Acer One 110L
Läuft ganz gut mit Ubuntu. Leider von Hause aus etwas wenig RAM, Ausbau auf 1,5GB schon ratsam.
- Akku: schwach, maximal zwei Stunden. Original Acer-Alternativakku dagegen sehr gut, damit rennt der Kleine locker sechs, sieben Stunden.
- Display: brillant, leider ein Schminkspiegel und bei Hintergrundbeleuchtung nervig. Zum Glück ein kleines Display

- Touchpad: Geschmackssache und gewöhnungsbedüftig, da Maustasten links und rechts neben statt unter dem Touchpad. Sehr hoher Druckpunkt. einhändig den mittleren Mausklick zu emulieren, indem man beide Tasten gleichzeitig drückt quasi unmöglich.
- HDD: Schnarchlahme SSD (aber immerhin SSD), kann durch schnelle SD-Card etwas abgemildert werden, in die man sein /home legt.
- Tastatur: Gut, biegt etwas durch, aber irgendwie muss man ja auch zu dem Preis kommen; auch gut: kaum schmaler als eine reguläre Tastatur
- Support: 1a, habe es einmal eingeschickt und nicht lange auf die Reparatur warten müssen, hätte ich nicht erwartet, top.
Allgemein finde ich es schade, dass die Hersteller meinen, wieder vermehrt Win auf die Netbooks zu spielen. Auch der Trend zu konventionellen Festplatten macht das eigentlich coole Konzept IMHO zunichte. Ich hätte am One drei Dinge auszusetzen, die es sonst zum perfekten Netbook gemacht hätten:
RAM, Akku, Touchpad.
Zum Glück kann man als Bastler ja am RAM und Akku drehen, wenn man mag (und das ist für mich sinnvoll). Dass die SSD keine Rakete ist, ist klar, das Display ist auch sehr gut hinnehmbar, trotz Spiegel.
Gruß
Rodge