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Montiernix

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Mittwoch, 16. Februar 2011, 17:33

Alternate vs. Live-CD

Hi, hab da einfach mal ne simple Frage zu dem Thema:

Welche Vorteile (wenn überhaupt) bringt die Alternate-Install gegenüber der Live-CD bei einer normalen Installation?

Ich meine jetzt nicht Vollverschlüsselung oder LVM, sondern ne einfache Standard-Install. Gut, bei mehreren Partitionen kann ich der Partition nen Namen geben (weiß nicht, ob das nicht auch mit der Live geht), was ich auch ganz praktisch finde.

Gibt es aber "qualitativ" Vorteile, die alternate zu nutzen?

fragende Grüße

Montiernix
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MAD

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Samstag, 19. Februar 2011, 09:26

Hallo,
meine Googlesuche ergab folgendes:
1. gugst du hier
oder mit Google übersetzt
2. hier

Trifft meiner Meinung nach den Punkt.
Alternate für problematische PC's mit weniger Software drauf, und da war noch irgendwas mit der Verschlüsselung der /home Partition?!
Qualitative Vorteile kann ich nix sagen, da ich meist von Live-CD's installiere. Die letzte Alternate install ist schon eine Weile her.....

Schönes Wochenende ;)
Gruß aus Senden/Bayern
Michael :thumbsup:

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Samstag, 19. Februar 2011, 15:48

und da war noch irgendwas mit der Verschlüsselung der /home Partition?!

zumindest bei ner Vollverschlüsselung (/root und /home) brauchst du die Alternate - ich hab das auf meinem Laptop und das ging nur via Alternate.

Und gefühlsmäßig kommt es mir manchmal so vor, als die Alternate sauberer installiert - kann mich da aber auch täuschen.

Bleibt aber trotzdem die Frage, warum entwickelt man 2 Installer?

greetz

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4

Sonntag, 20. Februar 2011, 19:55

Bleibt aber trotzdem die Frage, warum entwickelt man 2 Installer?

Die Live-CD ist entwickelt worden um Ubuntu bekannter zu machen. Mein erster Kontakt mit Ubuntu lief auch über die Live-CD. Ich wollte erst testen ob Ubuntu auf meiner Maschine läuft. Als Umsteiger von Windows hat der normale User bei der Installation von der Live-CD schon einige Verständnisprobleme zu meistern. Schon die Partitionsbezeichnungen sind da verwirrend, weil man unter Windows damit nicht Berührung kommt. Jetzt benutze ich auch nur noch die Alternate-CD.
Und gefühlsmäßig kommt es mir manchmal so vor, als die Alternate sauberer installiert

Das kommt mir auch so vor.
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Easyy-S

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Mittwoch, 23. Februar 2011, 22:16

Ich verwende immer die alternate, weil ich bei dieser Installationsvariante die Partitionierung besser beeinflussen kann. Da ich nen Software-RAID verwende, nicht ganz unwichtig. Auch die Installation des bootloaders kann ich anpassen. Wie sich die alternate im Detail zur Live unterscheidet kann ich nicht sagen, aber für mich gibt es keinen Grund die Live zu nutzen, da es für diese kein Pro gibt.
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Freitag, 25. Februar 2011, 21:09

Hi,

habs vorhin live beim Nachbarn erlebt.

Der Nachbar hat das gleiche Läppi wie ich (ThinkPad R500), zusammen gekauft - er schielt schon lange auf mein Ubuntu, hat sich aber nach einigem recherchieren für Mint entschieden, das war auch so meine Empfehlung an ihn.

Nun gut, nachdem er sich für das R500 jetzt ne SSD zugelegt hat, wollte er, dass ich Ihm da nen Dualboot einrichte. Ist ja eigentlich kein Problem; Mint-CD rein > installiert (dauert auf der SSD ca. 10 min.) und erstes Problem > ati-treiber will nicht. FF zickt rum, also einige Feinheiten stimmen nicht.

Ich hab ihn dann überredet, es doch mit Ubuntu zu versuchen (er mag das Mintmenü) => die "Alternate" kurz mal auf n Stick gepackt (Nachbar!), Ubuntu installiert (die 10 min. sind echt sagenhaft, und mit dem Stick waren es vielleicht auch nur 7-8), die resticted-extras drauf, Medibuntu hinterher, das Mintmenü ebenfalls, noch n bischen was TP-spezifisches dazu > 1,5 Std und alles funzt.

Soviel zur "Alternate" - war mal wieder be überzeugende Vorstellung.

Wie Easyy-S auch schon angedeutet hat, man kann da feiner am Rädchen drehen.

Grüße

Montiernix

p.s. meine Frage ist damit aber immer noch nicht beantwortet > woran liegt es, bzw. was macht den Unterschied?
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Samstag, 26. Februar 2011, 16:32

Gut zu wissen hab bis jetzt immer mit live cd installiert 8o
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Tschuldige,ich putze hier nur! :)

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Freitag, 4. März 2011, 16:48

Es gibt keinen Unterschied zwischen der Installation von Live-CD und Alternate-CD. Die Installer installieren zuerst ein System, mit allen essentiellen Paketen. Darunter befindet sich das Paketverwaltungssystem. Dieser Prozess nennt sich „debootstrapping“. Anschließend werden einfach nur noch die Pakete installiert (über das bereits auf dem Zielsystem installiert Paketsystem). Das System kennt zu den Paketen dabei noch Tasks. Eine Basis-Installation enthält ziemlich wenige Pakete (Priorität = essential). Eine Minimal-Installation enthält etwas mehr Pakete, nämlich noch alle Pakete mit der Priorität „standard“. Ubuntu hat letzteres zu einem Task „ubuntu-minimal“ zusammengefasst (Ein Task ist eine Gruppe von Paketen. Statt alle Pakete einzeln zu installieren, installiert man den Task und dieser wählt alle benötigten Pakete zur Installation aus.). Für eine grafische Installation, welche bei Ubuntu in den meisten Fällen installiert wird, wird noch der Task „ubuntu-desktop“ installiert. Dadurch wird der Gnome-Desktop installiert.

Es gibt deswegen keine Unterschiede der Installer. Der Unterschied ist nur, dass auf der Alternate-CD mehr Platz für Pakete drauf ist und man weniger aus dem Internet laden muss. Die Live-CD enthält nicht so viele Pakete, zum Beispiel müssten Sprachpakete aus dem Internet geladen werden.

Ubuntu wartet entwickelt nicht zwei Installer. Der Alternate-Installer ist ein leicht modifizierter Installer des Debian Projekts. Die grafische Installer ist meines Wissens von Canonical-Entwicklern entwickelt worden. Die meiste Arbeit wurde bereits vorher von den Debian-Entwicklern gemacht, denn diese haben dpkg, apt, debootstrap und das gesamte Paketierungssystem erschaffen :) Anmerkung: Natürlich wartet Ubuntu im Endeffekt beide Installationswege und bietet Support dafür an, was ich natürlich nicht außer Acht lassen möchte :)

Gruß, Stefan

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