Die Die
Linux Foundation, das Industriekonsortium zur Förderung der Entwicklung und Verbreitung von Linux, kann in letzter Zeit einen stetigen Zustrom von neuen Mitgliedern vermelden. Schon am 11. April wurde der Halbleiterhersteller Renesas
begrüßt. Renesas will sich vor allem an der
Arbeitsgruppe für Elektronikgeräte der Linux Foundation sowie an der Organisation der
japanischen LinuxCon-Konferenz beteiligen. Eine der Spezialitäten von
Renesas sind hochintegrierte Chips, die für sich ein komplettes Computersystem darstellen (Systems-on-Chip, SoC).
Die in Spanien gegründete, mittlerweile internationale Firma
Igalia ist ein Dienstleister, der an Entwicklungen in GNOME, WebKit, MeeGo, dem Linux-Kernel, freedesktop.org, Gstreamer und Qt beteiligt ist. Mit dem
Beitritt zur Linux Foundation will das Unternehmen seine Unterstützung für Linux bekräftigen und sich an Initiativen in den Bereichen Desktop, Kernel-Entwicklung und mobile und eingebettete Systeme beteiligen.
Als jüngstes Mitglied konnte nun Yahoo
begrüßt werden. Der einstige Suchmaschinen-Pionier, der heute auch eine digitale Medienfirma ist, gehört zu den größten Linux-Nutzern weltweit und will Linux über die Linux Foundation stärker unterstützen. Yahoo will sich an Initiativen und Arbeitsgruppen zu Virtualisierung, Cloud und rechtlichen Fragen, beispielsweise Einhaltung von Open-Source-Lizenzen, beteiligen. Über die Foundation will das Unternehmen auch direkter die Entwickler erreichen, um ihnen seine Wünsche und Probleme mitzuteilen.