Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Manni« (8. Dezember 2008, 00:48)
Jepp!
Zitat
GTK-Software wie Gimp, Firefox oder Thunderbird läuft doch grundsätzlich auch unter Gnome, oder?
Meinst Du sowas? >>> LINK
Zitat
Anwendungssoftwareverzeichnis für Gnome
ACHTUNG!! Lesen gefährdet die Dummheit! 
), habe das aber mitverfolgt.
.
Bei Gnome kann das auch nicht ausgeschlossen werden. Es liegt aber im Interesse der Entwickler, ein für Endbenutzer einfach zu benutzendes System zu erstellen. So ist es vielleicht etwas unwahrscheinlicher.
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Ubuntu: 12.04
Kernel: 3.2.0-24-generic
Desktop: KDE
Architektur: 64-bit
Ja, schöne Ausnahme. Ich habe gerade erst wieder ein MS-Migrations-Projekt hinter mir, bei dem etliche Programme, die noch mit Win2000 liefen, entweder umgeschrieben werden oder eben ganz wegfallen mussten, da nicht XP-kompatibel. Angedacht war anfangs Vista; das aber konnte man gleich komplett mal vergessen, da im vorgegeben Zeitrahmen nicht realisierbar. Nee, nee, so schön ist die Win-Welt dann doch nicht.Ich versteh das nicht, unter Windows kann ich heute noch Programme laufen lassen, die ich 1983 auf meinem ersten PC geschrieben habe, das sind 25 Jahre.
Beispiele? Und überhaupt, was spricht gegen aktuelle Versionen eines Programms? Das hat in den allermeisten Fällen schon seinen Sinn (Bugfixes, Security-Updates, neue Features, ...). Aber selbst uralte Gtk-1-Proggies rennen z.T. heute noch (nur: wer will das schon?)Warum geht in Linux oft noch nicht mal die Software vom letzten Jahr?
Nein, da muss man sich schön alles selbst zusammensuchen, repaketieren, zum Teil ganz umcoden, usw.
Zitat
... unter Windows kann ich heute noch Programme laufen lassen, die ich 1983
auf meinem ersten PC geschrieben habe ...
ACHTUNG!! Lesen gefährdet die Dummheit! 
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Ubuntu: 12.04
Kernel: 3.2.0-24-generic
Desktop: KDE
Architektur: 64-bit

Ja, schöne Ausnahme. Ich habe gerade erst wieder ein MS-Migrations-Projekt hinter mir, bei dem etliche Programme, die noch mit Win2000 liefen, entweder umgeschrieben werden oder eben ganz wegfallen mussten, da nicht XP-kompatibel. Angedacht war anfangs Vista; das aber konnte man gleich komplett mal vergessen, da im vorgegeben Zeitrahmen nicht realisierbar.
Beispiele? Und überhaupt, was spricht gegen aktuelle Versionen eines Programms? Das hat in den allermeisten Fällen schon seinen Sinn (Bugfixes, Security-Updates, neue Features, ...). Aber selbst uralte Gtk-1-Proggies rennen z.T. heute noch (nur: wer will das schon?)Warum geht in Linux oft noch nicht mal die Software vom letzten Jahr?
Bis auf wenige Ausnahmen hat man doch eine annähernd perfekte Paketverwaltung und alles, was man braucht, liefert der Distributor gleich mit.
Braucht man wirklich zwingend mal ein total überaltertes Programm, das mit aktuellen libraries nicht mehr läuft, i.d.R auch kein Prob: entweder die alten libs besorgen und das Programm darauf einschwören oder statisch selbst backen.
An der Erkenntnis, dass KDE und Gnome in der Hinsicht nicht viel unterscheidet, ändert das freilich nichts. Sollte Gnome 3 mal kommen, dann wird da sicher auch erstmal umfassend umgestrickt. Und das ist gut so, Altlasten aus Kompatibiltätsgründen ewig und drei Tage mitzuschleppen, erachte ich als den falschen Weg.
Unabhängig davon stimme ich Dir zu, dass irgendwann mal Schluß sein muss mit der Aufwärtskompatibilität. Aber wenigstens zur Vor-Hauptversion sollte sie m.E. ohne Kopfstände gewährleistet sein. Schade, wenn das auch bei Gnome nicht der Fall sein ist. Das wäre m.E. ein echter Vorteil gegenüber KDE.
Zitat
Aber immer schön 32bittig bleiben.
Zitat von »REINERV«
... die da wären?![]()
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Desktop: KDE
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Yep, schon klar. Man denke sich jetzt bitte seinen Teil, was ich mit 32bittig gemeint haben könnteWieso 32bittig? Das sind 16Bit-DOS-Programme mit der Dateiendung ".com". 32Bit war später ....
Da geb ich dir Recht, klingt vielleicht widersprüchlich. Vor dem Hintergrund, dass ich einen solchen Einsatz nicht befürworte und auch kein einziges derartiges Programm nutze, aber auch wieder nicht. Ging mir nur ums Prinzip, dass es machbar wäre.Irgendwie widerspricht sich das ja ein wenig, oben hast du noch geschrieben Gtk-1-Proggies würden noch heute laufen
Richtig. Aber die Distribution mitsamt Paketen ist ja (aus Distributor-Sicht) erstmal "vollständig". Mitgelieferte Pakete laufen auf dem Versionsunterbau. Hier sehe ich jedoch einen Widerspruch: geht es nun um Abwärts- oder Aufwärtkompatibilität? Braucht man nun keine uralte Version eines Programms, sondern eine brandneue Version desselben, welche nicht mitgeliefert wird, dann sucht man nach fertigen Paketen oder baut sie sich selbst. Also kein Problem.Auch der Distributor kann aber nichts liefern, wenn es noch keine neue Version gibt.
Ja, wahrscheinlich... Ich denke, ich lasse an der Stelle weitere Ausführungen. Über Windows möchte ich mich hier eigentlich weniger auslassen und das ist auch nicht das Thema. Ob meine Erfahrungen die Ausnahme oder die Regel sind, kann man mit mir auch gerne per PN, im Chat oder im OT ausdiskutieren. 2500 XP-Clients beeindrucken mich jedenfalls nichtIch denke eher, dass Deine Erfahrungen da die Ausnahme sind.
Also back-to-topic.Interessante Frage. Aber wie sollte der aussehen? Praktische Unterschiede in der Handhabung und der Konfiguration sind schon nicht unerheblich. Aber prinzipielle Unterschiede? Du kannst mir KDE machen, was du auch mit Gnome oder Xfce machen kannst, solange es um weitere Programme geht, die nicht Teil der Desktop-Umgebung sind. Gilt nicht nur für die Desktop-Umgebungen, sondern auch für die zahlreichen Window-Manager. Und dass KDE-Anwendungen auch mit Gnome funktionieren (warum auch nicht?), wurde ja bereits erwähnt. Es ist und bleibt Geschmackssache und zum Teil eine Frage des Einsatzgebietes. Ein ausgewachsenes KDE oder Gnome auf einem spartanisch ausgestatteten Rechner bringt wenig Vergnügen.Btw: Gibt es eigentlich irgendwo im Netz einen tabellarischen Vergleich der prinzipiellen und praktischen Unterschiede zwischen KDE und Gnome?
Zitat
Vor dem Hintergrund, dass ich einen solchen Einsatz nicht befürworte und auch kein einziges derartiges Programm nutze, aber auch wieder nicht. Ging mir nur ums Prinzip, dass es machbar wäre.
Zitat
Es ist und bleibt Geschmackssache und zum Teil eine Frage des Einsatzgebietes.
Zitat
Und was hat das alles mit der Lizenzierung zu tun? Alles GPL.
Zitat
Eine tabellarische Gegenüberstellung kenne ich nicht, aber es gibt das hier:
KDE wird von den Entwicklern von Linux (auch Linus Torvalds) bevorzugt. Der Grund: Bei KDE kann man viel einstellen und es an seine Bedürfnisse anpassen.Für welches Einsatzgebiet ist denn Gnome grundsätzlich besser geeignet und für welches KDE? Oder bezog die Aussage sich nur auf "leichtere" Window-Manager wie XFCE? Sind Gnome oder KDE dann letztlich nur Geschmackssache oder gibt es auch technische Argumente für das eine oder andere?
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