Feine Sache - mit Einschränkungen
Hallo Tux58,
ich habe eine Zeit lang gnumeric für einen bestimmten Anwendungszweck genutzt. Gerade wegen der guten Geschwindigkeit, die du angesprochen hast. Auch ist gnumeric nicht so speicherhungrig, was den Festplattenbedarf angeht
Beispiel für eine meiner Dateien, die viele und aufwendige Formeln enthält:
Dateigröße
- im ods-Format (mit OOo calc abgespeichert): 262 kB
- im gnumeric-Format (mit gnumeric abgespeichert): 137 kB
Dauer beim Datei öffnen:
- ods-Format (mit Calc): 7-8 sec
- gnumeric-Format (mit Gnumeric): 4 sec
Im Schnitt kann man also sagen, gnumeric ist doppelt so schnell im Start und nur halb so ressourcenhungrig.
Darüber hinaus scheint mir gnumeric sehr leistungsfähig im rechnerischen Bereich zu sein.
Was mir allerdings nicht so gut gefallen hatte, war die bis noch vor einiger Zeit mangelhafte Unterstützung des ods-Formats von Open Office. Dieses wurde im Gnumeric-Project nur unvollständig implementiert. Seit die OOo-Formate mittlerweile ISO-Standard geworden sind, scheint aber auch gnumeric hier voranzukommen.
Wenn du dich primär auf das gnumeric-Dateiformat beschränkst ist gnumeric auf jeden Fall eine feine Sache (zumindest mit Schwerpunkt auf Formelberechnungen).
Herzlicher Gruß,
lacarpe
ubuntufreund No. 30
think globally, act locally
Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lacarpe« (20. Februar 2010, 13:07)