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Walter_vdV

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Dienstag, 19. Oktober 2010, 20:59

Was für einen Sinn machen eigentlich logische Partionen unter Linux

Hallo zusammen,
ich weiß, es klingt ein bißchen provokativ aber ich hoffe die Frage ist erlaubt.
Nach dem ich mein System neu installieren musste, habe ich gleich die Partitionierung vorgenommen und die zwei
Partitionen "/.." und "/home" (und natürlich die swap). Nach Abschluß der Installation, was sehe ich .... nichts, in der Dateiverwaltung (Orte) und im Gnome-Commander natürlich auch nicht, kein neues Gerät und auch kein neuer Laufwerksbuchstabe (Achtung Ironie!). Nur in der Laufwerksverwaltung sehe ich, daß es neben der "Root"-Partition noch eine erweiterte Partition gibt, unterteilt in /dev/sda5 (/home) und /dev/sda6 (swap). Ich hoffe doch, daß die sda5 physikalisch von der Root-Part. getrennt ist, damit bei einer Neuinstalltion meine Daten erhalten bleiben. Nur Partitionieren bedeutet für mich und sicher auch für viele andere User, daß ich ein zusätzliches Werkzeug für eine bessere Strukturierung meines Dateisystems bei der täglichen Arbeit bekomme. Nur was nützt es mir wenn ich mich jedesmal durch das Dateisystem hangeln muss? Wenn ich z.B. eine Partition "Ausgelagerte Daten" haben will, die dann über z.B.
"/home/Walter/Backup/.../.../Ausgelagerte Daten" eingehängt werden muß und ich dann nur über das Dateisystem x-mal durchklicken muß, dann kann ich mir die Partition auch sparen. OK, Linux ist nicht Windows aber da bietet doch Win mehr Komfort und wen es nur mit "subst D:\ C:\..\..\" in der autoexec ist.
Auf der anderen Seite macht es aber auch keinen Sinn eine primäre Partition für so was einzurichten.
Oder mach ich wieder einen RIESEN-Gedankenfehler.

Gruß Walter

PS. Ich hoffe ich nerve nicht in letzter Zeit.
Wer in meinem Beitrag einen Fehler findet, darf ihn behalten

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basslord

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Dienstag, 19. Oktober 2010, 23:33

Hallo :)

Nach Abschluß der Installation, was sehe ich .... nichts
Nun ja, was würdest du denn gerne sehen? sda5 ist nach /home gemountet. Wunderbar transparent für den Anwender trotzdem es eine eigenständige Partition ist. Ergo doch wunderbar.

Ich hoffe doch, daß die sda5 physikalisch von der Root-Part. getrennt ist, damit bei einer Neuinstalltion meine Daten erhalten bleiben.
Also wenn sie gemountet ist, dann ist sie auch getrennt. Kann man mit

Quellcode

1
mount
leicht überprüfen. Bei Neuinstallation diese Partition bloß nicht formatieren und lediglich an dem angestammten Platz mounten und alles ist gut.

Nur Partitionieren bedeutet für mich und sicher auch für viele andere User, daß ich ein zusätzliches Werkzeug für eine bessere Strukturierung meines Dateisystems bei der täglichen Arbeit bekomme.
Naja, eben dies ist m.E. fraglich, ob das primäre Ziel der Partitionierung der Strukturierung dienen sein soll - ich denke eher nicht...
Es gibt schon einen Standard, was die Hierarchie und damit die Struktur im Dateisystem als solche angeht (ich weiß, nicht alle halten sich sklavisch daran - was schon mal leichte Verwirrungen verursachen kann bei Benutzung unterschiedlicher Derivate). Warum sollte man daran etwas ändern? Die Struktur kann der Anwender leicht nach eigenem gusto für sich in seinem /home/$USER zurechtstricken.

Nur was nützt es mir wenn ich mich jedesmal durch das Dateisystem hangeln muss?
Muss man ja nicht. Für den schnelleren Zugriff kann man sich entweder eines Softlinks bedienen oder man hängt es nach /media. Dann erscheint eine solche Partition auch unter Orte ;) Für die Strukturierung nutze ich das nicht. Jedoch für meine Backup-Platte.

Wenn ich z.B. eine Partition "Ausgelagerte Daten" haben will, die dann über z.B.
"/home/Walter/Backup/.../.../Ausgelagerte Daten" eingehängt werden muß und ich dann nur über das Dateisystem x-mal durchklicken muß, dann kann ich mir die Partition auch sparen.
Siehe oben. Sich zum schnelleren Zugriff eines solchen Pfades einen Softlink anlegen tut es doch. Oder eben, wie erwähnt, nach /media einhängen. Oooder, man geht hin und mountet einen solchen Unterordner an prominenter Stelle mit der Option --bind. Kurzer Vergleich siehe hier:
http://wiki.ubuntuusers.de/mount#Einzelne-Ordner-einbinden

Doch in der Tat: eine eigenständige Partition kann man sich sparen, wenn es lediglich um die Strukturierung geht. Die "richtige" Partitionierung ist so eine Sache. Das kommt auf den Einsatz an. Aber um mein $HOME zu Strukturieren ist dies gewiss nicht das adäquate Mittel.

OK, Linux ist nicht Windows aber da bietet doch Win mehr Komfort und wen es nur mit "subst D:\ C:\..\..\" in der autoexec ist.
Veto :D Keine Frage, wenn man das Alphabet gewöhnt ist, mag es eine Umstellung sein. Aber IMHO ist die Buchstabiererei ein einziger Krampf. Außerdem unlogisch. Ein Laufwerk D: suggeriert doch ein eigenständiges Laufwerk, eben D. Es kann aber auch nur eine weitere Partition der gleichen Festplatte sein.

Auf der anderen Seite macht es aber auch keinen Sinn eine primäre Partition für so was einzurichten.
Ob primäre Partition oder eine weitere Erweiterte ist gleich. Der einzige Unterschied ist, dass man eben nur 4 Primäre zur Verfügung hat.

Oder mach ich wieder einen RIESEN-Gedankenfehler.
Was es herauszufinden gilt. Das sollten wir schaffen ;)

PS. Ich hoffe ich nerve nicht in letzter Zeit.
Aber nicht doch. Endlich mal wieder zielgerichtete Fragen mit Hintergrundbeleuchtung :)

Freue mich auf die Diskussion.

Gruß
Rodge
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Mittwoch, 20. Oktober 2010, 08:18

Hi,
ich find auch, das ist mal ne gute Frage. Es gibt zwar viel Lesestoff dafür, z.b. hier und hier , aber so ganz verständlich find ich das für einen Nicht-ITler auch nicht.

Grüße

Montiernix
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Mittwoch, 20. Oktober 2010, 08:27

Ich verstehe die Problematik nicht.
Erstelle eine Partion und hänge sie nach /home/walter. Legst du Dateien in dem Verzeichnis ab, liegen sie auf der entsprechenden Partition.
Lege eine Partition an, die du nach /home/walter/Dokumte hängst und alles was dann in 'Dokumente' liegt, befindet sich auf der erstellten Partition. Was gibt es sich hier durch's Dateisystem zu hangeln.

PS: Mounte die Partition nicht und du findest das Laufwerk auf dem Desktop wieder.

Alles total einfach und durchschaubar.
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Mittwoch, 20. Oktober 2010, 11:45

Was gibt es sich hier durch's Dateisystem zu hangeln.
Ich sehe schon den Unterschied in der Hierarchie, die man sich anlegt - und den damit evtl. vorhandenen Denkfehler. Doch ich erwähnte ja bereits, dass dies nach Gefallen angepasst werden kann.
Schließlich muss man nicht ausschließlich vertikal strukturieren und seine Mountpoints entsprechend anlegen. Geht auch horizontal. Nehmen wir an, man ist totaler Fan von Laufwerksbuchstaben, dann kann man sich soetwas gestalten (als vierte Möglichkeit nach den dreien von oben):
$HOME/C $HOME/D $HOME/E
Da gibt es nun wirklich nichts zu hangeln, im Ggs. zu $HOME/Dokumente (eine Partition) <-> $HOME/Dokumente/foo/bar/$AUSGELAGERTE_DOCS (weitere Partition). Das ist Gehangel und nicht wirklich komfortabel.

PS: Mounte die Partition nicht und du findest das Laufwerk auf dem Desktop wieder.
Huh? It's magic :D Ob Partitionen auf dem Desktop auftauchen ist doch eine Konfigurationsfrage. Und dann auch nur die nach /media gemounteten.
Wie kommen bei dir _nicht_ gemountete Laufwerke auf den Desktop?

Gruß
Rodge
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Mittwoch, 20. Oktober 2010, 23:28

Hallo zusammen,
danke erst mal. Ich sehe schon, dies scheint so ein Thema zu sein, bei dem man unter LInux eben ganz anders denken muss als wie unter Win. Man kann über das Thema sicher auch ellenlange Diskussionen mit vielen "Ätsch", "Buh" und "lol" führen.
Ich habe mir eben unter Win eine Festplattenstruktur zusammengebastelt bei dem gerade Partitionen, welchen Typs auch immer, eine wichtige Rolle (auch mit der Buchstabenbastelei) gepielt haben und unter Win eben auch der Sicherheitsaspekt (Abschottung der Systempartition) eine Rolle spielte. Ich denke ich werde das Thema erst mal primär nicht weiterverfolgen, da ich bei weiterer Einarbeitung in die gegebenen Möglichkeiten sicher zu einer für mich akzeptablem Arbeitsumgebung finden werde, auch unter zu Hilfenahme der hier aufgeführten Tips. Es war erst mal wichtig, daß ich "/home" getrennt habe damit, wie schon gesagt, bei einer Neuinstallation meine persönlichen Daten unberührt bleiben. Trotzdem "G:\", "Z:\" usw. sind schon toll, vor allen Dingen "I:\" und "J:\" kann man z.B. in kleingeschriebenen Menustrukturen prima auseinanderhalten.

Gruß Walter

PS. Und das mit der gparted-Live krieg ich irgendwann auch noch hin.

[Edit]
Nach dem Ich noch mal eine Nacht darüber geschlafen habe, bin ich mit meiner eigenenen Antwort nicht zufrieden und möchte einiges nicht ganz unwidersprochen lassen.
Noch mal, Ich mache eine Partition mit dem Einhängepunkt /home/Walter/.../.../.../Daten. Um jetzt an "Daten" zu kommen muss ich viermal klicken (bitte jetzt keine Bemerkung, ich kann ja das Verz. "Daten" auch 3 Ebenen höher ansetzen), da sag mal einer das dies kein durchgehangel ist, abgesehen davon, daß ich mir das jedesmal merken muss und evtl. auf der Konsole eintippen muss. Und das ganze, obwohl es eigentlich durch die Partitionierung eine verkürzte Form und zwar "/dev/sda5/" (oder ist es nur "sda5") also quasi einen Alias dafür gibt (wie eigentlich in jeder Webserverumgebung). Und auf diesen "Alias" kann ich in den Dateiverwaltungssystemen (graphischen) nicht zugreifen, aber hallo! Dabei ist zu berücksichtigen, daß die ganze Verzeichnisbezeichnis oft nicht mal komplett angezeigt werden kann. Und jetzt noch was, es gibt also im Sytem für ein und das gleiche zwei Bezeichnungen, da frage ich mich doch was jetzt logischer ist, Win oder Linux.
Sorry Rodge, aber die Krücke mit "media" halte ich für sehr inkosequent. Auf der einen Seite wird die Super-Logik des Linux-Systems hervorgehoben, auf der anderen Seite muß ich eine Krücke anwenden nur um einen Alias dargestellt zu bekommen, bzw. warum wird /media/... in einer graphischen Dateiverwaltung dargestellt aber nicht /sda5/...?
Softlink und --bind ist wohl das Gleiche wie oben beschrieben, zwei Bezeichnungen für das Gleiche. Diese beiden Optionen entsprechen wohl den Windowspedanten "Softlink" und "subst" in der autoexec.bat (<>fstab).

Gruß Walter
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Donnerstag, 21. Oktober 2010, 07:35

Wie kommen bei dir _nicht_ gemountete Laufwerke auf den Desktop?


In der Vergangenheit war das doch so der Fall - oder sollte ich mich irren?! Bin mir da recht sicher. Konfigurierbar; absolut richtiig. Nicht per fstab gemounted, landet das Laufwerk beim händischen mounten in /media. Beispiel wäre jedes exteren dev.
Faktum landet das device auf jeden Fall auf dem Desktop, nachdem man es über Nautilus angelickt (gemounted) hat.
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Donnerstag, 21. Oktober 2010, 17:07

Mir kommt es so vor, dass hier einiges durcheinandergehauen wird.

Es ist richtig, dass es primäre, erweiterte und logische Partitionen gibt. Das hat historische Gründe. Man kann nunmal nur 4 primäre Partitionen anlegen, denn der Master-Boot-Record einer Festplatte hat eben eine festgelegte Größe. Wenn man mehr Partitionen möchte, definiert man eine der 4 primären als erweitert und kann dort beliebig viele logische Partitionen anlegen. Welchen Typ eine Partition hat, ist heute fast egal. Man kann gewöhnlich nur von primären Partitionen booten. Grub bootet aber meines Wissen von jeder Partition. Mehr dazu gibt es auf Wikipedia.


Dann gibt es einen Unterschied zwischen einer gemounteten Partition und der Gerätedatei für die Partition. /home ist eben nicht /dev/sda5! /dev/sda5 ist eine binäre Datei, welche die ganzen Rohdaten für das Dateisystem enthält. Nebenbei bemerkt gibt es diese Datei nicht wirklich. Jeder Lese- und Schreibzugriff wird vom Kernel abgefangen und dieser greift dann auf die Hardware zu. Wenn du eine Partition mountest, dann interpretiert der Kernel diese Rohdaten und bildet diese auf eine Verzeichnisstruktur ab. Das geht mit Linux wirklich gut, flexibel und vor allem einfach. Aber Windows macht es nicht anders. Nur heißt dein Gerät eben \\.\PhysicalDrive0 (Wie Partitionen benannt werden weiß ich gerade nicht.). Richtig, sowas kennt man normalerweise nicht, da Windows eben nicht so transparent ist wie Linux ;) Hat natürlich Vor- und Nachteile. Viele wollen es nicht wissen. Wenn man sich aber für Partitionierung interessiert und kennt die Hintergründe nicht, hat man meiner Meinung nach ein Problem. Partitionen mountet man nicht nur nach C:\, D:\. Schau mal bei Systemeinstellungen > Verwaltung > Computerverwaltung bei den Partitionen vorbei. Man kann auch eine Partition in einen Ordner mounten lassen. Genau wie bei Linux! Macht aber vermutlich kaum jemand, da man es erstmal wissen und finden muss ;)

Noch mal, Ich mache eine Partition mit dem Einhängepunkt /home/Walter/.../.../.../Daten. Um jetzt an "Daten" zu kommen muss ich viermal klicken (bitte jetzt keine Bemerkung, ich kann ja das Verz. "Daten" auch 3 Ebenen höher ansetzen), da sag mal einer das dies kein durchgehangel ist, abgesehen davon, daß ich mir das jedesmal merken muss und evtl. auf der Konsole eintippen muss.
Angenommen, dein Ordner „Daten“ wäre kein Einhängepunkt. Musst du dich da nicht auch dorthin hangeln? Was genau hat das Problem jetzt mit Partitionen zu tun? Eigentlich gar nichts. Da geht es einfach um eine gute Verzeichnisstruktur. Unter Linux ist die Struktur wirklich anders als bei Windows. Das liegt vermutlich daran, dass Windows diese Konstrukte immer noch seit längst vergangenen DOS-Zeiten mitschleppt. Bei Linux-Distributionen wird ein für logisch erachtetet Prinzip durchgängig verwendet. Dabei wollte man Duplikate vermeiden und die Hierarchie möglichst gering halten. Wo sind ausführbare Dateien? In /bin respektive /usr/bin. Das nenne ich nicht wirklich verschachtelt. Ok, man muss sich etwas umgewöhnen, aber eine Logik ist da. (Und diese schlägt Windows’ Prinzip um Längen, aber das hat technische Hintergründe.)


Softlink ist nicht das gleiche wie subst. Softlinks beherrscht Windows auch (zumindest bei NTFS), allerdings ist es nicht möglich mit der Windows-Oberfläche einen Softlink zu erstellen. Das ist nur mit API-Aufrufen (wenn man ein Programm schreibt, dann nutzt man solche Aufrufe, um sich mit Windows zu unterhalten) oder mit dem Kommandozeilentool namens „link“ (oder Ähnlich, Windows ist einfach zu lange her) möglich. Das ist doch mal Logik! :D


mount --bind kommt an subst heraus. Du machst damit ein und denselben Ort über verschiedene Zugriffswege (also Pfade) aufrufbar.


[edit]
Zu fstab != autoexec. Ein Äquivalent für autoexec wäre unter Linux /etc/rc.local. fstab ist eine spezifische Konfigurationsdatei für Einhängepunkte. Kann man wirklich nicht vergleichen, da hast du recht.

Zu /media: Stimmt. /media ist weniger logisch. Genauso wenig logisch wie /opt ;) Denn diese Verzeichnisse sind Orte, wo die strenge Durchsetzung des FHS (Filesystem Hierarchy Standard) aufgehoben wird. An den Orten kann man im Prinzip machen, was man will. /media ist dabei speziell für auswechselbare Laufwerke verplant. Und so gesehen macht es wieder wunderbar Sinn :)
[/edit]



Nach der langen Vorrede nun ein Versuch dir bei deinem Problem zu helfen:
Partitionen gehören zum System. Normalerweise benötigt man keine Partition zum strukturieren von Benutzerverzeichnissen. Das man / und /home auf verschiedenen Partition installieren sollte, ist aber vollkommen richtig! Aber separate Partitionen für Bilder, Musik und Videos macht meist keinen Sinn. (Es sei denn, man hat verschiedene Festplatten. Aber mit LVM ist es sogar möglich, Partition über Festplattengrenzen hinweg zu erstellen.) Vor allem bei mehreren Benutzern ist es wirklich unpraktisch.

Einhängepunkte und die Verzeichnisstruktur müssen logisch gewählt werden. /home ist logisch. /home/xyz/Daten als Einhängepunkt ist eigentlich weniger logisch, denn eine Partition gehört dem System und nicht einem Benutzer. Man kann es machen. Aber wie du festgestellt hast, ist es nicht immer schön.

Du willst schneller Zugriff auf Ordner innerhalb verschachtelter Verzeichnisstrukturen? Es gibt Lesezeichen bei Gnome und KDE. Es gibt Softlinks. Oder du kannst auch mount --bind nutzen (alles schon gesagt). Du hast nicht gesagt, warum ein Softlink (z.B. auf dem Desktop) dir nicht zusagt.

Gruß, Stefan

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »haliner« (21. Oktober 2010, 17:05)


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Donnerstag, 21. Oktober 2010, 20:19

@haliner erst mal danke für Deine Antwort. Schade, daß Du Dir so viel Arbeit gemacht hast aber für mich geht das total am Thema vorbei und ist auch gar nicht das was ich meine.
1. Ich habe nie gesagt, daß subst was mit Softlink zu tun hat. Sondern subst entspricht wohl der bind-Option beim
mounten. Softlink = Softlink, Windows wie Linux (ganz auf den Kopf gefallen bin ich nicht).
2. Wenn ich ein Laufwerk automatisch mounten will mache ich das doch in der fstab oder? Wenn ich mit subst einem
Verzeichnis ein LW-Buchstaben automatisch zuordnen will, also mounten, mach ich das doch sinnvollerweise in der
autoexec.bat. Also entspricht doch fstab auf diese Thema bezogen der autoexec.bat oder? Was man mit der autoexec
noch alles machen, bein denen man in Linux eine andere Datei braucht ist jetzt nicht das Thema.
3. Bitte, bitte ob es für mich einen Sinn macht für z.B. Bilder oder Musik eine eigene Partition zu machen, laß das bitte
meine Sorge sein.
4. Ich habe keine Probleme mit dem wie Linux das händelt, wenn Du meinen letzten Beitrag ganz gelesen hast. Ich habe
nur versucht mal eine Frage aufzuwerfen. Für mich ist die Win-Logik einfach vorteilhafter und das habe ich versucht zu
begründen ohne in jedem zweiten Satz zu erwähnen um wieviel Windows doch besser ist. Und die Meinung, daß
Win in diesem Fall besser ist sei mir doch gestattet.

Nichts für ungut.

Gruß Walter
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Donnerstag, 21. Oktober 2010, 20:40

Ich habe nicht gesagt, dass du etwas "falsch" machst. Aber du hast nach dem Sinn gefragt und ich habe versucht zu erklären, wie das bei Linux gehandhabt wird. Außerdem sind die Unterschiede zu Windows garnicht so groß wie angenommen. Eigentlich alles was ich aussagen wollte ;)

Warum du keine Links oder ähnliches nutzen möchtest, hast du jedoch immer noch nicht gesagt :)

Gruß Stefan

//edit: Mag sein, dass ich oben etwas ausschweifend war. Aber das ist meiner Meinung nach nicht schlimm, da vielleicht auch noch andere Leute etwas in diese Richtung erfahren möchten. Mir hat das schreiben auch noch etwas benötigte positive Beschäftigung beschafft. Also bitte nicht als zu "streng" oder so sehen.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »haliner« (21. Oktober 2010, 20:40)


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Freitag, 22. Oktober 2010, 07:47

Man kann gewöhnlich nur von primären Partitionen booten.

Hier ist die Rede von Windows. Linuxsystemen ist es egal auf was für einer Art von Paritionen es installiert wird.

definiert man eine der 4 primären als erweitert und kann dort beliebig viele logische Partitionen anlegen

Beliebig viel ist nicht ganz richtig. Die genaue Grenze kenne ich nicht, aber im Hinterkopf habe ich irgendwas um max. 250. Soviele Partitionen wird man nicht nutzen und somit ist deine Aussage im Grunde schon nicht ganz falsch.
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Freitag, 22. Oktober 2010, 10:00

Hallo zusammen,
bitte laßt dieses Thema nicht zum Glaubenskrieg ausarten. Mittlerweile tut es mir fast schon leid, daß ich es angefangen habe.
@haliner, sorry aber ich war in meiner Antwort wohl ein bisschen zu scharf, aber ich hatte den Eindruck, daß Du mich mit Deinem Artikel ein bisschen in die Blondinen-Ecke drängeln wolltest. Also lass uns das vergessen. Wir müssen ja nicht gemeinsam durch das Bermuda-Dreieck segeln aber ich denke doch, daß Du mir bei manchen Dingen noch helfen kannst und vielleicht kann ich mich ja in fernerer Zukunft revanchieren
Der Mensch ist nun mal ein Gewohnheitstier (5€ in das Phrasenschwein). Windows hat mich meine ganze PC-Zeit über begleitet (was war das für ein "Hallo" beim ersten erscheinen).
Nochmal, das ich jetzt zu Linux (spez. zu Ubuntu) wechseln will, hat keine finanziellen Hintergründe.
Ich versuche halt soviel wie möglich von meinen angewöhnten (antrainierten?) Arbeitsweisen in die Linux-Welt zu retten insbesondere auch unter dem Aspekt daß man, je älter man wird, immer weniger bereit ist, sich umzugewöhnen. Und oft muß man, gerade als Neuling, auf Kleinigkeiten nur hingewiesen werden und voila man hat es so wie man es will.
Ich möchte noch einige Aspekte in diesem Forum erörtern, dagegen ist das Thema mit der Partionierung ein müdes Geplänkel.

Gruß Walter


Gruß Walter
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Freitag, 22. Oktober 2010, 11:28

Langsam wird es zwar OT, weil es nicht mehr um die eigentliche (Sinn-)Frage geht, aber wenn wir es schon en detail erörtern, dann bitte auch ohne Gerüchte ;)

Beliebig viel ist nicht ganz richtig. Die genaue Grenze kenne ich nicht, aber im Hinterkopf habe ich irgendwas um max. 250.
haliners Aussage ist sehr wohl richtig. Eine Grenze gibt es nicht mehr. Früher war es mal so, dass pro IDE-Festplatte 63 Partitionen möglich waren. Davon drei primär, eine (nicht mitgezählte) erweitert und 60 logisch.
Nimmt man nun zwei IDE-Controller mit je zwei Festplatten kommt man auf 4x63. Das sind dann wohl die "um die 250", die du noch im Kopf hast. Aber verteilt auf vier Festplatten wohlgemerkt.

Für SCSI-Festplatten hingegen galt ein Limit von 15 Partitionen pro Platte. SATA-Festplatten unterlagen zunächst diesem SCSI-Limit, was am libata-Treiber lag. Wollte man eine SATA-Festplatte mit mehr als 15 Partitionen, so musste man den alten pata-Treiber verwenden.
Dieses Problem existiert aber glücklicherweise nicht mehr (seit Kernel 2.6.28).

Mittlerweile tut es mir fast schon leid, daß ich es angefangen habe.
Ach was, ich finde es mal eine willkommene Abwechslung.

Gruß
Rodge
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Freitag, 22. Oktober 2010, 13:19

Danke Rodge, das baut einen doch richtig auf. Da kann man doch Frohen Herzens ins Wochenende gehen obwohl des bei uns wohl arschkalt sein wird (Jetzt ist es OT ) .

Gruß an Alle
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