst du dann /root und /home entsprechend einhängen - swap mußt du, wenn durch 10.10 schon vorhanden, nicht mehr anlegen. Wird wie gesagt automatisch erkannt und eingebunden.

So, ich hoffe, ich konnte dir weiter helfen - falls du noch Fragen hast, immer her damit

Grüßle

Montiernix

p.s. wenn du ne interessante Distri suchst, schau dir mal LMDE (Linux Mint Debian Edition) und Bodhi-Linux (basiert auf Ubuntu) an
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3

Montag, 27. Juni 2011, 13:52

Hallo Montiernix,
egal welche für mich evtl. passende Option ich wähle ich komme immer bei - siehe Anhang Screen1.png - raus. Das ist wohl das ominöse manuelle Partitionsmenü. Vielleicht habe ich mich bei meinem Startbeitrag mal wieder bescheuert ausgedrückt deshalb folgende Klarstellung.
Ich will in /dev/sda2, die ich mir extra für so was angelegt habe, ein Betriebssystem installieren, das uneingeschränkt mein anderes Betriebssystem in Ruhe lässt, also nicht mein bestehendes /home-Verzeichniss mitbenutzt (was in diversen Installationsanleitungen angedroht wird) oder sonst irgendwie auf meinem System ausserhalb dieser Partition rumschreibt. Deshalb auch die Frage nach dem Swap-Bereich. "Format /dev/sda2/" hinterlässt also meinen PC wieder in einem Zustand, als ob es diese Testinstallation nie gegeben hätte, allenfalls das Ändern irgendwelcher Einträge in einem Bootloader würde ich noch akzeptieren! Jetzt meine Fragen,
1. Was muss ich unter "Device for Bootloaderinstallation" (siehe Screen1.png) einstellen?
2. Wenn ich /dev/sda2 auswähle und dann auf "Ändern" klicke erhalte ich folgendes - siehe Anhang Screen2.png.
Da muss ich erst mal unter "Benutzen als" -> "Ext4-Journaling-Dateisystem" auswählen oder? (Formatiert ist die Partition bereits) und jetzt kommts,
was muss ich unter "Einbindungspunkt" auswählen "/" oder "/boot". Dies hängt wohl auch mit Frage 1 zusammen?

Zusätzliche 3. Frage. Kann ich die Vorgehensweise auch auf sda5 anwenden, die ich mir ja auch für so was frei gehalten habe

Gruß Walter
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Dienstag, 28. Juni 2011, 21:14

Hi Walter,

benutzen als: ext4

Einhängepunkt ist "/"

formatieren brauchst du keinen Haken setzen, ist ja schon in ext4.

Und vergiss das mit der Swap, da wird nix draufgeschrieben, das ist ne Auslagerungspartition - ganz vereinfacht gesagt ne Erweiterung deines Ram. guggsch du

WICHTIG Pass auf, wo der Grub hininstalliert wird, das muß in dem Fall sda2 sein. Du mußt nach der Installation dein 10.10 starten und dort ein

Quellcode

1
sudo update-grub

machen. Danach wird der Grub auf sda2 erkannt. Das mußt du übrigens nach jedem Kernelupdate von 11.04 machen
Dein Grub2 von 10.10 im MBR ist sozusagen der Master und wird auch nicht tangiert, falls du das System auf sda2 mal löschen willst

Falls du noch ein BS auf sda5 installieren willst, verhält sich es dort genau so. Grub in sda5 installieren, 10.10 starten und Grub updaten

Auf deinen ersten Bild ist doch unten das Feld für den Bootloader-Device - über das dropdown-Menü sollte dir dort unter anderem sda2 angeboten werden .

Wenns noch Unklarheiten gibt, einfach fragen

Grüßle

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5

Dienstag, 28. Juni 2011, 21:45

Hallo Montiernix,
danke, das gibt mir jetzt die notwendige Sicherheit, insbesondere das mit dem Grub.
Gruß Walter

PS. Gehört jetzt nicht hierher, aber dein Tip für das Bodhi-Linux war Klasse. Wäre es nicht sinnvoll, hier einen Thread aufzumachen wo man über solche Alternativen diskutieren kann. Weil diese Bodhi gefällt mir hauptsächlich wegen der Beschränkung auf die allernotwendigsten Programme. Ich habe durchaus Verständnis, dass man bei Ubuntu auf eine Live-CD zur Demo möglichst viel Programme draufpackt, aber für mich gilt, dass ich erst mal 90% wieder runterschmeisse und das ist aber mehr Arbeit als eine Installation, insbesondere da die Deinstallationen absolut unbefriedigend sind und das System weiterhin ziemlich zugemüllt bleibt. (Jetzt habe ich wieder mal in einem Satz 2 verschiedene Dinge dargelegt ts, ts. ts...)
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Freitag, 1. Juli 2011, 09:08

Hallo Walter,

deinen anderen Beitrag zu der Sache hab ich gerade gelesen, da ging aber mal was voll daneben.

Jetzt hast du genau die Situation, die nicht eintreten sollte.

Starte mal dein 10.10 und dann kannst du Grub neu in den MBR installieren.

Quellcode

1
sudo grub-install /dev/sda

(ohne Zahl hinter sda) und danach noch Grub updaten

Quellcode

1
sudo update-grub

Das sollte es eigentlich gewesen sein. Info dazu gibts wie immer bei uu.de

Grüßle

Montiernix

edit//
sollte die Meldung kommen, dass Grub bereits installiert ist, dann ist alles ok. Ich bin mir nicht ganz sicher, aber das mit dem Bootflag hat glaub nix zu sagen

edit 2 //
Hi Walter, ja ich lese deinen anderen Thread mit, bleibe aber mal mit Kommentaren in diesem hier - zumindest mal solange, wie hier kein "gelöst" oder "erledigt" markiert ist.
Wenn du an dem Thema dran bleiben willst, kein Problem - ich bin geduldig.

An Mint kann es übrigens nicht liegen, an Brasero genau so wenig. Ich brenne alle meine iso-files mit Brasero und Mint 11 ist auf meiner "Spielwiese" auch drauf.
Sei mir nicht böse, aber ich muß das jetzt sagen: den Fehler mußt du schon bei dir selbst suchen - sowas kommt vor.

Was meinst du, wie oft mir Fehler passiert sind bis ich meinen Multiboot soweit stehen hatte, dass alles funktioniert und nicht ständig durcheinander geworfen wurde - ich wurde dann nach jedem Fehler hartnäckiger, solange, bis ich es kapiert hatte.

Mein nächstes Projekt ist jetzt (sobald ich zeitlich dazu komme), aus dem ganzen einen sauberen Chainload zu machen, so dass ich im Grub nicht Hunderttausend Kernel stehen habe sondern nur noch die Namen der Distris.
Ich hatte das schon mal, dann aber durch ne Unachtsamkeit abgeschossen :(

Also was tun: das Ganze von vorne - was sonst? Aufgeben gilt nicht.

OK, lange Rede, kurzer Sinn: wenns soweit ist, melde dich - das wird schon

Grüßle

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Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »Montiernix« (1. Juli 2011, 09:08)