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Hutchef

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Dienstag, 15. Februar 2011, 16:11

dhcp3-server - Klassen

Hallo,

in der Doku zum dhcp3-server wird die Möglichkeit der Klassenbildung erwähnt.

Quellcode

1
2
3
class "foo" {
  match if substring (option vendor-class-identifier, 0, 4) = "SUNW";
}


Meine Frage ist nun, ob es auch möglich ist, eine Klasse von zu erzeugen in der Subnetze definiert werden die später verboten werden können? Wenn ja, wie lautet die Syntax. Habe bisher nicht dazu gefunden.

Ziel des Ganzen ist es, in einem Netzsegment zwei DHCP laufen zu lassen. Einer ist der "eigentliche" DHCP (1) und der andere ist der DHCP (2) vom Clonezilla-SE. Den DHCP 1 kann ich nicht auf authoritativ setzen, da sonst beim zweiten Anfordern der IP während des PXE-Bootes der falsche DHCP (1) gefragt wird. Dieser verteilt aber nicht die Adressen die für Clonezilla notwendig sind.

Vielleicht hat jemand eine Idee, einen Ansatz oder ähnliches. Ich bastel da seit zwei tagen irgendwie rum
mfg Hutchef

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hutchef« (24. Februar 2011, 20:24)


5e4n

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Mittwoch, 16. Februar 2011, 14:24

Hallo Hutchef,

nur dass ich Dein Anliegen richtig verstanden habe:

Du möchtest ein gewöhnliches Netz, welches Deine Arbeitsstationen beinhaltet, die z.B. im Range 192.168.1.0 IPs erhalten. Sämtliche Clonezilla-SE, die aufstarten, sollen eine IP im Range 192.168.2.0 erhalten.

Nun meine Frage: sind die Clonezilla-Instanzen Live-CDs, die gebootet werden? Oder sind es einzelne Maschinen, auf denen standardmässig Clonezilla läuft?

Finde Dein Anliegen spannend! :)

Hutchef

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Mittwoch, 16. Februar 2011, 16:38

Hallo 5e4n,

um Unklarheiten vorzubeugen: Clonezilla-SE = Server Edition -> da ist nichts mit Live CD

Okay, mal zum generellen Aufbau.
Ich habe einen kleinen 8 Port VLAN Switch (HP ProCurve) und dort 3 VLANS eingerichtet.
1 = Produktivumgebung
2 = Testnetz
3 = Clonezilla-Garage ^^

Mein DHCP bedient Netz 1 und 2 ohne Probleme und ist authoritativ (habe zwar derzeit nur den einen, aber egal).
Der Clonezilla erstellt und schreibt Images und speichert die - eben ein Server. Damit der PXE-Boot auch reibungslos funktioniert, bringt der Server auch einen DHCP mit sich. Dieser antwortet wirklich nur auf PXE-Anfragen, sonst nichts.
Wenn ich nun die 3 in die 2 "hänge" und dort ein Image erstellen/schreiben will, schießt mir mein normaler DHCP in die Quere. Die PXE Abfrage beim Booten wird an den Server korrekt geleitet und der vergibt IPs, aber beim Einrichten der Netzwerkkarte, geht die DHCP Anfrage auf den normalen, in diesem Fall aber falschen DHCP. Bisher gab es zwei Möglichkeiten.
1. DHCP abschalten und Imagen
2. DHCP nicht authoritativ (in meiner Umgebung nicht wichtig ob ja oder nein).

Meine Frage ist nun, kann ich trotz authoritaiv verhindern oder steuern, das die Netzwerkkonfiguration beim Imagen nicht den normalen, sondern den Clonezilla DHCP fragt.

Ich habe es nun bereits mit der Option

Quellcode

1
deny unknown-clients;

versucht, aber ohne Erfolg.
Daher die Idee, es über eine Klasse zu verbieten in der Hoffnung, das der andere DHCP dann einspringt. leider finde ich, wie bereits gesagt, nirgends die Option oder ne Aussage, ob es mit IP-Adressbereichen und Klassenbildung überhaupt geht.
mfg Hutchef

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5e4n

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Donnerstag, 17. Februar 2011, 15:06

Hm... interessante Konstellation.

Ich denke, dass die Idee von unknown-clients nicht funktionieren wird, da die Clients für den normalen DHCP-Boot bekannt sein müssen. Es ist ja dieselbe Maschine, die auch normal bootet.

So wie ich das allerdings sehe, würde ich vermutlich einfach den benötigten Port auf dem Switch für die Dauer des Backups ins VLAN 3 umhängen und das Problem ist gelöst. Dann hast Du zwei klar getrennte Netze. Dafür müsste natürlich das VLAN 3 vom VLAN 1 und 2 aus nicht erreichbar sein.

Wäre das eine Möglichkeit?

Hutchef

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Donnerstag, 24. Februar 2011, 20:24

Abend,

ich habe das nun etwas anders gelöst. Ziel war ja Ausfallsicherheit -> ich wollte einen Primary und einen Secondary DHCP haben -> Clonezilla hatte ja nicht funktioniert wenn der DHCP als authoritaiv war

Habe das ganze nun mittels "failover" realisiert... klappt bisher recht gut => Thema erledigt
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