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Easyy-S

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Donnerstag, 30. April 2009, 15:27

Erfahrungsbericht Ubuntu 9.04 Netbook Remix auf Asus eeepc 901

Ich habe das neue Ubuntu 9.04 Netbook Remix gerade auf einen USB-Stick installiert und mein eeepc 901 damit gestartet.
Der Bootvorgang läuft problemlos und die Auflösung für den splashscreen ist auch ideal. Was bei der ersten Mausbewegung auffällt, daß der Zeiger sehr langsam ist. Dies lässt sich über die Einstellungen im System zu der Maus etwas verbessern, aber richtig ideal ist es auch dann noch nicht.
Die WLAN-Hardware wird ohne weiteres erkannt und kann direkt verwendet werden. Was allerdings zu Problemen führt, wenn man auf seinem WLAN-Router/Accesspoint neben WPA2 auch WPA aktiviert hat. Der gnome-network-manager verweigert in einem solchen Fall die Verbindung. Erst nach Deaktivierung von WPA, sodaß nur noch WPA2 zur Verfügung steht, konnte die Verbindung hergestellt werden.
Mit aktiver Internetverbindung installiere ich erst einmal die aktuellen updates und beginne dann die Installation.



Ich lege meine Partitionen manuell an. Da die zweite SSD etwas grösser als die erste ist, entscheide ich mich dafür die Installation des System auf dieser vorzunehmen. Laut hdparm ist die zweite SSD auch ein kleines bischen schneller. Als Dateisystem setze ich ext4 ein. In der Vergangenheit habe ich versucht in Erfahrung zu bringen, welches das beste Dateisystem für SSD's ist. Man ist sich da wohl nicht wirklich einig. Der eine sagt Reiser, der nächste ext2 und andere wiederrum setzen auf ext3. Das 'richtige' Dateisystem soll die Lebensdauer der SSD verlängern. Da nichts für die Ewigkeit ist, setze ich auf das neue ext4, welches auf meinem Desktop-PC ebenfalls Verwendung findet.
Die erste SSD formatiere ich ebenfals mit ext4 und hänge diese nach /usr/local/Dokuemte um dort später eigene Dateien abzulegen. Beide Platten/Partitionen lege ich primär an. Swap gibt es bei mir nicht. Zum einen aus Platzgrüden und zum anderen wird bei SSD's grundlegend davon abgeraten.

Im darauf folgenden Dialog mache ich die Angaben zum Benutzer und deaktiviere das automatische Anmelden am System. Bei tragbaren Geräten macht das sicherlich Sinn.

Wir schreiben 15:27 als die Installation beginnt. Warten wir ab, wie lange es dauern wird, bis alles notwendige auf der SSD ist.

15:48 Die Installation ist beendet und das System fordert zum reboot auf.
Hm. Was ist da schief gelaufen ? Das System lässt sich nicht booten. Es kommt zu einem grub-error. Hab ich in der Vergangenheit mal die boot-Reihenfolges im BIOS geändert ? Nach der Umstellung, daß von der SS-Platte gebootet werden soll, funktioniert der Start.
21 Sekunden nachdem ich im grub den zu bootenden Kernel ausgewählt habe, sehe ich den gdm-login. Wau. Das ist schnell.

An gnome angemeldet dauert es nur wenige Sekunden, bis ich den Desktop sehe. Die Einstellungen zu meinem WLAN wurden leider nicht übernommen. Also trage ich erneut meinem WPA-key ein um eine Internetverbindung aufzubauen.

Ein erster Test, welche Zusatztasten funktionieren .....
Das WLAN lässt sich wie erwartet nicht abschalten. Die Helligkeit des Display lässt sich regeln, jedoch ohne OSD.
Die verchromte X-Taste schaltet scheinbar das Display nicht aus, sondern dunkelt es nur ab. Nach einer erneuten Betätigung der Taste, werde ich aufgefordert mein Benutzerpasswort einzugeben. Schade. Eine Abschaltung des Displays wäre mir lieber.

Um künftig Wartezeiten beim grub zu verkürzen setze ich in der menu.lst das timeout auf 1. So komme ich bei Bedarf noch an die Auswahl, verkürze aber auch zugleich die boot-Zeit.

Bei der Installation diverser Programme fällt mir auf, daß das einspielen der updates ganz zu Beginn überflüssig war. Sie wurden nicht übernommen und müssen nach der Ubuntuinstallation erneut heruntergeladen werden.

Über die Energieverwaltung nehme ich ein paar Einstellungen vor, die helfen sollen Strom zu sparen.
Das Display lasse ich beim schliessen des Deckels abdunkeln. Über die dafür vorgesehene Taste geht es ja leider nicht. So mache ich mir diese Möglichkeit zu nutze. Die Reaktionen bei Leerlaufzeiten passe ich ebenfalls meinen Bedürfnissen an.

Ein kleiner Tipp zur Darstellung von Schriften. Voreingestellt ist die Schriftgrösse 10. In meinen Augen ein bischen zu gross. Für mich idealer ist 9. Regulieren lässt sich dies über 'Erscheinungsbild' unter 'Einstellungen'.

-----------edit 28.04.09

Die Steuerung der Hintergrundbeleuchtung funktioniert noch immer so bescheiden, wie bei den bisherigen Ubuntuversionen. Von hause aus ist in der Energiesteuerung die Option aktiv, daß die Beleuchtung des Displays bei Inaktivität gedimmt wird. Das funktioniert bis zu dem Punkt, an dem die Beleuchtung bei erneuter Nutzung wieder aufgehellt wird. Hier wird jedoch nicht der zuvor eingestellte Wert, sondern ein fest definierter gewählt. Somit zu hell.
Schaltet man die Option aus, wird das Display im Leerlauf nicht mehr abgedunkelt, sondern hochgeregelt.
Sehr schlecht.

----------edit 30.04.09

Als sehr störend stellt sich die Geschwindigkeit des Mauspfeiles heraus. Selbst wenn ich die Beschleunigung und Empfindlichkeit hochregel, ist der Zeiger doch recht langsam. Ich werde mal vergleichen welche Kernelmodule UNR und eeebuntu verwendet. Unter eeebuntu funktioniert das touchpad des eee's nämlich super.

Ein mir aus der Version 8.10 bekanntes Problem ist auch noch immer existent. Der Firefox stockt zeitweise. Zum einem beim scrollen, zum anderen bei Texteingaben. Hier kann es schonmal zu Verzögerungen kommen. Will heissen, man tippt und einen kurzen Augenblick später bekommt man seine Eingaben erst zu sehen. Auch das ist mir unter eeebuntu nicht passiert.

Der wahre Jakob schein UNR 9.04 noch nicht zu sein. Schade nur, daß eeebuntu 3.0 noch nicht veröffentlicht ist.
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Dieser Beitrag wurde bereits 5 mal editiert, zuletzt von »Easyy-S« (28. April 2009, 07:19)


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Samstag, 2. Mai 2009, 15:13

Xubuntu 9.04

Ich habe das Ubuntu gerade wieder von meinem eee runter geschmissen und statt dessen Xubuntu installiert.
An dieser Stelle sei direkt zu erwähnen daß, entgegen meiner obigen Aussage, die verchromten Tasten über dem normalen Tastenfeld sehr wohl funktionieren. Sie sind lediglich ohne Belegung, was man aber die gewöhnlichen boardmittel ändern kann.

Zu xubuntu:
Die Installation lief erwartend problemlos. Die grafischen Voreinstellungen sind in Ordnung.
Das touchpad funktioniert unter xubuntu besser als unter ubuntu. Ein bischen Beschleunigung und die Bedienbarkeit ist in Ordnung. Zwar noch immer nicht so gut wie unter eeebuntu, ist aber vertretbar.

Jetzt werde ich das System erst einmal ein bischen austesten .....
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