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Walter_vdV

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Freitag, 31. Oktober 2008, 22:16

Aktualisierung ignoriert Proxy

Nun zu meinem 1. Beitrag.
Mir ist es gelungen Ubuntu 8.04 als Betriebssystem in einer VM unter VirtualBox (für weitere Untersuchungen einzurichten), als Host dient XP. Ich habe ein kleines Netzwerk über Fritzbox mit einem 2.PC (BS=XP) auf dem ich einen Proxy (Jana) eingerichtet habe. Internetverbindungen wurden bisher und sollen grundsätzlich über den Proxy laufen. Später soll dann die VM die Proxy-Funktion übernehmen (Strom sparen). Was muss ich mit Erschrecken feststellen Ubuntus Aktualisierungssoftware nimmt auch direkt mit dem Internet Kontakt auf, auch wenn der Proxy ausgeschaltet ist.
Wie kann man das abstellen?
Ich hasse es wenn irgendeine Software selbständig Internetverbindungen einrichtet ohne dass ich davon was weiss. Ich habe unter Windows viel Aufwand betrieben um das zu unterbinden. Da komme ich ja vom Regen in die Traufe. Nach Hause telefonieren (ich will noch nicht sagen spionieren) unter dem Vorwand, dass man es dem User einfach machen will. Leute mit dem Spruch "Ich habe es ja nur gut gemeint" sind mir äusserst suspekt. Sorry, dass gleich am Anfang so ein negativer Beitrag von mir kommt, aber XP soll definitiv mein letztes MS-Betriebssystem sein, aber so... ???
Übrigens ist es in diesem Forum auch üblich, dass man für mehrere Probleme auch mehrere Beiträge anlegt?
Gruss Walter
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Walter_vdV« (31. Oktober 2008, 23:35)


Hutchef

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Freitag, 31. Oktober 2008, 23:15

Abend

haste den Proxy auch während der Installation angegeben?
mfg Hutchef

Es ist besser für das, was man ist, gehasst,
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Freitag, 31. Oktober 2008, 23:34

Erst mal Entschuldigung für meinen Forenregeln-Verstoss mit der "Gross-Schreibzeile", soll nicht mehr vorkommen.
@hutchef Guten Abend
Ich habe unter "System > Einstellungen > Netzwerk-Proxy" meine Einstellungen vorgenommen und dann im Firefox Proxy-Einstellungen vom System übernehmen aktiviert. Danach getestet. Jana-ProxyServer auf 2.PC deaktiviert. Firefox kam nicht mehr ins Internet. Nach dem hochfahren der VM hat die Aktualisierungssoftware sofort mit dem Internet Kontakt aufgenommen. :?:
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Samstag, 1. November 2008, 00:58

Übrigens ist es in diesem Forum auch üblich, dass man für mehrere Probleme auch mehrere Beiträge anlegt?


Ja. Wenn man alle Anliegen in einen einzigen Beitrag schreiben würde, bräuchten wir ja nur ein einziges Forum und man müsste es nicht in mehrere Kategorien aufteilen ;)

Was muss ich mit Erschrecken feststellen Ubuntus Aktualisierungssoftware nimmt auch direkt mit dem Internet Kontakt auf, auch wenn der Proxy ausgeschaltet ist.


Kannst du den Proxy nicht transparent schalten ? Dann braucht der Proxy nicht im Betriebssystem bekannt gegeben werden und wird auch nicht ausversehen umgangen.
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Samstag, 1. November 2008, 01:25

Zitat

Kannst du den Proxy nicht transparent schalten ? Dann braucht der Proxy nicht im Betriebssystem bekannt gegeben werden und wird auch nicht ausversehen umgangen.

Jetzt verstehe ich nur noch Bahnhof. Kannst Du mir das bitte mal genau erklären? Man muss auch bedenken, dass der Proxy weiterhin auch vom Host benutzt werden muss. Also ich will/muss eine Zeitlang parallel fahren.
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Samstag, 1. November 2008, 01:32

Man kann einen Proxyserver 'transparent' schalten. In einem solchen Fall müssen die Proxydaten nicht an jedem PC eingegeben werden, da der Proxy automatisch (gewisser masen erzwungen) genutzt wird.
Ein Umgehen ist somit ausgeschlossen.
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Samstag, 1. November 2008, 01:49

Zitat

Man kann einen Proxyserver 'transparent' schalten.

Da habe ich beim Jana-Server noch nie was gesehen, dass man das machen kann. Heisst das in der Windows-Welt etwa anders. Hast Du eine Idee?
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Samstag, 1. November 2008, 01:52

Ich wüsste nicht, daß das Linuxspezifisch ist. Ich habe allerdings noch nie einen Windowsproxy aufgesetzt.
Wusste nicht das es sowas überhaupt gibt :D
Easyy-S

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Samstag, 1. November 2008, 02:20

Zitat

Ich wüsste nicht, daß das Linuxspezifisch ist

Kann ich jetzt als Linuxanfänger auch nichts dazu sagen. Aber mit dem Transparent schalten, da steckt ja eine Netzwerktechnik dahinter, die das benutzen des Proxy erzwingt. Vieleicht kannst Du mir das mal bitte erklären, dann komme ich vielleicht dahinter was ich machen muss.
Aber jetzt gehe ich erst mal ins Bett. Gute Nacht und evtl. bis morgen.
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basslord

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Samstag, 1. November 2008, 15:26

Was muss ich mit Erschrecken feststellen Ubuntus Aktualisierungssoftware nimmt auch direkt mit dem Internet Kontakt auf, auch wenn der Proxy ausgeschaltet ist.

Ja, das läuft ungeschickterweise außer Konkurrenz. Trage es in folgendem Stil in die /etc/bash.bashrc ein:

Quellcode

1
2
export http_proxy=http://username:password@proxyserver.net:port/
export ftp_proxy=http://username:password@proxyserver.netport/

Beispiel:

Quellcode

1
export http_proxy=http://192.168.0.1:8080/

Ich hasse es wenn irgendeine Software selbständig Internetverbindungen einrichtet ohne dass ich davon was weiss.

Ach, warum der Stress? Die Verbindung ist einseitig, rein kommt niemand (es sei denn, man will das). Was denkst du, wozu die Aktualisierung da ist? Kannst sie natürlich abschalten. Aber das wäre kaum empfehlenswert.
Nach Hause telefonieren (ich will noch nicht sagen spionieren) unter dem Vorwand, dass man es dem User einfach machen will.

Völliger FUD. Hier telefoniert keiner nach Hause. Es gibt in der Tat eine Option, Infos über dein System zu sammeln und zwecks Verbesserung an Canonical zu schicken. Ist aber per default auch abgeschaltet. Niemand spioniert dich aus. Scheint mir eher so, als ob die alten Win-Gewohnheiten und -ängste noch abgelegt werden müssten.

Wozu dient dein Proxy denn generell? Wäre ja auch nicht uninteressant zu wissen.

Gruß
Rodge
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Samstag, 1. November 2008, 19:47

@basslord
erst mal vielen Dank für Deine beruhugenden Worte. Mit dem Proxy sind wir ein bisschen vom Thema abgekommen. Mir ging es eigentlich hauptsächlich darum, dass eine Firma ungefragt mein Equipment benutzt um intern zu kommunizieren auch mit Robotern (sprich Programm). Das ist jetzt zwar hier nicht soooo schlimm, aber wehret den Anfängen und in der Windowswelt treibt das mittlerweile schon extreme Blüten. Ich bin alt und intelligent genug, dass ich selber weiss, wann ich in meinem Umfeld was unternehmen muss, als auch z.B. zu fragen "Gibt es für mein System irgendwelche Updates". Das zu meiner grundsätzlichen Einstellung. Ich habe natürlich bei diesem Thema sofort an automatische Updates gedacht, wo dann einfach auf Deinem PC rumgeschmiert wird und auf einmal ist die Bedienung eines Programms anders, oder im schlimmsten Fall funktioniert was gar nicht mehr. Auch Firefox ist mit V3.0 mittlerweile so ein Kanditat, automatisches Updates lässt sich nicht mehr deaktivieren, da muss man schon in der about:config rumfummeln. Darum war ich auch gleich so auf 180. Aber das ist ja bei Aktualisierungen nicht der Fall, we ich heute festgestellt habe. Ich betrachte dies jetzt als freundliche Aufforderung und was ich dann mach bleibt mir überlassen. Aber es ist schon komisch das eine Software sofort weiss wie es sich durch ein System schlängeln muss der User aber mühsam Einstellungen vornehmen muss obwohl die Software die das weiss eigentlich Vorschläge machen könnte.

Zitat

Völliger FUD

Was bedeuted FUD?

Zitat

Wozu dient dein Proxy denn generell? Wäre ja auch nicht uninteressant zu wissen.

Das ist eine längere Geschichte nur so viel, ich musste mich mal mit einer ziemlich störrischen Firma vertraglich auseinandersetzen, dafür habe ich mir zu Lernzwecken ein kleines privates Netzwerk mit Hilfe unseres Admin eingerichtet. Ja und das habe ich jetzt und es funktioniert alles -> Gewohnheit. Allerdings wird es jetzt wieder interssant, da ich das alles mit VMs machen will.

Übrigens Deine Codezeilen werde ich probieren und danke es dient auch wieder zur Weiterbildung für Linux.

Gruss Walter
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Sonntag, 2. November 2008, 08:33

Auch Firefox ist mit V3.0 mittlerweile so ein Kanditat, automatisches Updates lässt sich nicht mehr deaktivieren, da muss man schon in der about:config rumfummeln.


Das ist so nicht ganz richtig. Zwar kannst du im Firefox selber die Option nicht abwählen, aber updates werden nicht automatisch installiert. Da der Firefox aus den Repos installiert wurde, erfolgen updates über selbige. Somit wirst du über updates informiert, installieren musst du sie jedoch nicht.
Easyy-S

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basslord

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Sonntag, 2. November 2008, 12:53

wehret den Anfängen und in der Windowswelt treibt das mittlerweile schon extreme Blüten
Den kritischen Geist in allen Ehren, so sollte es auch sein. Gibt ja leider in der Tat zuviele, die alles ohne zu hinterfragen abnicken. Aber die kleine Aufregung bei diesem Thema hier kann man ja mit Aufklärung aus der Welt schaffen.

Ich bin alt und intelligent genug, dass ich selber weiss, wann ich in meinem Umfeld was unternehmen muss, als auch z.B. zu fragen "Gibt es für mein System irgendwelche Updates".
Niemand zweifelt das an. Wenn ich mir aber auf der anderen Seite überlege, ich würde die Überprüfung auf Updates regelmäßig gerne selbst händisch erledigen, dann droht doch Vergesslichkeit, Faulheit oder Mangel an Zeit (auch nur ein Klick kann in der Eile schon zuviel sein). Ergo würde ich mir früher oder später überlegen, das zu automatisieren. Kleines Script und Ruhe ist. Und wie gut, dass ich in dem Fall gar keine eigene Überlegung zur Automatisierung anstellen muss, sondern es da bereits etwas gibt, was genau das für mich tut.

Aber es ist schon komisch das eine Software sofort weiss wie es sich durch ein System schlängeln muss der User aber mühsam Einstellungen vornehmen muss obwohl die Software die das weiss eigentlich Vorschläge machen könnte.
Naja, so stimmt das ja nicht ganz: Bei der Installation wird man nach einem Proxy für apt gefragt. Ach, leer gelassen, weil es keinen gab? Ergo direkte Verbindung. Die Netzwerkeinstellung hast du ja zuvor auch eingetragen. Das System weiß von Hause aus als nichts. Es kombiniert nur sehr gut das, womit man es füttert :) Geschlängelt wird also nicht.

Bleibt nur anzumeckern, dass die Einstellungen nicht ganz sauber miteinander verwoben sind. Schön wäre in der Tat, wenn der Menüpunkt "Netzwerk-Proxy" systemweit für alle Verbindungen von sämtlicher Software gelten würde. Dazu gibt es aber auch Bugreports, möglich also, dass sich das mal ändern wird.

Gruß
Rodge

PS: FUD=http://de.wikipedia.org/wiki/Fear,_Uncertainty_and_Doubt
Zugegebenermaßen etwas hart, aber... wehret den Anfängen ;)
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Sonntag, 2. November 2008, 15:35

Zitat

Das ist so nicht ganz richtig. Zwar kannst du im Firefox selber die Option nicht abwählen

@Easyy-S
Das ist genau das was ich meine, das wieder jemand anders dafür sorgen muss, dass eines meiner Grundrechte, nämlich die Unversertheit meiner Privatsphäre gewahrt bleibt, so wie ich in der Windowsversion erst irgendwo rumfummeln muss. Ich kann mich nicht erinnern, Mozilla jemals die Erlaubnis gegeben zu haben meine Küche zu benutzen, aber auf meinem PC rumzuschmieren, das darf man so einfach, schnell ist man dann beim Bundestrojaner. Ich stelle mir immer wieder die Frage was der Hintergrund für solsches Tun ist, ein Schlingel wer was Böses dabei denkt. Ach ja 100% der User sind natürlich zu blöd selber upzudaten bzw. wenn man immer auf Updates hinweist würde der Verbraucher ja mal drauf kommen was man für ein Bananenprodukt (reift beim Kunden) auf den Markt gebracht hat. Das hat Züge wie bei den Politikern, wenn das Wahlergebnis nicht stimmt, war das Volk einfach zu blöd zum wählen. Ich hör jetzt aber auf, ich schreibe mich schon wieder in Rage. (Übrigens, ich bin durchaus ein positiv denkender und optimistischer Mensch, tu aber auch, wie es bei uns Süddeutschen so üblich ist, gerne ein bisschen granteln.)

Zitat

Naja, so stimmt das ja nicht ganz: Bei der Installation wird man nach einem Proxy für apt gefragt.

@basslord
Wurde ich definitiv nicht, sondern als die Installation abgeschlossen war, wurde sofort eine Internetverbndung aufgenommen und mir mitgeteilt, dass Aktualiesierungen verfügbar sind. Versteh ich auch nicht, das was Neues (hier musste ich es wenigstens nicht kaufen) schon nach einer Stunde wieder veraltet ist
(s. oben Bananenprodukt). Es scheint wohl so, dass sich hier die Linuxwelt kein Jota von der Windowswelt unterscheidet bzw. in die gleiche Richtung läuft.

Aber langsam können wir diese Diskussion nach Offtopic verschieben. Wen man sich die anderen Beiträge hier im Forum anschaut muss man feststellen, dass die meisten angenehm sachlich und technisch fundiert sind. Den techn. Pfad haben wir, glaube ich, schon ab der Hälfte verlassen.

Trotzdem zeigt mir diese Diskussion und auch die anderen Beiträge, dass in diesem Forum ein angenehmes Klima vorherrscht!!!

FUD (Wiki): Diesen Artikel könnte man auch mit/über Protaganisten der verschiedenen Glaubensrichtungen oder Parteien schreiben, man muss da nicht unbeding die Wirtschaft nehmen.

Gruss Walter
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Walter_vdV« (2. November 2008, 15:35)


basslord

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Montag, 3. November 2008, 11:09

Aber langsam können wir diese Diskussion nach Offtopic verschieben.
Done.

Trotzdem zeigt mir diese Diskussion und auch die anderen Beiträge, dass in diesem Forum ein angenehmes Klima vorherrscht!!!
Ja, dass es so bleibt, darauf legen wir auch Wert :)

Das ist genau das was ich meine, das wieder jemand anders dafür sorgen muss, dass eines meiner Grundrechte, nämlich die Unversertheit meiner Privatsphäre gewahrt bleibt, so wie ich in der Windowsversion erst irgendwo rumfummeln muss.
Da komme ich jetzt nicht mit. Es berührt doch nicht die Privatsphäre, wenn der Distributor dafür sorgt, dass das System auf dem aktuellen Stand bleibt und Programmfehler und Sicherheitslöcher behebt. Das Gegenteil ist der Fall. Und man muss ja auch nirgends fummeln, Updates laufen über die Paketverwaltung der Distribution (was ein unschätzbarer Vorteil im Ggs. zur Windowswelt).

Ich kann mich nicht erinnern, Mozilla jemals die Erlaubnis gegeben zu haben meine Küche zu benutzen, aber auf meinem PC rumzuschmieren, das darf man so einfach, schnell ist man dann beim Bundestrojaner. Ich stelle mir immer wieder die Frage was der Hintergrund für solsches Tun ist, ein Schlingel wer was Böses dabei denkt.
Damit unterstellst du dem Anbieter (hier: Mozilla Foundation) ja ganz schön was. Das ist aber der feine Unterschied zwischen proprietärer Software und Open Source. Bei proprietärer SW muss man dem Anbieter doch quasi blind vertrauen. Bei Open Source kann man selbst nachschauen. Klar, nicht jeder kann den Quellcode verstehen, aber es gibt genügend, die das können. Und bei dubiosen Programmbestandteilen gäbe es gewiss einen Aufschrei.
Der Hintergrund? Ganz einfach: Stabilität und Sicherheit. Ein Paranoiker, wer Böses dabei denkt ;) Wie bereits gesagt, nichts gegen ein gesundes Maß an kritischer Haltung. Aber wenn man übertreibt, dann sollte man offline installieren und offline bleiben und Updates ignorieren oder höchstens nach vorheriger, eingehender Untersuchung von einem Installationsmedium != Internet installieren.

Ach ja 100% der User sind natürlich zu blöd selber upzudaten bzw. wenn man immer auf Updates hinweist würde der Verbraucher ja mal drauf kommen was man für ein Bananenprodukt (reift beim Kunden) auf den Markt gebracht hat.
Nicht 100%, aber eine ganze Menge. Du überschätzt den Großteil der "Normalanwender". Ich erlebe es sowohl beruflich als auch privat immer wieder, dass User nicht wissen, wie sie mit den Updates umzugehen haben. Soll man, soll man nicht updaten. Sich selbst informieren? Meist Fehlanzeige. Um deren Rechner sicher und up-to-date zu halten ist ein Auto-Update geradezu Pflicht und dient nicht zuletzt dem Selbstschutz.

Wurde ich definitiv nicht, sondern als die Installation abgeschlossen war, wurde sofort eine Internetverbndung aufgenommen und mir mitgeteilt, dass Aktualiesierungen verfügbar sind.
Das kann ich nicht nachvollziehen. Nach einem Proxy wird in der Alternate-Installation 100%ig gefragt. Bei der Desktop-Variante vielleicht nicht. Und Netzwerkeinstellungen kann das System auch nicht erahnen. Wenn aber ein DHCP-Server da ist, dann wird davon auch Gebrauch gemacht (Netzwerkeinstellungen automatisch vornehmen). Den Vorgang kann man auch abbrechen. Aber wozu um alles in der Welt?

Versteh ich auch nicht, das was Neues (hier musste ich es wenigstens nicht kaufen) schon nach einer Stunde wieder veraltet ist. [...] Es scheint wohl so, dass sich hier die Linuxwelt kein Jota von der Windowswelt unterscheidet bzw. in die gleiche Richtung läuft.
Tja, das geht hier ruckzuck. Ist doch toll, Fehler entdeckt, Fehler behoben. Umgehend. Nicht warten bis zum, ähem, Patchday. Software wird von Menschen gemacht und Menschen machen Fehler. Die perfekte (auf Dauer gesehen) Software kann es garnicht geben. Nicht zu vergessen, dass das Produkt hier nicht nur frei sondern zudem auch kostenlos ist.

So denn, warten wir mal ab, was es noch zu granteln gibt.

Gruß in den Süden
Rodge
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Montag, 3. November 2008, 11:55

Mahlzeit

sorry wegen fehlender Antwort meinerseits... hatte die letzten Tage viel zu tun (Firma und privat).

Habe mir das gerade mal durchgelesen und irgendwie... ich weiß nicht recht. Privatsphäre ist für mich persönlich nur noch ein leeres Wort, ebenso wie Datenschutz.
Im Grunde sollte man dann den Netzstecker ziehen bzw. WLan Karte auslöten, wenn man hinter jeder Software Spionage vermutet. Die Updatefunktionen, gerade im OpenSource Bereich dienen der Verbesserung und Stabilisierung des Endanwenders und sind, wie oben bereits erwähnt, von jedem er Ahnung hat auch nachvollziehbar.
Ich persönliche hadere aber vielmeher mit FireFox als solches. Is ne feine Sache, es als OSE zu haben, aber gerade an dieser Stelle habe ich ein Problem (mal von unseren HP Switchen in der Firma abgesehen). Jede deiner Suchanfrage geht per default zu Google und wird dort samt IP gespeichert. Jede deiner Seiten wird auf Google Servern geprüft, ob es eine Phishing Seite ist. Nicht jeder weiß das, nicht jeder weiß wo es bedingt unterbunden werden kann und den meisten ist es einfach egal.
Ich persönlich bin froh, das es die automatische Updatefunktion gibt, weil ich weiß, ich bin faul und die anderen auch... selbst bei Windows hat diese Funktion Sinn, da auch dort Bugs behoben werden. Gerade der Faulheit wegen gibt es Millionen von Bot-Windows-Rechnern.

"Ne, ich mache keine Updates! MS spioniert mich aus und kennt dann meine Blutgruppe!"
"Updates? Brauche ich nicht. Ich habe nichts zu verbergen."

Ich war auch mal auf dem Tripp, das alles und jeder schlecht ist, jede Software alles über dich nach Hause schickt. Unterm Strich brachte das mehr Arbeit. Inzwischen versuche ich zu unterscheiden, was sinnvoll und was einfach übertrieben ist.

Meiner Meinung nach fängt Privatsphäre ganz wo anders an, nicht bei Bugfixes in Ubuntu :P
mfg Hutchef

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Dienstag, 4. November 2008, 18:33

@basslord
Ich glaube wir werden hier nie zu einer Meinung kommen, auch wenn wir noch stundenlang diskutieren (aber dann wirds langweilig). Vielleicht habe ich da mittlerweile einen zu "alten Kopf". Wie schon gesagt man liest soviel, Google, Apple, nicht zu vergessen Schäuble (Stasi hat mal was ähnliches gemacht um nicht noch weiter in die Vergangenheit zu gehen) und ich glaube nicht das die Open-Source-Gemeinde die heile Welt vertritt. Mozilla hat doch zutiefst kommerzielle Interessen. Vielleicht ist die Open-Source-Gemeinde noch nicht so vers.... aber wie gesagt wehret den Anfängen. Ich habe kein Problem damit, wenn ich zu meinem Bäcker sage, liefere mir jeden Tag 3 Brötchen zum Frühstück und stell Sie mir auf den Frühstückstisch, ich habe aber Probleme damit wenn der Bäcker das einfach macht und ich ihm sagen muss nein das will ich nicht (siehe Telefonaquisa, teilweise mit unangenehmen Folgen für manche ältere Leute). Dieses widerliche Prinzip haben wir der IT-Branche zu verdanken. Es wird uns noch allen (zwangsweise) viel Geld kosten (Abzocke), die öffentlich rechtlichen Sendeanstalten mit Ihren geplanten Internetauftritten haben schon den Anfang gemacht.
Gruss Walter

Ach ja, mittlrweile habe ich meine VM mit Ubuntu, eingebunden ins Netzwerk als ob es ein seperater PC wäre. Jetzt geht es daran eine Proxy u. Mailserver in die VM einzubinden. Gibt es eigentlich eine Übersicht für die Kommandozeilenbefehle die nicht so kryptisch (ausführlicher) beschrieben ist wie im Terminal. bat-Dateien unter Win sind schon nicht ganz ohne, aber hier... puh...
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Dienstag, 4. November 2008, 20:34

Eine gute Übersicht über Shell-Befehle gibt es im Opennbook von Galileo:
http://openbook.galileocomputing.de/ubun…67c5a6e2793e089

Außerdem ist http://www.binbash.de einen Besuch wert (je nachdem ob du schon Erfahrungen mit der Shell hast oder nicht, die Seite ist für Komplett-Neulinge aufgesetzt.)

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Dienstag, 4. November 2008, 22:26

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