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Walter_vdV

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Sonntag, 17. Oktober 2010, 13:34

Startmedien erstellen

Hallo zusammen,
da ich zu diesem Thema in der Suche nicht gefunden habe (was mich ehrlich ein bißchen wundert) muß ich selber schreiben.
Da ich nun mein 10.10-System mittels CD aufgestzt habe, wollte ich mir ein Startmedium über USB erstellen. Hat auch geklappt, allerdings klappt das booten nicht. Ich erhalte die Meldung

Quellcode

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SYSLINUX 4.01 debian - 20100714 CHS Copyright (C) 1994 - 2010 H. Peter Anvin et al
ERROR: No configuration file found
No Default or UI configuration directive found
boot:


Ich habe das booten wieder auf meinen beiden PCs probiert überall das gleiche. Ich habe das erstellen auch mal über das Win-Programm probiert, nichts. Geteste SD-Karten 2GB und 4GB, 3 verschieden Cardreder, einer ist nicht mal ein Kombigerät sonder liest ausschließlich SD-Karten und es scheint mir auch so, daß Ubuntu diesen sogar als USB-Stick interpretiert. Einen USB-Stick habe ich leider nicht, bzw. den einen brauch ich für was anderes und möchte daran nichts ändern.
Hardwaremäßig ist bei mir alles in Ordnung und auch das booten über USB wird unterstützt. Die Fehlermeldung schaut mir aber danach aus, daß irgendwas bei der Erstellung von Ubuntu vergessen wird.
Bitte fragt mich jetzt nicht, warum ich mit meiner CD nicht zufrieden bin. Ich hasse CD/DVD und Konsorten. Wenn ich diesen Anachronismus in Zeiten von SD, SSD, Terrabyte großen externen Mini-Festplaten und Umweltschutz benutze, kann ich gleich wieder 5,5 Zoll Floppys mit 10 MB (oder?) benutzen. Also ich will mein CD-Laufwerk auf dem Wertstoff besuchen, wen es da überhaupt seine letzte Ruhe finden wird :-)

Gruß Walter
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Montiernix

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Sonntag, 17. Oktober 2010, 14:05

Hi,

wie hast du den USB-Stick erstellt?

Kennst du die Funktion in Ubuntu unter System > Systemverwaltung > Startmedienersteller ? Funktioniert bei mir eigentlich immer. Evtl liegt es auch an deinem Stick, der muß womöglich neu formatiert werden, um bootfähig zu werden.

Alternativ gibt es auch noch Unetbootin, den findest du in den Softwarequellen, da kannst du dann das zu installierende System unter "select System" und "selct Version" raussuchen und dirctly auf den Stick packen.

Das gilt aber alles nur für Ubuntu, wie es unter Win funktioniert kann ich dir leider nicht sagen (da weiß ich nicht mal mehr, wie man ne CD brennt, Nero kenn ich nur noch vom Hörensagen :D )

Gruß

Montiernix
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Walter_vdV

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Sonntag, 17. Oktober 2010, 17:15

Hallo Montiernix,
danke für die Antwort. Genauso über System > Systemverwaltung > Startmedienersteller habe ich das gemacht.
Ich habe mir schon so etwas gedacht, daß man das evtl. vorher bootfähig formatieren muss. Da habe ich aber nichts
gefunden, bzw. habe ich wahrscheinlich in der Laufwerksverwaltung nicht richtig kapiert, wie man das macht.
Auf der anderen Seite bin ich natürlich davon ausgegangen das der Startmedienersteller die Formatierung mit übernimmt.
OK für Windows brauch ich das nicht zu wissen. Ich habe das nur erwähnt, weil es auf ubuntusers ein Win-Prg. zu herunterladen gibt, der den Startmedienersteller unter Windows nachäfft, oder wie man das nennt. Wobei das mit dem von dir erwähnten "select System" und "select Version" ganz nach dem unetbootin als Win-Vers. ausschaut.
Tja, was muss ich nun machen?

Gruß Walter

PS. Was hat der römische Kaiser mit meiner Frage zu tun?
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basslord

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Sonntag, 17. Oktober 2010, 22:27

Hallo,

Auf der anderen Seite bin ich natürlich davon ausgegangen das der Startmedienersteller die Formatierung mit übernimmt.
Das tut er auch, also hierüber keinen Kopf machen.
Doch wie schaut das Startmedium aus? So wie ich es verstanden habe, ist es ein USB-Adapter für SD-Karten? Habe ich noch nicht getestet, wäre aber mal eine Idee ;)

Gruß
Rodge
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Montag, 18. Oktober 2010, 18:34

Hallo zusammen,
@Rodge, ich will hier nicht schulmeisterlich erscheinen, aber als Adapter würde ich einen Card-Reader nicht bezeichnen, da es sich um ein aktives Bauteil handelt. Du hast aber recht, ich verwende eine SD-Karte (2GB) mit einem Card-Reader. Normalerweise dürfte das keinen Unterschied machen, da ein USB-Stick ja auch nichts anderes ist als ein Card-Reader, bei dem der Flash-Speicher halt fest eingebaut ist. Aber z.B. meine FritzBox zickt auch rum. Mit einem USB-Stick kann ich den internen Fax-Empfang mit Speicherung auf dem USB-Medium benutzen, wenn ich eine SD-Karte mit Card-Reader dran hänge funktioniert der interne Fax-Empfang nicht, obwohl ich über ftp drauf zugreifen kann. So viel ich weiß hat die Fritz-Box auch ein Linux-Derivat als Betriebssystem ) Aber das ist jetzt ein anderes Thema.
Der Hinweis von Montiernix auf "unetbootin" war Gold wert. Mit unetbootin konnte ich ein Livesystem von der Desktopversion 10.10 erstellen, welches einwandfrei von der SD-Karte gestartet werden kann. Instalation habe ich noch nicht getestet. Ich habe mir auf eine andere SD-Karte (512MB) noch ein Live-System mit gparted erstellt (auch mit unetbootin).
Damit will ich mich zuerst einmal mit der Partitionierung, auch mit Veränderunng der root-Partition, anfreunden (bitte nächsten Beitrag mit Fragen von mir lesen )
Danach werde ich das System noch mal neu aufsetzen und eben die Installation testen. Ich melde mich dann noch mal mit dem Ergebnis, außerdem bleiben bei dem Thema "Startmedienersteller" schon noch einige Fragen offen.
Noch eins, das Erstellen von Bootmedien mit unetbootin über Win mit der Windowsversion hat zu keinem Ergebnis geführt, nur über Linux (sprich Ubuntu).

Gruß Walter

---Team-Edit---
Mehrfachpostings zusammengeführt
Hintergrund / Begründung: Funktion new on edit
---Edit-Ende---

Hallo zusammen,
nachdem die Partionierung mit gparted - Live-CD gründlich in die Hose gegangen ist (liegt wahrscheinlich an meinen Anfängerunzulänglichkeiten) habe ich das System über die SD-Karte installiert. Funktioniert einwandfrei. Also, anstatt "Startmedienersteller" "UNetbootin" verwenden.
Trotzdem bleibt ein schaler Geschmack zurück. Da scheint doch ein Fehler in der Anwendung zu sein. Bin mal gespannt ob das in der nächsten Vers. geändert wird. Aber warum nicht gleich "UNetbootin" anbieten.
Das ist mir bei Ubuntu überhaupt aufgefallen. Es gibt viele nahezu gleiche Programm. Das ist sicher sinnvoll, wenn man es bei der täglichen Arbeit verwendet, bei dem eben auch ein bestimmtes Hintergrundbild (z.B.) über die Akkzeptanz entscheiden kann. Aber Systemprogramme die man nur alle Nase lang benutzt?

Gruß Walter
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basslord

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Dienstag, 19. Oktober 2010, 23:40

@Rodge, ich will hier nicht schulmeisterlich erscheinen, aber als Adapter würde ich einen Card-Reader nicht bezeichnen, da es sich um ein aktives Bauteil handelt.
Würde ich auch nicht unbedingt, da habe ich dich missverstanden. Hast du mal eine Info über diesen Kartenleser?

Aber warum nicht gleich "UNetbootin" anbieten.
Tja, ich weiß es nicht. Doch evtl. ist UNetbootin zu sehr Overkill für den unbedarften User?! Also mir reichte bislang auch der Startmedienersteller. Aber in Verbindung mit einem USB-Cardreader bin ich noch einen Test schuldig. Probiere das die Tage mal aus.

Das ist mir bei Ubuntu überhaupt aufgefallen. Es gibt viele nahezu gleiche Programm. [...]
Ok, den Absatz verstehe ich nicht ganz ;)

Gruß
Rodge
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Mittwoch, 20. Oktober 2010, 23:55

@Rodge den Kartenleser den ich zur Zeit hauptsächlich verwende, ist von HAMA und eine Kombination aus Card-Reader und USB-Hub sowas wie das hier . Ich weiß, daß es das HAMA-Gerät nicht mehr gibt bzw. ich finde es nicht mehr. Leider kann ich kein näheren Angaben machen, da ich das Ding auf meinen Bildschirmrahmen geklebt habe und damit sehe ich das Typenschild nicht mehr. Ich habe aber zu Beginn auch noch zwei andere externe (reine) Reader probiert (Trust CR-1350p und Vivanco RW SD USB2), da ich ja auch zuerst einen Fehler in meinem Reader vermutete, insbesonder weil ich einen USB-Slot mit dem Funkstick meiner Tastatur belegt habe.
Noch was zu UNetootin, als Overkill empfinde ich das nicht. Wenn man die Möglichkeit der Kernelanpassung links liegen läßt, sind zwei Einstellungen vorzunehmen, Start drücken und schwupp dich ist der Stick fertig. Vielleicht können ja die Jungs von UNetbootin daß Prog. dahingehend anpassen, daß man zwischen Experten- und Anfängermodus wechseln kann.

Gruß Walter
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Donnerstag, 21. Oktober 2010, 21:59

Hi,
könnte es sein, dass du nicht alle benötigten Pakete installiert hast?

ließ mal das hier und besonders diese Stelle.

Bei mir funzt der Creator nämlich völlig problemlos

Gruß

Montiernix
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Freitag, 22. Oktober 2010, 10:33

Hallo Montiernix,
danke für Deine Bemühungen aber aus Deinen Links kann ich jetzt nichts rauslesen welche Pakete fehlen sollten. usb-creator und usb-creator-gtk sind installiert und sonst brauche ich nichts gemäß dem Artikel. Ich vermute eher, daß der usb-creator den Card-Reader nicht ansprechen kann. Das ist in meinen Augen zwar völlig unlogisch und für mich absolut nicht nachvollziehbar aber wie schon gesagt meine Fritzbox zickt auch in dieser Richtung rum. Das Einzige was mir jetzt noch einfällt wäre folgendes:
Beim usb-creator gibt es eine Option, daß man irgendwelche Änderungen bei einer Live-Sitzung speichern kann oder nicht und da habe ich immer die gleiche Option gewählt?

Gruß Walter
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