Vielleicht mal allgemein zu den Multi-Core-Prozessoren:
Eine Sache wird von vielen immer außer acht gelassen: Entweder die Anwendung, die man nutzt, ist so programmiert, dass sie mehrere Kerne gleichzeitig verwenden kann (Stichwort: Paralleles Arbeiten) oder aber die Anwendung nutzt sowieso nur einen Kern. Leider sind bisher nicht viele Anwendungen so programmiert. (Habe ich jedenfalls immer wieder beobachtet)
Allerdings sieht es so dann immer noch so aus, dass man zB bei einem 3-Kern Prozessor 2 Kerne mit rechenintensiven Anwendungen voll auslasten kann und dann das Betriebssystem noch einen Kern hat, um andere Anwendungen zu benutzen, dh vor allem dass das System dann insgesamt flüssiger wirkt (Logisch, denn hätte man nur 2 Kerne wären beide Kerne mit den rechenintensiven Anwendungen und zusätzlich dazu noch mit dem Betriebssystem und zB Firefox "überfordert" und es wird halt mal hiervon, mal davon was abgearbeitet).
So hatte ich zB einen Kern von meinem Prozessor auf 100% Auslastung mit qtOctave (ein Programm, das im wesentlichen nur rechnet), dies hat sich aber bei den weiteren Sachen nicht bemerkbar gemacht, ich habe ohne ruckeln nebenher eine DVD geguckt und noch Daten kopiert.
Das sollte man vielleicht immer im Hinterkopf halten.
Insofern kommt es also sehr darauf an, was du letztendlich genau machst: Codierst du neben dem Office-Arbeiten auch noch schnell ein Video und bearbeitest ein paar Musikdateien, würde ich eher zum 4-Kern-Prozessor tendieren - dann bleibt das ein flüssiges arbeiten.
frostbeule