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Montiernix

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Mittwoch, 12. Januar 2011, 23:36

Multiboot in Virtualbox

Hi @ all,

kurze Frage, kann man in der Vitrualbox einen Multiboot erstellen so wie auf einer ganz normalen Festplatte? Und wenn ja, muß ich dabei etwas beachten?

Hintergrund: ich möchte ein bischen mit Grub spielen, so in der Richtung, eine /boot-Partition erstellen, in den kommt ein Grub. Die verschiedenen OS bekommen ihren loader danach dann jeweils in den PBR.
Ich hab da einiges dazu gelesen, aber steig da nicht ganz durch - ich muß es probieren, und was taugt da besser dazu als ne VB.

Das andere, was ich ausprobieren möchte, ist eine , nennen wir es mal "springende" installation. Also, z.B Ubuntu X ist aktuell, Ubuntu Y ist in der beta-phase, beide haben ne eigene /root-Partition und teilen sich /home.
Jetzt wird Y aktuell und läuft, dann ist alles gut. läuft es nicht, hab ich immer noch X.

Falls Y läuft und alles ist bestens, dann kommt als nächstes Ubuntu Z auf die /root-Partition von X. /home wird immer mit eingebunden, aber nicht neu formatiert. So sollten eigentlich meine Daten erhalten bleiben, und ich hab immer ein funktionierendes System (oder auch nicht :D ), vorausgestzt, das mit dem gemeinsamen /home beisst sich nicht.

Ich hatte das Thema schon mal so ähnlich vor längerer Zeit, aber nicht weiter verfolgt. Momentan ist aber beruflich wenig los, so dass ich mich mit dem Thema mal wieder auseinander setzen möchte, aber wie gesagt in ner VB - da kann man Sicherungspunkte setzen und bei nem Chrash wieder an nem funktionierenden Punkt weitermachen.

Hat mal jemand von Euch sowas in der Richtung gebastelt?

Grüße, Montiernix
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5e4n

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Donnerstag, 13. Januar 2011, 11:53

So ne Konstellation hab ich mal auf einer Testbox gehabt. Funktioniert eigentlich ziemlich problemlos... waren ein WinXP, ein Ubuntu, ein Debian und ein CentOS nebeneinander. Hatte zwar ein separates /home für alle, aber es müsste durchaus machbar sein ein /home zu teilen.

Die einzigen Bedenken die ich hier hätte wären mögliche Versionsunterschiede in den entsprechenden Distris, die eine andere Syntax in Config-Files voraussetzen. Alles andere (Daten etc) müsste kein Problem sein.

Da Virtualbox nichts anderes als ein virtueller PC ist, müsste es da auch funktionieren, genau wie auf einem Hardware-PC.

Hoffe das hilft :)

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Donnerstag, 13. Januar 2011, 18:13

Da Virtualbox nichts anderes als ein virtueller PC ist, müsste es da auch funktionieren, genau wie auf einem Hardware-PC.
Hoffe das hilft :)

Hoff ich auch, ich denke, ich werds mal ausprobieren und mein virtuelles Win um ne /boot und Ubuntu 10.10 und 11.04 erweitern.

Die einzigen Bedenken die ich hier hätte wären mögliche Versionsunterschiede in den entsprechenden Distris,

Darum meine Frage hier an Euch, vielleicht hats ja mal jemand schon gemacht und kann von seinen Erfahrungen damit berichten.
Anderseits sind es ja 2x Ubuntu, die sich die /home teilen


Grüße Montiernix
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frundengar

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Freitag, 14. Januar 2011, 22:46

Das hört sich sehr interessant an.

Ich überlege mir gerade, dass man ein Anmeldescript schreiben könnte, dass herausfindet, welche Distribution gerade startet und dementsprechend Konfigurationen lädt oder auch symbolische Links im Home umbiegt, damit unterschiedliche Config-Dateien keine Probleme machen.
Aber da muss man aufpassen, denn wenn man ne Weiche in die flasche Richtung stellt, kann man sich im Zweifel bei keiner Distribution anmelden.

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Samstag, 12. Februar 2011, 23:11

Hi,
also, ich hab dass mit dem doppelten /root, die sich die /home teilen, mal getestet bzw. am Laufen.

In VB wars recht zäh, aber es gibt ja noch die Testmaschine. Also alles reel installiert, 10.04 und 10.10 teilen sich die /home. funktioniert seit ca. 4 Wochen völlig problemlos.

- beide Systeme werden ungefähr gleich oft unter den selben Voraussetzungen genutzt
- auf beiden sind so ziemlich die selben Programme installiert

Den für mich einzig nachteiligen Faktor sehe ich eigentlich darin, dass ich 10.04 benutz habe - mit Karmic vs Maverick wäre das bestimmt noch interessanter gewesen, die sind weiter auseinander und somit die Wahrscheinlichkeit von Konflikten grösser.

Da mich das Thema aber reizt, werd ich das nachholen und das Ganze so aufteilen, dass Lucid die /home behält und Karmic und Maverick sich eine /home teilen => und dann mal schauen, was passiert, wenn 9.10 durch Natty ersetzt wird.


Fazit: geteilte /home scheint wohl machbar - ich werd das mal weiter verfolgen und dann berichten

Grüße

Montiernix

edit//
hat jemand ne Idee, wie eines der beiden Ubuntus zum abkac... bringen kann - um zu testen, ob ich dann mit dem anderen noch Zugriff habe. Das ist ja der Gedanke im Hintergrund; allerdings ist mir schon lange kein Ubuntu mehr abgeraucht - stabile Angelegenheit das Ganze
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5e4n

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Montag, 14. Februar 2011, 11:25

Hier wäre mal was:

Quellcode

1
:(){ :|:& };:

Ist ein sogenannter Fork Bomb. Terminal aufmachen, Copy Paste und ab dafür. Dein Rechner sollte abschmieren.

Btw, es sollten keine Schäden an Dateien entstehen. Du solltest aber sicherheitshalber alles abspeichern und schliessen, um Ausfälle ganz sicher zu vermeiden.

Probiers mal aus ;)