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MAD

Der Gratulator

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Donnerstag, 19. November 2009, 07:56

"Karmic Coala" - kein großer Wurf!

Hallo @ all,
ich muß mal meine persönliche Meinung, auch Frust zum neuen Karmic Koala abgeben.

Die Jungs von Canonical haben die neue Version 9.1 mal richtig versemmelt.
Mit neuen Features vollgespickt, die nicht richtig funktionieren.
Da wird das Passwort vergessen, dass man sich nicht mehr anmelden kann, der PC fährt einfach runter oder der Sound funktioniert nicht mehr richtig, ect. ect!
Dies sind nur 3 Beispiele aus vielen Fehlermeldungen, die quer durch viele Foren zu lesen sind.
Ich benutze Ubuntu schon seit mehreren Jahren, aber dies war wohl die schlechteste und unausgereifteste Version die sie uns präsentiert haben.
Wer die Zeitschrift Linuxuser 12.09 hat, kann im Editorial einen Kommentar vom Chefredakteur Jörg Luther finden:
„Bei einer Umfrage im Ubuntuforum.org wurde überwiegend eine schlechte, unausgereifte Qualität der neuen Version bescheinigt. Es erweckt den Eindruck, dass die Juser diese Version reifen (austesten) lassen sollen, damit die nächste LTS Version 10.04 dann stable läuft.“

Es ist bekannt, das Ubuntu eine der inzwischen beliebtesten Distris ist.
Durch „schlechte“ Handwerkliche Arbeit“ sollten sich die Jungs von Canonical nicht den guten Ruf und den Vorsprung verspielen, den sie inzwischen erarbeitet haben.

Ich werde zwar Ubuntu weiterhin die Treue halten, musste aber leider wieder downgraden, da ich auch davon betroffen war.
Nun läuft wieder Ubuntu 9.04, da funktioniert wenigstens wieder alles. :P
Gruß aus Senden/Bayern
Michael :thumbsup:

AMD Phenom x6, IBM Thinkpad R 61 und T 61
/ Lenovo S10-2 / OS LMDE/UBUNTU 12.04 / Ubuntu Server 10.04.4x64

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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »MAD« (28. November 2009, 12:16)


Easyy-S

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Donnerstag, 19. November 2009, 08:10

Man sollte nicht vergessen, daß ausschliesslich die LTS-Versionen auf Stabilät setzten. Das ist der Schwerpunkt für diese Versionen. Wer also ein absolut zuverlässiges System braucht oder sucht, sollte Ubuntu LTS einsetzen.
Natürlich ist es schade, wenn alle anderen Versionen irgend welche Probleme mache, aber so ist nun mal die Philosophie von Ubuntu.
Nur wer ein System mit möglichst neuesten Anwendungen haben möchte, sollte immer auf das letzte verfügbare Ubuntu setzen.
Easyy-S

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Donnerstag, 19. November 2009, 11:11

Man sollte nicht vergessen, daß ausschliesslich die LTS-Versionen auf Stabilät setzten.


Wo steht das?

Bei mir haben sich seit Intrepid immer mehr Probleme mit Ubuntu angehäuft. Auch, dass meine Tastatur mal funktionierte und mal nicht, je nach Version fand ich ziemlich nervig. Das Gleiche mit meinem Scanner.

Ich war schließlich so genervt, dass ich zu Debian Stable gewechselt und seitdem sehr zufrieden bin.
Ich habe zwar bis jetzt immer noch alle Ubuntu-Versionen installiert und getestet aber nur noch nebenbei. Leider muss ich MAD recht geben: Karmic ist wirklich ziemlich verbuggt. Ich glaube über kurz oder lang werde ich mich wohl komplett von Ubuntu verabschieden.
Gruß,
Lars

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Donnerstag, 19. November 2009, 13:43

Hi all,
Die Jungs von Canonical haben die neue Version 9.1 mal richtig versemmelt.
Kann ich mich nicht anschließen. Lüppt wie eh und je sehr gut.

Da wird das Passwort vergessen, dass man sich nicht mehr anmelden kann, der PC fährt einfach runter oder der Sound funktioniert nicht mehr richtig, ect. ect!
Dies sind nur 3 Beispiele aus vielen Fehlermeldungen, die quer durch viele Foren zu lesen sind.
Interessant ist in meinen Augen, dass es solche Meldungen zu jedem Release gibt, sei es eine LTS oder nicht. Auch zu Dapper gab es schon derartige Stimmen.
Klar, jeder macht mit seiner individuellen Hardware andere Erfahrungen. Doch ich habe nun schon einige Ubuntus im Freundes- und Familienkreis installiert und nie kam es zu Klagen. Im Kollegenkreis auch nicht.
Gemeckert wird hier und da schon, da nehme ich mich nicht aus. Aber das betrifft Komponenten, nicht die Distri. Solche Phänomene dürfte es überall geben.

Man sollte nicht vergessen, daß ausschliesslich die LTS-Versionen auf Stabilät setzten.
Das stimmt so nicht ganz. Stable ist stable. LTS ist lediglich das, was es im Namen trägt: ein Release mit verlängertem Support, so dass man die Abstände zwischen den Upgrades größer halten kann.
Nicht von der Hand zu weisen ist jedoch auch, dass traditionell die Oktober-Releases etwas gewagter sind.

Wer also ein absolut zuverlässiges System braucht oder sucht, sollte Ubuntu LTS einsetzen.
Das wiederum kann man IMHO eingeschränkt so stehen lassen. Nicht, weil es sich aus dem LTS ergibt (wie erwähnt ist das nur ein verlängerter Support), sondern vor dem Hintergrund, dass diese Versionen vorab sehr ausgiebig getestet werden. Daher damals auch die Verzögerung bei Dapper, welches mit zweimonatiger Verspätung veröffentlicht wurde.

Mein Fazit: Der Koala rennt wie Hulle, bei mir und allen im Bekanntenkreis habe. Über einzelne Komponenten ließe sich wieder diskutieren (für mich wären das GRUB2 und Empathy), der große, große "Rest" tut tadellos.

Sonnige Grüße
Rodge

PS: Jaunty kam dagegen mit der Soundkarte eines bestimmten Dell Notebooks gar nicht klar. Tja, nichts ist perfekt ;)
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Donnerstag, 19. November 2009, 15:06

Im Großen und Ganzen läuft bei mir der Koala recht stabil und kann mich vom Grundsatz her nicht beklagen. Einzig in den vergangenen 10 Tagen hatte ich beim Runterfahren zwei Hänger gehabt und nichts ging mehr. Da blieb nur noch die brutale Vorgehensweise übrig -> Netzschalter der Steckleiste gedrückt. :(
Wieso, weshalb und warum keine Ahnung. In den Logs habe ich dazu nichts gefunden.
Was von der Platte geputzt wurde war das grottenschlechte Empathy.

Unabhängig dessen gab es und wird auch in der Zukunft immer wieder irgendwelche Probleme mit einer neuen Version von Ubuntu geben. Nichts ist vollkommen!
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Easyy-S

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Donnerstag, 19. November 2009, 22:46

Die LTS werden für den Firmeneinsatz entwickelt und somit zielt man hier auf maximale Stabiltät ab.

Quelle: Galileocomputing

Zitat

Jedes vierte Release von Ubuntu ist also eine besondere Version, bei der größtmöglicher Wert auf Stabilität für den produktiven (Firmen-)Einsatz gelegt wird und für die es einen besonders langen Unterstützungszeitraum geben wird (siehe Abschnittauf Seite ).


Lesen bildet ;)
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Freitag, 20. November 2009, 08:16

„Bei einer Umfrage im Ubuntuforum.org wurde überwiegend eine schlechte, unausgereifte Qualität der neuen Version bescheinigt. Es erweckt den Eindruck, dass die Juser diese Version reifen (austesten) lassen sollen, damit die nächste LTS Version 10.04 dann stable läuft.“
Ubuntus Philosophie quasi ein "stable Sid" liefern zu wollen (das Modernste, aber voll ausgereift) birgt nun einmal einen ständigen Widerspruch in sich. Neuerungen in komplexen Systeme können auch bei aller Sorgfalt erst in einer längeren Testphase und am besten in einem breiten Massentest ihre Reife erhalten. Das ist z.B. bei Debian nicht anders. Nur wird es dort - ehrlicherweise - zur offiziellen Philosophie erklärt (experimental - testing - stable). Ubuntu sollte sich vielleicht auch überlegen, von einem letztlich nicht hinreichend einzulösenden Marketingversprechen auf eine ehrlichere Versionierungsweise zu wechseln.

Dies sagt jemand, der einst von Ubuntu auf Debian-Stable gewechselt ist. Allerdings ist mein System ohne jegliche Features ausgestattet, was sicher auch ein Grund dafür ist, dass ich noch nicht ein einziges Problem mit dem Betriebssystem hatte (allerdings das eine oder andere Probleme mit noch nicht ausgereiften Anwenderprogrammen).

Viele Grüße,
lacarpe
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Freitag, 20. November 2009, 11:40

Hi,

ich will auch mal was dazu sagen ^^

100% überzeugt mich dieses Release nicht, dennoch werde ich es nicht wieder entfernen. Auf meinem Laptop läuft alles ohne Probleme (Lenovo R61), ausser der Fingerprint... aber wer braucht den schon. Die wichtigsten Sachen sind ohne Handarbeit nutzbar, der Rest interessiert mich nicht.
Auf meinem "großen" PC sieht die Sache etwas anders aus. Scheinbar gibt es Probleme mit AMD64 Bit Architekturen. Die Kiste schmiert mir 2 - 3 Mal die Woche ab - Grund bisher nicht nachvollziehbar. Banshee muss ich sehr oft "resetten" weil der einfach nicht mehr startet. Von Emphaty halte ich nichts, da mir dort OTR für ICQ fehlt (wofür Cannonical nichts kann). Firefox und Flash ist zum schreien... soviel Probleme hatte ich damit persönlich bisher nie.

Eine super Sache ist aber inzwischen, das mein NFS4 ohne Probleme läuft - bei meinem letzten Test damit ließen sich die Freigaben nicht per fstab einbinden. Auch Brasero ist endlich nutzbar. Die Optik finde ich ganz schick und besonders die nun optisch einsehbaren S.M.A.R.T. Eigenschaften der Platten gefallen mir.

Alles in allem bin ich unzufriedener Mit der 9.10 als mit der 9.04, dennoch werde ich mir die beiden Installationen behalten.
mfg Hutchef

Es ist besser für das, was man ist, gehasst,
als für das, was man nicht ist, geliebt zu werden.

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Freitag, 20. November 2009, 17:30

ich auch mal...

Im Gegensatz zu Euch bin ich ja nun einfach nur Nutzer.
Vielleicht mit ein wenig mehr Hintergrundwissen.....
Aus meiner Position aus sei also gesagt: Karmic passt! Ich habe keine Probleme.
Doch! Hab ich schon: dem Netbookchen muss ich eben drei Anläufe gönnen, wenn ich im Akkubetrieb bin-,aber sonst läuft für mich Normalverbraucher alles in bester Ordnung.

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10

Samstag, 21. November 2009, 13:27

Naja das aktuellste Ubuntu hat ja nach ca. 3 Monaten die Updates welche von unstable nach testing kommen drin.Danach sollte es top laufen.

Linux. Because Reboots are only for Hardware changes.
Debian testing+Ubuntu 9.10 + EEEPC mit Karmic-LXDE + 8.10 auf IBM Lappy

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Samstag, 21. November 2009, 17:28

Jetzt muss ich aber mal ein bischen pro äussern.
Ich habe Karmic auf meinem Desktop-PC, auf meinem Subnotebook (Acer AS1810T), auf dem Desktop-PC meiner Frau und auch auf ihrem eeepc 901 installiert. Nirgends gibt es Probleme. Alles läuft super.
Excelcrack, dem ich Karmic installiert habe, hat bisher auch noch nichts nachteiliges berichtet.

PS: Ob das Flash-Compiz-Firefox-Problem erst seit Karmic existiert weiss ich nicht.
Easyy-S

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