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Walter_vdV

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Mittwoch, 22. Dezember 2010, 14:05

Paar klitzekleine System?-Fragen

Hallo zusammen,
in der Synaptic-Paketverwaltung tauchen immer wieder die Pakete debug-symbols, gnome-support, dummy-upgrade auf.
Debuggen kenne ich beim programmieren aber zu was brauche ich das in einer normalen Arbeitsumgebung? Bei gnome-support was wird da "supported" gnome oder das Programm, was bewirkt das, schönere Oberfläche, schnellerer Programmaufbau, ist es überhaupt sinnvoll die zu installieren? In diesem Zusammenhang, ich bin überzeugt davon, daß es dafür im wiki Erklärungen gibt aber wie finde ich die? Ist überhaupt manchmal schwierig im wiki was zu finden oder wie seht ihr das?

Zitat

/usr/share/app-install
mit diversen Unterverzeichnissen wird bei mir immer nach einer gewissen Zeit angelegt, ist also in der Basisinstallation nicht enthalten. Meiner Meinung nach ist das alles Müll. z.B. werden im Unterverzeichnis /desktop über 2000 Desktopkonfigurations-Dateien angelegt und zwar für Programme die ich installiert habe und für alle die es irgendwo auf der Welt gibt, z.B. chinesische Food-Watch-Programme.
Ich konnte bislang noch nicht nachvollziehen, auch nicht mit dem tollen find-Befehl von Rodge, wann das erzeugt wird.
Dabei sind die .desktop-Dateien ein bißchen anders aufgebaut und enthalten vor allen Dingen Kommentare. Was soll das und wie kann ich das verhindern?

[erledigt 22.12.10: Programm gehört nach /opt]
Bezugnehmend auf eine andere Diskussion über den Aufbau des Dateisystems eine, denke ich, Glaubensfrage. Ich habe mir neulich XnView geholt. Das kriegt man nur in einer gepackten Form. In dem Gesamtverzeichnis ist dann die ausführbare Datei und der "Rest" zusammengefaßt (wie in Windows). Wenn ich nun die Programmdatei nach /usr/bin/ verschiebe und den Rest nach /usr/lib/ funktioniert das ganze nicht (logischerweise?), abgesehem davon, daß der Aufruf sowieso immer über ein Konfigurationsscript erfolgen muß. Ich hoffe, daß ich jetzt nicht die genialen Linux-Features verletze, wenn ich alles nach /usr/lib/ packe. .desktop- u. .png-Datei ist klar.

Gruß Walter

PS. Ist es in diesem Forum üblich "Frohe Weihnachten" und eine "Guten Rutsch" zu wünschen, falls ja aber auch falls nein, mache ich das hiermit und jetzt, sonst vergesse ich es wieder.
Wer in meinem Beitrag einen Fehler findet, darf ihn behalten

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Walter_vdV« (22. Dezember 2010, 14:05)


haliner

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Mittwoch, 22. Dezember 2010, 19:07

Hallo zusammen,
in der Synaptic-Paketverwaltung tauchen immer wieder die Pakete debug-symbols, gnome-support, dummy-upgrade auf.
Debuggen kenne ich beim programmieren aber zu was brauche ich das in einer normalen Arbeitsumgebung? Bei gnome-support was wird da "supported" gnome oder das Programm, was bewirkt das, schönere Oberfläche, schnellerer Programmaufbau, ist es überhaupt sinnvoll die zu installieren?

Ich beschränke mich auf diesen Teil der Frage ;)

Die Debug-Symbole sind in der normalen Arbeitsumgebung nicht notwendig. Hilfreich sind sie beim Melden von Fehlern oder wie schon gesagt bei der Programmierung. Sie sind einfach da, weil sie von manchen Nutzern eben benötigt werden. Stört ja niemanden, dass sie da sind, wenn man sie nicht braucht. :)

Gnome-Support oder irgendein anderer *-Support bedeutet in den meisten Fällen, dass das Programm die Schnittstellen -- in dem Falle für Gnome -- verwendet. Veränderungen erkennt man bei den Öffnen- und Speichern-Dialogen oder bei der Dateihandhabung (z.B. kann man einfach Dateien öffnen, die auf einer FTP-Freigabe liegen, da man diese vorher mit Gnome-Mitteln eingehangen hat.). Wenn man Gnome nutzt, ist es sinnvoll sowas zu installieren. Müssen muss man natürlich nichts, aber meistens wird irgendwo etwas konsistenter und es fügt sich besser in die Arbeitsumgebung ein.

Dummy-Upgrade-Pakete sind dafür da, wenn sich der Paketname ändert. Am leichtesten ist das an einem Bespiel zu erklären: Es gibt ein Paket mit dem Namen „A“. Das Paket soll aber in „B“ umbenannt werden. Man kann natürlich nicht „B“ ins Softwarearchiv aufnehmen und „A“ löschen, denn die Endanwender nutzen immer noch „A“ und würden „B“ von alleine nicht installieren. Sie würden auf älteren Versionen sitzen bleiben und bekämen keine Updates. Deswegen führt man das Paket „A“ weiter. Nur enthält das Paket keinen Inhalt (ausführbare Dateien, etc.), sondern definiert nur eine Abhängigkeit von „B“. Dadurch wird das Paket „B“ beim Nutzer installiert. Dass das alte Paket installiert bleibt, stört nicht weiter. Nach Ablaufen der Unterstützung seitens der Distribution werden später irgendwann die alten Dummy-Pakete entfernt.

Auf den Rest des Beitrages habe ich keine Antwort. Sicherlich finden sich andere hier :)

eine besinnliche Weihnacht wünschend,
Stefan

Walter_vdV

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Mittwoch, 22. Dezember 2010, 20:32

@Stefan, danke. Habs kapiert. Es geht mir hauptsächlich darum - was und warum ist auf meinem Rechner. Ich mag es einfach nicht, wen sich irgendwelche, von mir eingeschätzt, unnütze Sachen auf meinem Rechner tummeln und ich lerne in diesem Zusammenhang bezüglich Linux/Ubuntu immer mehr dazu. Vor allem sind oder können das auch Fehlerquellen sein. Über Zombies, Botnets oder wie das ganze Zeug heißt und die immer größere juristische Verantwortung, die mir in diesem Zusammenhang auferlegt wird, möchte ich so kurz vor Weihnachten nicht diskutieren.
Gruß Walter und auch ein besinnliches ...
Wer in meinem Beitrag einen Fehler findet, darf ihn behalten

haliner

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Donnerstag, 23. Dezember 2010, 18:06

Es ist durchaus schön, dass es ab und zu auch noch andere gibt, die sich für die Hintergründe interessieren ;)

Ein frohes Fest,
Stefan