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Bernardo

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Dienstag, 22. Juni 2010, 23:19

Installationsproblem Lynx

Hallo (nach langer Zeit),

ich habe es nicht geschafft, 10.04 zu installieren: der Installationsprozess hängt bei der Erzeugung des ext4 Dateisystems ("für Partition 7 auf SCSI1 (0,0,0)..." und so weiter. Die Maschine rattert ca. 10 Minuten heftig, danach wirds still, und nix passiert mehr.

Verwendetes Medium: Live-CD. Läuft live auch problemlos. Nach dem Download und Brennen der CD habe ich das Brennergebnis verifizieren lassen.

Es ist kein Problem einer falsch gestrickten Partitionierung: Ich habe dem Lynx einfach freien Speicher zur Verfügung gestellt, also keine manuelle Partitionierung verwendet. Es ist auch kein Problem der Festplatte, denn ich habe es auf beiden Platten meines Rechners versucht, mit demselben Ergebnis. Nach Abbruch ist Lynx teilweise installiert und die Partition als ext4 ausgewiesen. Bringt natürlich nix.

Meine schlichte Frage: Hatte jemand ähnliche Probleme? Ich will einfach wissen, ob es da 'known bugs' gibt, oder ob ich den Fehler bei mir bzw. meinem Rechner suchen soll.

Grüsse von Bernardo
(der kein Linux-Profi ist, aber immerhin bereits diverse Systeme installiert hat)

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Bernardo« (6. Juli 2010, 01:21)


Jimi Desaster

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Mittwoch, 23. Juni 2010, 09:05

Also ich hatte kein Problem damit den Luchs zu installieren. Aber wenn Du es auch bei einer zweiten Partition mit dem selben Ergebnis getestet hast, klingt das für mich doch nach einer unsauber gebrannten CD. Zieh Dir einfach noch mal die ISO und brenne neu, das sollte dann klappen. Meiner Meinung nach.
"Linux is evolution, not intelligent design." - Linus Torvalds
Besucht mich auch auf :thumbsup: Jimi Desaster :thumbsup:

Bernardo

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Mittwoch, 23. Juni 2010, 14:51

Hi,

mein Verdacht war spontan auch, daß es an der Installations-CD liegt. Dagegen spricht zunächst folgendes:

Nach dem Download habe ich das Brennprogramm (Toaster oder so ähnlich, auf Mac), was ich bei meinem Arbeitgeber - der hat ein
schnelleres System - verwendet habe, die CD prüfen lassen. Das war eine längere Prüfung. Kann das denn was anderes gewesen sein als
eine Prüfung der Md5sums?

Zu Hause wollte ich die CD nochmal prüfen. (Sie enthält ja eine Datei "md5sum.txt") Wenn ich nun aber den Befehl "md5sum /dev/scd0" eingebe, kriege ich einen Input/Output - Error.

Wie soll ich nun vorgehen beim Prüfen der Installations-CD, wenn ich nicht die md5sum aller Dateien 'per Hand' prüfen will?

Grüssen von
Bernardo

PS - die fehlgeschlagene Installation bootet übrigens, auch gnome startet, aber das nützt natürlich nix. g-parted zeigt mir auch einen Fehler im Dateisystem der entsprechenden Partition.

Danica Talos

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Mittwoch, 23. Juni 2010, 22:58

Haste Mal eine andere Distri zum testen genommen? Vielleicht hat ja deine HD Sektorenfehler oder dergleichen.

basslord

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Mittwoch, 23. Juni 2010, 23:08

Hi all,

schau dir zum Prüfen der md5sum der CD mal das hier an. Ganz so elegant geht das nämlich nicht ;)
https://help.ubuntu.com/community/HowToMD5SUM

Würde auch erstmal prüfen, ob die Platte in Ordnung ist. Mal ein Tool vom Hersteller laufen lassen.

Gruß
Rodge
"Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum." - Friedrich Nietzsche

Bernardo

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Donnerstag, 24. Juni 2010, 01:17

Hi,

danke erstmal für die Hinweise.

Plattenfehler sehe ich immer noch als weniger wahrscheinlich an, denn ich habe 2 Platten, und auf beiden ging die Installation an derselben Stelle in gleicher Weise schief. Und auf der eigentlich vorgesehen Platte / Partition habe ich zwischendurch mal Debian Lenny installiert. Hat ohne Zicken funktioniert.

CD + Prüfsummen: Ich habe das - teilweise - 'manuell' gemacht. Genauer gesagt:

Die CD hat ja zwei potentielle Fehlerquellen, den Download und das Brennen. Beide lassen sich m. E. synchron prüfen, wenn man die tatsächlichen Prüfsummen für die Dateien auf der CD ermiittelt und abgleicht mit den jeweiligen Sollwerten jeder Datei. Die Sollwerte für die ca. 60 Dateien stehen auf der CD selbst in der Textdatei 'Md5sum.txt'. Für die Istwerte habe ich die CD gemountet, und für etwa 20 der wichtigsten Dateien mit md5sum errechnen lassen. (Geht sicher eleganter, aber so brauchte ich nicht soviel lesen ...).

Und was kam beim Vergleich raus? Nix. Alles paletti, soweit ich geprüft habe. Ist eben etwas mühsam.

In den nächsten Tagen will ich was netteres machen. Und vielleicht eine Alternate-CD besorgen ...

Bis dann
Bernardo

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Donnerstag, 24. Juni 2010, 23:52

Hi all,

mal ein neuer Zwischenstand:

Hardware:
HD habe ich mit einem Tool von Seagate gecheckt, ausführlicher Test zum Ermitteln von 'bad blocks': keine Probleme
Arbeitsspeicher: mit memtest gecheckt, kein Problem

Alternate-CD besorgt, mit Selbsttest geprüft, ok.

10.4 neu installiert, lief diesmal problemlos durch.

Ergebnis: System kracht alle Nase lang ab. Vollständiges Einfrieren.

mein nächster Prüfkandidat: das ext4 Filesystem. Habe dazu von der Live-CD gebootet (das klappt ja), von dort im Terminal FS geprüft mit:
sudo fsck.ext4 /dev/sdb1
Ergebnis: e2fsck sagt: "sauber. (xxx) Dateien (yyy) Blöcke.

ideas anyone? - Ich weiß nicht, wo ich jetzt anfangen soll zu suchen.

ratlos
Bernardo

frostbeule

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Montag, 28. Juni 2010, 18:14

Das klingt schon etwas komisch.
Wo bleibt das System denn hängen? Funktioniert ein booten in die Shell noch problemlos (Also im Rescue- oder Recovery-Modus oder wie auch immer der sich nennt; die 2. Wahlmöglichkeit im GRUB)? Wenn es da keine Probleme gibt: In der Shell alle Pakete händisch (dh mittels sudo apt-get update; sudo apt-get upgrade) aktualisieren - vllt ist ein Paket defekt? Wäre auf jeden Fall mal einen Versuch wert...

Ansonsten: Hast du das über eine Torrent-Datei heruntergeladen? Wenn ja: Mit den Isos hatte ich mal Probleme, warum auch immer - als ich auf den normalen Download umgestiegen bin hat das dann geklappt.
Und beim brennen - auch wenn man da ungeduldig ist - hab ich die Brenngeschwindigkeit auf 6x oder 8x reduziert, um Probleme dabei ausschließen zu können.
Und dann im Notfall halt ein Minimal-System installieren und dann per Konsole GNOME hinterher installieren. Das klingt komplizierter als es ist^^.

Frostbeule

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9

Dienstag, 29. Juni 2010, 13:54

Hi,

das System stürzt in nahezu jeder Konstellation ab, also mit und ohne Netzwerkverbindung, beim Zugriff auf andere Partitionen, beim Surfen oder Downloaden ohnehin, selbst beim Zugriff auf eine Textdatei mit OO.

Zum Problemkreis Hardware und Installations-CD hatte ich ja schon einiges in meinem letzten posting geschrieben.

Die Idee, nahezu das ganze Gesumse aus der Shell heraus neu zu installieren bzw. upzudaten leuchtet mir ja ein. But ain't no fun, wenn ständig die downloads einfrieren.

Ich habe eigentlich keine Lust, und vor allem keine Zeit, jetzt den 'großen Betriebssystem Schein" zu machen. Außerdem kann ich natürlich auch nicht ausschließen, daß irgendeine Hardware-Komponente spinnt.

Feige oder nicht, wahrscheinlich werde ich in den nächsten Tagen es mal mit 9.10 von einer Alternate-CD versuchen. Danach gibt's hier wieder ein update.

Grüsse von
Bernardo

frostbeule

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Dienstag, 29. Juni 2010, 14:18

Wenn du beim booten in Grub den Eintrag "Ubuntu Linux Kernel...(Recovery Mode)" auswählst landest du in einer Shell. Und da kannst du ja einfach mal ein "sudo apt-get update" "sudo apt-get upgrade" eingeben. Meine Hoffnung ist, das wenn man eben in diesem Recovery-Modus bootet der PC nicht einfriert.

Bernardo

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Mittwoch, 30. Juni 2010, 00:32

Hallo Frostbeule,

wie schon angekündigt, habe ich nun statt 10.4 nun 9.10 installiert.

Soweit ich es bisher probiert habe, funktioniert das anstandslos. Nur die Bildschirm-Effekte (oder wie immer das tatsächlich heißen mag) mußte ich abschalten, weil vorher das Hintergrundbild des Desktops schwarz war.

Wenn das so weitergeht, dürfte das wohl heißen, das der Luchs und mein Rechner sich nicht vertragen. Den Koala mag er wohl schon eher. Na ja, der Klügere gibt ja angeblich nach.

Trotzdem noch mal 'Danke' für die Hinweise.
Bernardo

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Dienstag, 6. Juli 2010, 01:19

Moin, ich habe nun auf 9.10 zurückgerüstet, und bin damit happy: alles funktioniert. Auch kaffeine, mein 'Fernseher', und das besser als unter 8.10. :)

Hier noch ein paar Nachträge:

Auf meinem Laptop (einem älteren Siemens Amilo) lief die Installation von 10.4 problemlos.

Auf dem PC gabs ein bischen Chaos mit grub 2 (lief, aber extrem langsam, war wohl etwas durcheinander durch die Neuinstallationen / Rückrüstereien). Ich habe dann – mit leicht erhöhtem Puls – auf grub (legacy) zurückgerüstet. Erkannte die übrigen Betriebssysteme nicht automatisch. Ich habe sie dann per Hand in die menu.lst eingetragen. Und jetzt ist das Menue auch wieder schön blau.

Irritierend auch die ersten Versuche, das Filesystem mit fsck.ext4 zu prüfen. Da das nur bei nicht-gemounteten Partitionen anwendbar ist, habe ich das von 8.10
aus gemacht. Ergebnis war eine Meldung 'damaged superblock'.

Warning auch beim Arbeiten mit meiner (älteren) g-parted CD.

Ist aber kein Problem, sondern meine Blödheid gewesen: das fsck unter 8.10 und die ältere g-parted kennen ja far kein ext4 (nehmen übrigens aber den K-Zeilenbefehl „fsck.ext4“ widerspruchlos hin...).

Einzige verbliebene Macke: beim Starten wird manchmal meine UMTS-Internetverbindung korrekt gestartet, machmal nicht. Ohne daß ich etwas ändere. Aber egal: Freitag wird mein neues DSL-Modem freigeschaltet.

---Team-Edit---
Man muss Zeilen nicht nach jedem dritten Wort umbrechen sodaß das posting unendlich lang wird und es kaum jemand mehr lesen kann!
---Edit-Ende---