
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Walter_vdV« (27. Oktober 2010, 23:19)
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Ubuntu: 12.04
Kernel: 3.2.0-24-generic
Desktop: KDE
Architektur: 64-bit

Das lässt sich meiner Meinung nach schnell beantworten: Sicherheitsrelevante Updates sollten immer durchgeführt werden. Normale Updates beheben nichtkritische Programmfehler. Ich spiele auch diese blind ein und bin damit immer gut gefahren.Bis ich natürlich beurteilen kann, welche Systemupdates unter Linux sinnvoll sind, wird noch einige Zeit ins Land gehen.
Mir scheint das nicht so komisch. Niemand kann in die Zukunft blicken. Wenn ich nun eine neue Ubuntuversion veröffentliche, die bis dato als fehlerfrei erachtet wurde, am nächsten Tag aber doch Bugs bekannt werden, dann biete ich doch wie selbstverständlich eine bereinigte Version an.Es scheint mir schon ein bißchen komisch daß mir bei einer absolut
neuen Version (10.10) die Aktualisierung von "linux-image-2.6.35-22-generic" mit 3 dazugehörende Dateien, die laut Beschreibung den Linux-Kernel betreffen, angeboten wurde.
Das stimmt, der Kernel ist das Herz. Aber eben auch nur ein Stück Software. Und da Software nunmal immer fehlerhaft ist (und der Kernel ist ja nicht gerade ein Minipaket), werden diese früher oder später auch entdeckt. Im konkreten Fall eben früher. Das ist doch eine feine Sache, dass man uns Fehlerbehebungen sobald bekannt nicht ewig vorenthält.Falls ich nicht ganz auf den Kopf gefallen bin, ist doch der Kernel das Herz eines Betriebssystem und das muß schon upgedated werden?
Hm, das wiederum scheint mir komisch. Wenn du nicht als zusätzliche Paketquelle die sogenannten Backports aktiviert hast, ist genau dies ausgeschlossen. Innerhalb einer Ubuntuversion wird nie eine neue Programmversion eines Pakets angeboten, nur fehlerbereinigte Pakete derselben Version (deren Minor-Versionsnummern sich dann unterscheiden).Was mich auch wundert, genau diese Dateien mit der selben Vers.-Nr. wurden mir in meiner VM mit Ubuntu 10.04 im letzten halben Jahr x-mal, mindestens aber dreimal (ich habe dann eine Strichliste geführt) zum updaten angeboten. Das ist doch nicht normal - oder?
Dann hast du noch nicht alles runtergeschmissen, irgendein Paket, eine Bibliothek, die PulseAudio als Abhängigkeit hat, muss noch im System existieren, sonst käme es nicht zu diesem Vorschlag.Als nächstes wurden mir als Update neun Dateien für irgendein PulseAudio angeboten. Ich habe nachgeschaut ich habe keine einzige Datei von PulseAudio installiert
Hier kann ich dich beruhigen, sowas gibt es. Und das in doppelter Ausführung. Entweder in synaptic - hier das Paket auswählen/markieren und über Paket->Version sperren, oder mittels apt-pinning. Das ist schon etwas komplexer und daher hier auch gleich der entsprechende Wiki-Artikel:Gibt es da nichts, von mir aus auch auf der Kommandozeile, mit dem bestimmte Anwendungen von der Aktualisierungsverwaltung ausgeschlossen werden können.
Ohhh, leider dochBitte aber jetzt nicht das Argument von Windows "...ja zur Sicherheit, bla bla bla..".
Genau das ist das Argument, wenn es um Sicherheitsupdates geht. Ein gravierend fehlerhaftes Paket bedeutet ein Risiko auch für ein Linux-System. Es wäre grob fahrlässig, wenn wir z.B. unsere Server nicht regelmäßig mit Sicherheitsupdates versorgen würden.
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Ubuntu: 12.04
Kernel: 3.2.0-24-generic
Desktop: KDE
Architektur: 64-bit
Nope, tut er nicht. Der Kernel ist ein Paket. Punkt. Die Kernel-Header sind ein zusätzliches Paket. Und selbst wenn man dieses Paket hinzurechnet, macht es zwei PaketeAch ja, und ein Kernel besteht nun mal aus 3 Paketen, also müßen bei einem update auch drei Stück installiert werden.

, und so auch mal wieder ein bischen Basiswissen dazugelernt werden kann.
Diese Ausführung von haliner, die ja völig kontrahär zu meiner Aussage steht, hat mich bewogen noch mal ein jungfräuliches System in einer virtuellen Maschine aufzusetzen.
Zitat
Bei einem Update werden nie neue Pakete installiert. Nur Pakete welche vorher installiert waren, werden erneuert. Folglich müssen die Pakete vorher installiert worden sein.
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Ubuntu: 12.04
Kernel: 3.2.0-24-generic
Desktop: KDE
Architektur: 64-bit
Hm, das stimmt. Aber es gibt Ausnahmen. Zuletzt cups. Da wurde ein Paket extra installiert. Natürlich nur, wenn man dem vorher zustimmt.Bei einem Update werden nie neue Pakete installiert.
Exakt. Den Unterschied macht ein apt-get upgrade <-> apt-get dist-upgrade. Näheres dazu auch aus der manpage:Allerdings muss der Benutzer diesem Vorgang sogar explizit zustimmen.
Zitat
dist-upgrade
dist-upgrade führt zusätzlich zu der Funktion von upgrade intelligente Handhabung von Abhängigkeitsänderungen mit neuen
Versionen von Paketen durch. apt-get hat ein »intelligentes« Konfliktauflösungssystem und es wird versuchen, Upgrades der
wichtigsten Pakete, wenn nötig zu Lasten der weniger wichtigen, zu machen. So könnte der dist-upgrade-Befehl einige Pakete
entfernen. Die /etc/apt/sources.list-Datei enthält eine Liste mit Orten, von denen gewünschte Paketdateien abgerufen werden.
Siehe auch apt_preferences(5) für einen Mechanismus zum überschreiben der allgemeinen Einstellungen für einzelne Pakete.
Siehe obenSo etwas gibt es innerhalb einer Ubuntu-Version jedoch nicht.

Wie gesagt, ich finde Fragen dieser Art belebend.Sorry, daß ich mit einer Falschinformation das Forum verrückt gemacht habe und einigen Leuten die Zeit gestohlen habe.
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