Es gibt einen Unterschied zwischen normalen Updates von Programmen und einem Distributionsupgrade (auf neuere Ubuntu-Versionen).
Erstere funktionieren so gut wie immer ohne Probleme. Letztere sollten auch funktionieren, ich habe leider schon öfters gehört, dass es nicht so ganz gepasst hat. Bei letzterem erscheint ein neues Fenster, was ausdrücklich auf ein Distributionsupgrade hinweist. Wenn das nicht auftaucht, dann sind es ganz normale Updates.
Um welchen Typ handelt es sich bei dir?
350 Aktualisierungen klingen erst einmal recht viel. Es handelt sich entweder um einen Neuinstallation ohne Updates oder um einen Rechner, welche lange Zeit nicht aktualisiert worden ist.
Prinzipiell kann man Updates nicht mit einfachen Mitteln rückgängig machen, es besteht dafür jedoch auch kein Bedarf. Innerhalb einer Ubuntu-Version werden nur Fehler behoben. Es kommen keine neuen Funktionen hinzu, so dass keine neuen Fehler eingeführt werden können. Deshalb sind normale Update meist unproblematisch. (Es ist möglich, aber die Mühen stehen in keiner Relation zum Nutzen)
Wenn du beim Booten die [Shift]-Taste gedrückt hältst, bekommst du eine Auswahl vor dem Hochfahren. Dort kannst du auch einen älteren Linux-Kernel auswählen, falls ein neuerer unerwartet nicht funktioniert (dürfte eigentlich auch nicht vorkommen). Ebenso gibt es einen „Recovery“-Eintrag, um beschädigte System zu reparieren. Jedoch benötigt man dann auch etwas Wissen, damit man das System wieder flott bekommt.
Meine Empfehlung: Eine Live-CD zur Hand haben, damit man im Notfall immer in ein funktionierendes System booten kann und ins Internet kommt. Dort findet man so gut wie immer Hilfe. Natürlich auch hier im Forum

(Wichtig: Je genauer die Informationen, desto besser und schneller kann man helfen.)
Ansonsten sind Updates unter Ubuntu und anderen Linux-Distributionen so gut wie immer problemlos. Es wird großen Wert auf Stabilität gelegt. Allerdings passieren auch den besten Entwicklern Fehler und man kann nie alles gut genug testen. Deswegen ist es gut, für den Notfall gewappnet zu sein.
Ich hoffe ich konnte deine Ängste erst einmal zerstreuen und etwas Licht ins Dunkle bringen. Bei weiteren Unklarheiten einfach nachhaken.
Gruß, Stefan