Die ersten beiden Tipps haben nichts gebracht. Das liegt vermutlich daran, das ich Debian benutze und dort vermutlich gar kein Networkmanager (was ist das?) läuft? In meiner /etc/network/interfaces gab es nämlich bereits den Eintrag
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Quellcode
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allow-hotplug eth0
iface eth0 inet dhcp
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Mit
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Quellcode
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1
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auto eth0
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geht es jedenfalls auch nicht.
Ich habe der Netzwerkkarte jetzt eine feste IP gegeben:
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Quellcode
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auto eth0
iface eth0 inet static
address 192.168.178.20
netmask 255.255.255.0
gateway 192.168.178.1
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Das ist für mich eine spannende Sache, da ich bislang noch nie in den Netzwerkeinstellungen rumgefummelt habe. Nun habe ich auch begriffen, was ein gateway und eine submask ist.
Dennoch bin ich gespannt, ob das mein Problem löst. Ich glaube, die Sachlage ist wie folgt:
* Ich schalte den Rechner an. (Der Router ist im Dauerbetrieb.)
* Die Lampe "LAN" am Router leuchtet noch nicht, also hat der Rooter noch keinen physischen(?) Kontakt zur Netzwerkkarte meines PCs aufgenommen.
* Mein PC stellt beim Hochfahren eine DHCP-Anfrage, kann aber den Router nicht ansprechen (die LAN-Lampe leuchtet ja immer noch nicht)
* Damit hat die Netzwerkkarte meines PCs keine IP ("iface eth0 inet dhcp" ist gescheitert)
* Nun nützt es mir auch gar nichts, dass die LAN-LAmpe dann doch irgendwann leuchtet, denn mein PC hat immer noch keine IP und stellt keine weiteren DHCP-Anfragen. (Oder werden in Abständen auch später noch DHCP-Anfragen gestellt?)
Hier kommt der Ansatz ins Spiel eine feste IP zu vergeben. DHCP ist nicht mehr notwendig und das Internet ist zugänglich, sobald die LAN-Lampe leuchtet.
Es bleiben für mich drei Fragen:
- Ist das oben dargestellte plausibel oder habe ich etwas falsch verstanden?
- Warum dauert es manchmal so lange bis die LAN-Lampe am Router leuchet? (Wenn ich es richtig erinnere, leuchtete die Lampe bei meiner Vorgänger-Fritzbox ziemlich sofort nach Einschalten des PCs)
- Jetzt wo ich eine feste IP vergeben habe: Aus welchen Gründen wäre es ratsam, den DHCP-Server der FritzBox zu deaktivieren?
Viele Grüße,
lacarpe
EDIT zu Frage 3):
Eine
Antwort habe ich gefunden:
Innerhalb eines logischen Netzwerkes (hier dein LAN) müssen alle Adressen aus einem Bereiche (man sagt auch, aus einem logischen Subnetz) stammen, damit die Rechner untereinander kommunizieren können.
Wenn ein DHCP Server in diesem Netz manchen Rechnern die Adressen dynamisch zuweist, sollten Rechner die eine feste IP Adresse bekommen nicht solche Adressen erhalten, die auch vom DHCP Server zugewiesen werden dürften.
Andernfalls kann es passieren, dass Du einen Rechner mit fester IP startest, dessen fest eingestellte IP wurde aber vom DHCP Server bereits einem anderen Rechner zugewiesen. Es kommt zum Adresskonflikt und der neu gestartete Rechner wird seine Netzwerkkarte deaktivieren und ist somit nicht in das Netz eingebunden.