Ich schreibe das Mal hier rein, da es nicht Ubuntu betrifft, für den Einen oder Anderen vielleicht interessant ist.
Mich interessieren ja seit einiger Zeit die Linux-Distributionen mit dem "Rolling Release". Ich finde es gut, wenn man für neue Versionen nicht immer auf neue Distris warten oder manuell installieren muss. Das Problem, welches ich habe ist, dass bisher die Distributionen die Rolling Releases sind, für mich zu schwer zu installieren und zu händeln waren. Ob Arch oder Gentoo nur um Zwei zu nennen, mein Wissen ist nicht groß genug, um das zu packen. Liegt wohl auch daran, dass meine Englisch-Kenntnisse zu bescheiden sind.
Gestern fand ich endlich eine Distribution, die sich gut installieren lies und wo ich mit klar komme. Diese Distribution ist neu und heißt
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Quellcode
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Linux Mint Debian
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Im Gegensatz zu
Linux Mint basiert
Linux Mint Debian nicht auf Ubuntu, sondern wie der Name schon verrät, auf Debian.
Linux Mint Debian ist ein Rolling Release, soll heißen, neueste Software Versionen werden zügig eingepflegt bzw. man kann sie selbst aktualisieren (z. Bsp. Thunderbird, Firefox).
LMDE (Abkürzung für Linux Mint Debian) lässt sich wie gesagt gut installieren. Man sollte jedoch einige Linux Kenntnisse mit bringen. Das Partitionieren der HD geschieht in Handarbeit, Größe, Mountpoint, Primär-, Sekundärpartition etc sollten keine Fremdwörter sein. Wenn diese Hürde genommen werden kann, ist die Installation einfach.
Nach der Installation war alles wie gewohnt "Gnome-ig". Was ich feststellen musste, dass FF, TB und OpenOffice englisch waren und nur FF durch eine Sprachdatei eingedeutscht werden konnte. Bei TB funktionierte das leider nicht. Zu einem späteren Zeitpunkt fand ich in einem Forum die korrekten Dateinamen der deutschen Versionen der Programme und konnte diese dann mit
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Quellcode
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sudo apt-get install ...
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installieren. Seit dem sind alle drei genannten Programme in deutsch und funktionieren gut. Auch das Updaten auf neue Versionen von FF und TB funktionierte ohne Probleme.
LMDE läuft sehr stabil, die Hardware Erkennung funktioniert genau so gut, wie unter Ubuntu. Dass Debian eventuell andere Treiber nutzt merke ich an meinem Acer daran, dass zwar WLAN sofort erkannt wurde und auch das Einrichten gewohnt easy war, aber die WLAN Leuchte auf der speziellen Acer WLAN Taste leuchtet nicht. Solange das WLAN ohne Probleme funktioniert, kann ich auf die Leuchte verzichten. An- und Ausschalten über die Taste funktioniert ohne Probleme.
Inzwischen habe ich einiges verändert an LMDE und das OS hat mir bisher alles verziehen
So installierte ich unter anderem "Ubuntu-Tweak". Das Programm funktioniert unter LMDE sehr gut, hat aber weniger Einstell-Parameter als unter Ubuntu. Allerdings konnte ich unter Ubuntu-Tweak den GDM von GDM2 auf GDM downgraden und kann nun unter anderem den Login-Screen verändern nach Herzenslust.
Fazit (bis jetzt): Wer ein "Rolling Release" ausprobieren will und einige Erfahrung mit Linux hat, kann zu LMDE greifen und wird mit Sicherheit seinen Spaß dran haben. Ich werde Ubuntu 10.04 und LMDE parallel am Laufen haben. Bereits jetzt fasziniert mich LMDE und ich könnte mich schwerlich zwischen beiden Distributionen entscheiden.