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Manni

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Donnerstag, 4. Dezember 2008, 13:05

Fragen zu Aufwärtskompatibilität und Software für Gnome

Ich will hier keinen "X ist besser als Y"-Thread lostreten, aber ich bin etwas unzufrieden mit der fehlenden Aufwärtskompatibilität zwischen den KDE-Hauptversionen in meinem Kubuntu. Ich denke, dass das ein erheblicher Nachteil ist und die Verfügbarkeit von Anwendungen auf Dauer einschränken wird.

Daher würde mich mal interessieren, ob es diesbezüglich konzeptionelle Unterschiede zwischen KDE und Gnome gibt, oder ob diese weitgehend nur in Lizenzierung und Verfügbarkeit von Anwendungen liegen? Speziell, können neue Gnome-Hauptversionen - im Gegensatz zu KDE - auch für eine alte Version erstellte Binärprogramme ohne Neukompilierung oder Anpassung ausführen? Falls ja, gibt es dabei irgend welche Einschränkungen?

Darüberhinaus würde mich noch interessieren, ob es sowas wie ein Anwendungssoftwareverzeichnis für Gnome gibt, wo ich nach für meine Anforderungen passenden Gnome-Anwendungen suchen kann? GTK-Software wie Gimp, Firefox oder Thunderbird läuft doch grundsätzlich auch unter Gnome, oder?

Gruß aus Koblenz
Manni
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Manni« (8. Dezember 2008, 00:48)


REINERV

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Donnerstag, 4. Dezember 2008, 15:03

Zitat

GTK-Software wie Gimp, Firefox oder Thunderbird läuft doch grundsätzlich auch unter Gnome, oder?
Jepp!

Zitat

Anwendungssoftwareverzeichnis für Gnome
Meinst Du sowas? >>> LINK

Btw: Wenn Du mal die Quellen komplett öffnest, dann sind da mal gut und gerne !! 27000 !! Pakete schon allein in UBUNTU 8o 8| ;)


Greetz
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Freitag, 5. Dezember 2008, 12:52

Ich selbst nutze kein KDE (will ich aber mal machen, gerade wegen der neuen Version ;) ), habe das aber mitverfolgt.

Das Problem an der ganzen Sache ist das: KDE hatte etliche Altlasten. Diese sollten entfernt werden. So hat man einfach ein paar Typen, etc. umgestellt/entfernt/hinzugefügt.
Solange das Programm weiter gepflegt wird, sollten eigentlich viele Anwendungen wieder für KDE 4 verfügbar sein.

In einem Major-Update sind Änderungen der API und der Binärkompatibilität nicht ausgeschlossen.

Bei Gnome kann das auch nicht ausgeschlossen werden. Es liegt aber im Interesse der Entwickler, ein für Endbenutzer einfach zu benutzendes System zu erstellen. So ist es vielleicht etwas unwahrscheinlicher ;) .

Achja: Um genau zu sein nutzt Gnome von Haus aus Gtk. Deswegen sollte so gut wie jede Gtk-Software auf einem Gnome-System laufen. (Wobei Qt-Software natürlich auch unter einem Gnome-System ausgeführt werden kann.)

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Sonntag, 7. Dezember 2008, 00:31


Bei Gnome kann das auch nicht ausgeschlossen werden. Es liegt aber im Interesse der Entwickler, ein für Endbenutzer einfach zu benutzendes System zu erstellen. So ist es vielleicht etwas unwahrscheinlicher ;) .


Klingt für mich so, als gäbe es in dieser Hinsicht wenig Unterschiede zwischen KDE und Gnome. Ich versteh das nicht, unter Windows kann ich heute noch Programme laufen lassen, die ich 1983 auf meinem ersten PC geschrieben habe, das sind 25 Jahre. Warum geht in Linux oft noch nicht mal die Software vom letzten Jahr? :(

Gruß aus Koblenz
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Sonntag, 7. Dezember 2008, 01:37

Ich versteh das nicht, unter Windows kann ich heute noch Programme laufen lassen, die ich 1983 auf meinem ersten PC geschrieben habe, das sind 25 Jahre.
Ja, schöne Ausnahme. Ich habe gerade erst wieder ein MS-Migrations-Projekt hinter mir, bei dem etliche Programme, die noch mit Win2000 liefen, entweder umgeschrieben werden oder eben ganz wegfallen mussten, da nicht XP-kompatibel. Angedacht war anfangs Vista; das aber konnte man gleich komplett mal vergessen, da im vorgegeben Zeitrahmen nicht realisierbar. Nee, nee, so schön ist die Win-Welt dann doch nicht.

Warum geht in Linux oft noch nicht mal die Software vom letzten Jahr?
Beispiele? Und überhaupt, was spricht gegen aktuelle Versionen eines Programms? Das hat in den allermeisten Fällen schon seinen Sinn (Bugfixes, Security-Updates, neue Features, ...). Aber selbst uralte Gtk-1-Proggies rennen z.T. heute noch (nur: wer will das schon?)

Bis auf wenige Ausnahmen hat man doch eine annähernd perfekte Paketverwaltung und alles, was man braucht, liefert der Distributor gleich mit. Braucht man wirklich zwingend mal ein total überaltertes Programm, das mit aktuellen libraries nicht mehr läuft, i.d.R auch kein Prob: entweder die alten libs besorgen und das Programm darauf einschwören oder statisch selbst backen. Sehe das Problem nicht. Und um noch mal auf das Beispiel zurückzukommen: wäre das mit Win möglich, dann wäre ich (zumindest bei diesem Projekt) ziemlich schnell ohne Arbeit dagestanden ;) Nein, da muss man sich schön alles selbst zusammensuchen, repaketieren, zum Teil ganz umcoden, usw.

BTW mal versucht ein 16Bit-DOS-Programm mit 64Bit-XP oder gar -Vista zum laufen zu bewegen? Eben, ist nicht drin. Und da muss man nicht ins Jahr 83 zurück. Da reicht schon Museumssoftware von '98.

An der Erkenntnis, dass KDE und Gnome in der Hinsicht nicht viel unterscheidet, ändert das freilich nichts. Sollte Gnome 3 mal kommen, dann wird da sicher auch erstmal umfassend umgestrickt. Und das ist gut so, Altlasten aus Kompatibiltätsgründen ewig und drei Tage mitzuschleppen, erachte ich als den falschen Weg. Nein, die Softwarehersteller müssen den Weg klar mitgehen, ist meine Meinung. Wäre das bei Anbietern für Windows-Programme durch die Bank auch so, dann würde man auch leichter zu Vista migrieren können. Ist aber nicht so. Fast könnte M$ einem da manchmal leid tun, wenn ihr Produkt so lange zurück gestellt werden muss, bis die meisten und wichtigsten Drittanbieter mitgezogen haben.

Gruß
Rodge
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Sonntag, 7. Dezember 2008, 01:42

Zitat

... unter Windows kann ich heute noch Programme laufen lassen, die ich 1983
auf meinem ersten PC geschrieben habe ...

... die da wären? 8| :S ^^

Greetz
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Sonntag, 7. Dezember 2008, 01:56

@REINERV
Sagt er doch: Sind selbst geschrieben. In der freien Wildbahn gibt es das eher weniger. Hm, Proggies für MS-DOS 2.0? Windows 3.11 forever? Warten wir es ab ;)
Bezweifle das so auch garnicht, musste selbst schon DOS-Programme fit für XP machen (naja, eigentlich mehr umgekehrt, mit Anpassungen an autoexec.bat und config.sys). Aber immer schön 32bittig bleiben.
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Sonntag, 7. Dezember 2008, 13:37

Ja, schöne Ausnahme. Ich habe gerade erst wieder ein MS-Migrations-Projekt hinter mir, bei dem etliche Programme, die noch mit Win2000 liefen, entweder umgeschrieben werden oder eben ganz wegfallen mussten, da nicht XP-kompatibel. Angedacht war anfangs Vista; das aber konnte man gleich komplett mal vergessen, da im vorgegeben Zeitrahmen nicht realisierbar.


Ich denke eher, dass Deine Erfahrungen da die Ausnahme sind. Jedenfalls laufen einige Turbo Pascal-Lernprogramme, die ich vor 23 Jahren für meine Tochter geschrieben habe, noch heute in der DOS-Box von XP. Und die TP3.0-"IDE" läuft auch noch. Und fast alle Software, die mein Brötchengeber auf den 2.500 XP-Clients einsetzt, läuft auch auf den paar noch vorhandenen NT4-Clients. Z.B. wird unternehmensweit auf allen XP-Clients noch Office 97 eingesetzt, weil der Update zu teuer ist. Und soweit ich weiß, ist Access dass einzige Office97-Programm, bei dem es dabei kleinere Probleme gibt (bitte jetzt keine Diskussion, warum die kein OO einsetzen, das weiß ich selbst).

Warum geht in Linux oft noch nicht mal die Software vom letzten Jahr?
Beispiele? Und überhaupt, was spricht gegen aktuelle Versionen eines Programms? Das hat in den allermeisten Fällen schon seinen Sinn (Bugfixes, Security-Updates, neue Features, ...). Aber selbst uralte Gtk-1-Proggies rennen z.T. heute noch (nur: wer will das schon?)


Soweit ich weiss, gibt es z.B. massive Probleme beim Umstieg auf KDE4 mit vorhandenen KDE3-Programmen, sprich die laufen erst einmal überhaupt nicht, sofern der Autor keine KDE4-Version anbietet. Z.B. bei dem von mir eingesetzten Tellico (http://www.periapsis.org/tellico/). Und wie ich einem Posting des Autors entnommen habe, ist die Portierung auf KDE4 auch alles andere als ne Kleinigkeit.

Bis auf wenige Ausnahmen hat man doch eine annähernd perfekte Paketverwaltung und alles, was man braucht, liefert der Distributor gleich mit.


Auch der Distributor kann aber nichts liefern, wenn es noch keine neue Version gibt.

Braucht man wirklich zwingend mal ein total überaltertes Programm, das mit aktuellen libraries nicht mehr läuft, i.d.R auch kein Prob: entweder die alten libs besorgen und das Programm darauf einschwören oder statisch selbst backen.


Kenne mich da noch nicht so aus, aber ich meine mal gelesen zu haben, dass ein System nicht gleichzeitig unter KDE3 und KDE4 laufen kann. Aber ich will ohnehin hier nicht als der große Windows-Fan stehen. Wenn ich davon so überzeugt wäre, würde ich es ja selbst noch einsetze. Aber ich denke dennoch, dass Aufwärtskompatiblität künftig stärker berücksichtigt werden sollte. Sonst steht die Linux-Community sich da mal wieder selbst im Weg, ähnlich wie m.E. bei Closed-Source-Treibern.

An der Erkenntnis, dass KDE und Gnome in der Hinsicht nicht viel unterscheidet, ändert das freilich nichts. Sollte Gnome 3 mal kommen, dann wird da sicher auch erstmal umfassend umgestrickt. Und das ist gut so, Altlasten aus Kompatibiltätsgründen ewig und drei Tage mitzuschleppen, erachte ich als den falschen Weg.


Irgendwie widerspricht sich das ja ein wenig, oben hast du noch geschrieben Gtk-1-Proggies würden noch heute laufen ?( Unabhängig davon stimme ich Dir zu, dass irgendwann mal Schluß sein muss mit der Aufwärtskompatibilität. Aber wenigstens zur Vor-Hauptversion sollte sie m.E. ohne Kopfstände gewährleistet sein. Schade, wenn das auch bei Gnome nicht der Fall sein ist. Das wäre m.E. ein echter Vorteil gegenüber KDE.

Btw: Gibt es eigentlich irgendwo im Netz einen tabellarischen Vergleich der prinzipiellen und praktischen Unterschiede zwischen KDE und Gnome?

Zitat

Aber immer schön 32bittig bleiben.

Wieso 32bittig? Das sind 16Bit-DOS-Programme mit der Dateiendung ".com". 32Bit war später ....

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Sonntag, 7. Dezember 2008, 14:19

@REINERV:

Zitat von »REINERV«


... die da wären? 8| :S ^^


Da die Programme meines Wissens meinen Rechner nie verlassen haben, glaube ich kaum dass Du sie kennst. Sind zwar keine besonders anspruchsvollen Proggies, selbst für DOS-Verhältnisse, aber kannst es mir ruhig glauben ....

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Sonntag, 7. Dezember 2008, 23:21

Wieso 32bittig? Das sind 16Bit-DOS-Programme mit der Dateiendung ".com". 32Bit war später ....
Yep, schon klar. Man denke sich jetzt bitte seinen Teil, was ich mit 32bittig gemeint haben könnte :rolleyes:

Irgendwie widerspricht sich das ja ein wenig, oben hast du noch geschrieben Gtk-1-Proggies würden noch heute laufen
Da geb ich dir Recht, klingt vielleicht widersprüchlich. Vor dem Hintergrund, dass ich einen solchen Einsatz nicht befürworte und auch kein einziges derartiges Programm nutze, aber auch wieder nicht. Ging mir nur ums Prinzip, dass es machbar wäre.

Auch der Distributor kann aber nichts liefern, wenn es noch keine neue Version gibt.
Richtig. Aber die Distribution mitsamt Paketen ist ja (aus Distributor-Sicht) erstmal "vollständig". Mitgelieferte Pakete laufen auf dem Versionsunterbau. Hier sehe ich jedoch einen Widerspruch: geht es nun um Abwärts- oder Aufwärtkompatibilität? Braucht man nun keine uralte Version eines Programms, sondern eine brandneue Version desselben, welche nicht mitgeliefert wird, dann sucht man nach fertigen Paketen oder baut sie sich selbst. Also kein Problem.

Ich denke eher, dass Deine Erfahrungen da die Ausnahme sind.
Ja, wahrscheinlich... Ich denke, ich lasse an der Stelle weitere Ausführungen. Über Windows möchte ich mich hier eigentlich weniger auslassen und das ist auch nicht das Thema. Ob meine Erfahrungen die Ausnahme oder die Regel sind, kann man mit mir auch gerne per PN, im Chat oder im OT ausdiskutieren. 2500 XP-Clients beeindrucken mich jedenfalls nicht ;) Also back-to-topic.

Btw: Gibt es eigentlich irgendwo im Netz einen tabellarischen Vergleich der prinzipiellen und praktischen Unterschiede zwischen KDE und Gnome?
Interessante Frage. Aber wie sollte der aussehen? Praktische Unterschiede in der Handhabung und der Konfiguration sind schon nicht unerheblich. Aber prinzipielle Unterschiede? Du kannst mir KDE machen, was du auch mit Gnome oder Xfce machen kannst, solange es um weitere Programme geht, die nicht Teil der Desktop-Umgebung sind. Gilt nicht nur für die Desktop-Umgebungen, sondern auch für die zahlreichen Window-Manager. Und dass KDE-Anwendungen auch mit Gnome funktionieren (warum auch nicht?), wurde ja bereits erwähnt. Es ist und bleibt Geschmackssache und zum Teil eine Frage des Einsatzgebietes. Ein ausgewachsenes KDE oder Gnome auf einem spartanisch ausgestatteten Rechner bringt wenig Vergnügen.

Bleibt die Frage, wo die Diskussion hinführen soll. Man muss trennen, was wozu gehört. Daher nochmal zurück zum Eingangspost. Ich denke, die Problematik bei KDE hat stefan315 bereits gut aufgezeigt. Die Befürchtung, dass durch die momentane Situation bei KDE die Verfügbarkeit von Anwendungen auf Dauer eingeschränkt wird, erachte ich als völlig unbegründet. Ich habe gerade kein Beispiel zur Hand, aber wenn ein KDE-Programm auch in absehbarer Zeit nicht den Sprung zu Version 4 machen wird, dann spricht das nicht gerade für eine rege Entwicklung und eher dafür, dass ein solches Programm früher oder später eh herausgenommen worde wäre, da nicht weiterentwickelt. Braucht alles seine Zeit, schon klar. Deswegen kann man beide ja auch parallel betreiben, kein Stress also. Die KDE3-Umgebung ist ja noch existent.

Und bei Gnome gibt es derzeit (und wohl auch in absehbarer Zeit) keine Anzeichen für einen großen Versionssprung. Und was hat das alles mit der Lizenzierung zu tun? Alles GPL.

Eine tabellarische Gegenüberstellung kenne ich nicht, aber es gibt das hier:
http://www.opendesktop.org/
Und da kann man folgendes finden:
http://www.gtk-apps.org/
http://www.kde-apps.org/

Und hier gibt es auch viel zum Stöbern:
http://www.gnomefiles.org/

Für Windows-Umsteiger auch hier eine interessante Liste:
http://www.angelfire.com/linux/liste/start.html

Gruß
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Montag, 8. Dezember 2008, 00:47

Zitat

Vor dem Hintergrund, dass ich einen solchen Einsatz nicht befürworte und auch kein einziges derartiges Programm nutze, aber auch wieder nicht. Ging mir nur ums Prinzip, dass es machbar wäre.

"Machbar" bringt Benutzern ohne tiefere System-Kenntnisse, und für die ist *buntu ja eigentlich gedacht, nicht viel. Denn diese wären i.d.R. mit der Installation zusätzlicher Pakete schon überfordert. Kompatibilität zumindest zur Vorversion ist m.E. etwas, was man nicht erst installieren müssen sollte.

Zitat

Es ist und bleibt Geschmackssache und zum Teil eine Frage des Einsatzgebietes.

Für welches Einsatzgebiet ist denn Gnome grundsätzlich besser geeignet und für welches KDE? Oder bezog die Aussage sich nur auf "leichtere" Window-Manager wie XFCE? Sind Gnome oder KDE dann letztlich nur Geschmackssache oder gibt es auch technische Argumente für das eine oder andere?

Zitat

Und was hat das alles mit der Lizenzierung zu tun? Alles GPL.

Heute steht auch KDE unter der GPL, aber das war nicht immer so. Bis zum Jahr 2000 standen QT/KDE unter einer zur GPL inkompatiblen Lizenz und das war meines Wissens der Hauptgrund für die Entwicklung von Gnome.

Zitat

Eine tabellarische Gegenüberstellung kenne ich nicht, aber es gibt das hier:

Danke für die Gnome-Links, die kannte ich noch nicht. Ich setze den Thread jetzt mal auf "gelöst".

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Montag, 8. Dezember 2008, 13:44

Für welches Einsatzgebiet ist denn Gnome grundsätzlich besser geeignet und für welches KDE? Oder bezog die Aussage sich nur auf "leichtere" Window-Manager wie XFCE? Sind Gnome oder KDE dann letztlich nur Geschmackssache oder gibt es auch technische Argumente für das eine oder andere?
KDE wird von den Entwicklern von Linux (auch Linus Torvalds) bevorzugt. Der Grund: Bei KDE kann man viel einstellen und es an seine Bedürfnisse anpassen.

Gnome hat als Ziel, möglichst einfach zu sein. Es hat deswegen aber keine schlechtere Qualität oder dergleichen.

Ein Beispiel ist der Dateimanager: Guck dir mal die Einstellungen von dem Dateimanager unter KDE und Gnome an. Gnome hat wesentlich weniger Einstellmöglichkeiten. Auch die Seitenleiste kann man z.B. nur links einblenden und sie ist kaum konfigurierbar.

Ich denke es ist Geschmackssache. KDE gefällt mir immer nicht so recht, da Gnome schöner aussieht. Das lässt sich natürlich relativ schnell ändern.

Als Empfehlung würde ich geben: Einfach testen. Ich denke zu einem wird man sich mehr hingezogen fühlen.

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Dienstag, 9. Dezember 2008, 04:25

@stefan315:

Danke für die Infos.

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