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Verwendetes System: Ubuntu 9.04
Mainboard: Gigabyte GA-P35-DS4
Neben eSATA (extern SATA) gibt es auch diverse Möglichkeiten eine handelsübliche SATA-Festplatte ausserhalb des PC's an die interenen Anschlüsse anzubinden. Bekannte Anschlussarten sind zum Beispiel Wechselrahmen oder das herrausführen von SATA- und Stromanschluss über einen PCI-Slot des PC-Gehäuses. Nachteilig hierbei ist im Normalfall, daß die Festplatte beim anschliessen im laufenden Betrieb nicht erkannt wird. Ein Zugriff auf die Festplatte ist erst nach einem Neustart möglich.
Moderne Betriebssysteme und Mainboards bieten hier jedoch eine Abhilfe namens 'AHCI'.
AHCI ist die Kurzform von 'Advanced Host Controller Interface', welches zum einen 'NCQ' (wenn von der Festplatte unterstützt) verwendet und zum anderen die Festplatten hotplug-fähig macht. So kann die Festplatte im laufenden System angeschlossen und auch direkt genutzt werden.
Aktuelle Linuxbetriebssysteme erlauben die Umstellung auf AHCI ohne weiteres. Eine Neuinstallation ist hier nicht notwendig. Bei alternativen Betriebssystemen ist bis dato eine Anpassung oder gar eine Neuinstallation unumgänglich.
Die Aktivierung von AHCI ist denkbar einfach. Im BIOS findet man zumeist unter 'Integrated Peripherals' die Möglichkeit das System auf AHCI umzustellen. Mehr bedarf es nicht.
Details für diese Umstellung im BIOS ist ggf. dem Handbuch der eigenen hardware zu entnehmen.
Weiterführende Informationen zu ACHI findet man zum Beispiel auf
wikipedia.org
Plattentausch im RAID-Verbund
Interessant ist AHCI auch für die jenigen die ihre Festplatten im RAID-Verbund (Linux Software-RAID) verwenden. So kann bei einem Festplattenausfall diese mittels mdadm aus dem Verbund heraus genommen, die Platte ausgetauscht und wieder eingebunden werden.