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Easyy-S

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Freitag, 24. Oktober 2008, 08:59

Xubuntu 8.04 auf Asus eeepc 901 installieren

Man findet im Netz bereits angepasste Versionen von Ubuntu und Xubuntu.
Wer sein Xubuntu lieber selber installieren möchte, der kann dies mit der hier aufgeführten Methode tun.
Der Vorteil liegt ganz klar darin, daß man sich alles selber anpassen und auch entsprechend aktuelle Versionen verwenden kann, da es das oben angesprochene Xubuntu derzeit zum Beispiel nur in Version 7.10 gibt.

Die Vorgehensweise in diesem HowTo ist bei Xubuntu, Ubuntu und Kubuntu identisch. Es steht somit jedem frei, was er für sein eee verwenden möchte.

Vorraussetzungen für die hier beschriebe Installation ist ein vorhandenes Ubuntu, ein iso von Xubuntu 8.04.1 und ein USB-Stick mit mindestens 1GB Kapazität.


Download Xubuntu 8.04.1 Desktop: hier

Inhaltsverzeichnis:




Weitere hilfreiche HowTos zu dem Thema:
[HowTo] Ubuntu Customization Kit 2.0 Bedienung und Tricks
[HowTo] Ubuntu 8.04 auf USB-Stick installieren (inkl. GRUB als bootloader)
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Sonntag, 26. Oktober 2008, 09:03

Vorbereitungen

Um das HowTo erfolgreich abarbeiten zu können bedarf es einiger grundlegenden Vorbereitungen am eigenen System.

Beginnen wir mit der Installation einiger notwendigen Programme.

Quellcode

1
sudo apt-get install squashfs-tools dpkg-dev fakeroot gfxboot


Auf der Projektseite von UCK laden wir uns das aktuelle debian-Paket herunter und installieren dies. Ich denke hier bedarf es keiner grossen Erklärungen.
UCK gibt es hier: download

Bevor man uck verwenden kann, muss das Kernelmodul squashfs geladen werden. Dies erledigt man wie folgt:

Quellcode

1
sudo modprobe squashfs

Wer künftig vor dem Start von UCK nicht jedes mal das Kernelmodul händisch laden möchte, kann einen entsprechenden Eintrag in der Datei /etc/modules vornehmen. Dort einfach 'squashfs' eintragen und beim nächsten Systemstart wird das besagte Modul geladen.

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Sonntag, 26. Oktober 2008, 11:01

UCK - Angepasstes Xubuntu erstellen

Nachdem UCK installiert ist finden wir dies im Gnomemenü unter 'Anwendungen / Systemprogramme'. Dieses starten wir.
Sollte der Eintag nicht existieren kann man das Programm auch mittels Alt+F2 und der Eingabe von '/usr/bin/uck-gui' starten.
Ich gehe nicht detalliert auf UCK ein, sondern beschreibe nur die für dieses HowTo notwendigen Schritte. Wer mehr über UCK erfahren möchte kann sich oben erwähntes HowTo ansehen.

Das erste Informationsfenster von UCK schliessen wir einfach.
Dann wählt man die Sprache zur Installtion aus und setzt einen Haken bei 'de'. Im darauf folgenden Fenster wählen wir ebenfals 'de' aus.
Nun werden wir nach dem Desktopmanager gefragt. Hier wählen wir 'others'.
Es öffnet sich ein Dateibrowser in welchem wir das zuvor heruntergeladene iso von Xubuntu auswählen.
Haben wir dies getan, werden wir nach einem Namen für unser Xubuntu gefragt. Hier kann zum Beispiel 'Xubuntu 8.04 eee' eingetragen werden.
In den beiden darauf folgenden Fenstern wählen wir jeweils 'yes' aus. Zum einen damit wir Anpassungen an dem iso vornehmen können und zum anderen damit die überflüssigen Windowsdateien entfernt werden.
Ready to build. Das Fenster schliessen

Wenn alle notwendigen Vorraussetzungen erfüllt sind, werden wir auf einem Terminal nach unserem root-Passwort gefragt welches wir eingeben. Anschliessend fängt UCK an zu arbeiten.

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Sonntag, 26. Oktober 2008, 11:48

UCK - Anpassungen am iso vornehmen

Nach einer Weile öffnet sich dann ein Auswahlfenster in dem wir gefragt werden, was wir als nächstes tun wollen.
Hier wählen wir aus, daß wir ein Terminal geöffnet haben möchten (Run console application).

Da der original Kernel einige Komponenten des 901 nicht kennt, machen wir uns den Kernel von www.array.org zu nutze.
Verwendet man diesen, wird die komplette Hardware erkannt und kann direkt genutzt werden.

Hierfür fügen wir die Paketquelle von array.org in das neue Xubuntu ein.
Auf dem Terminal von UCK führen wir diesen Befehl aus, um den Schlüssel der Quelle herunter zu laden und zu importieren.

Quellcode

1
2
wget http://www.array.org/ubuntu/array-apt-key.asc
apt-key add array-apt-key.asc -

Dann fügen wir die neue Downloadquelle unserer sources.list hinzu. Im UCK-Terminal führen wir dafür folgenden Befehl aus:

Quellcode

1
mousepad /etc/apt/sources.list

In eine neue Zeile fügt man die Quelle hinzu, speichert die Änderung und schliesst den Editor wieder.

Quellcode

1
deb http://www.array.org/ubuntu hardy eeepc

Jetzt lesen wir die sources.list neu ein:

Quellcode

1
apt-get update


Nun kann der eeepc-Kernel installiert werden:

Quellcode

1
apt-get install linux-eeepc

Den alten, originalen Kernel entfernen wir:

Quellcode

1
apt-get remove --purge linux-image-2.6.24-19-generic

Das hat zur Folge, daß ein Kernelupdate eingespielt wird. Dieses deinstallieren wir.

Quellcode

1
apt-get remove --purge linux-image-2.6.24-21-generic

Sollte zum Zeitpunkt der Installation ein aktuellerer Kernel zur Verfügung stehen, ist die Versionsnummer entsprechend anzupassen. Welche Version zur Verfügung steht, bekommt man bei der ersten Deinstallation angezeigt.

Nun räumen wir die Kernelquellen noch ein bischen auf.
Zuerst wieder eine Deinstallation:

Quellcode

1
apt-get remove --purge linux-headers-2.6.24-19 linux-headers-2.6.24-21

Dann die Installation der eeepc Kernelquellen:

Quellcode

1
apt-get install linux-headers-eeepc


Nun sind wir an dem Punkt angekommen, an dem wir eventuell vorhandene updates für Xubuntu installieren können.
Sollten hierbei neue Kernel und/oder Kernelquellen installiert werden sind diese wie oben beschrieben abschliessend zu deinstallieren.

Quellcode

1
2
apt-get upgrade
apt-get dist-upgrade

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Sonntag, 26. Oktober 2008, 11:52

UCK - Software (De-)Installation

Wo wir schonmal am installieren/deinstallieren sind, können wir uns einiger Sachen entledigen, die wir nicht brauchen und weitere Anwendungen einspielen, die für den normalen Gebrauch recht nützlich sind.

brasero brauchen wir nicht, da wir kein CD-Laufwerk besitzen.
Die installierten Gnome-Spiele halte ich ebenfals für überflüssig.
Da wir keine nvidia-Grafikkarte in unserem eeepc haben, kann das entsprechende Paket weg.

Quellcode

1
apt-get remove --purge brasero gnome-games gnome-games-data gnome-cards-data nvidia-kernel-common


eeepc-acpi-source wird für die spätere Energieverwaltung benötigt.
unp ist ein Archiventpacker für's Terminal.
vim ist die erweiterte Fassung des Editors vi.
Mittels gftp hat man einfachen grafischen Zugang zu ftp- und ssh-Servern.

Quellcode

1
apt-get install eeepc-acpi-source unp rar vim gftp-gtk

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Sonntag, 26. Oktober 2008, 12:32

UCK - wicd zur Verwaltung von Netzwerken installieren



Dies ist eine reine Empfehlung und kein muss.

Die Vergangenheit hat gezeigt, daß 'wicd' für die Verwendung auf Notebooks/Netbooks besser ist als der gnome-network-manager.
Aus diesem Grund würde ich empfehlen diesen zu installieren. Wie das von statten geht, beschreibe ich hier.

Projektseite: http://sourceforge.net/projects/wicd/

Wie oben bereits beschrieben, fügen wir eine neue Paketquelle hinzu.
Der Befehl für den Quellenschlüssel lautet in diesem Fall:

Quellcode

1
 wget -q http://apt.wicd.net/wicd.gpg -O- | apt-key add -

Die Adresse, welche in die sources.list eingetragen werden muss, lautet:

Quellcode

1
deb http://apt.wicd.net hardy extras

Ist dies erledigt, lesen wir die sources.list neu ein und installieren wicd.

Quellcode

1
2
apt-get update
apt-get install wicd

Damit künftig nicht versucht wird den gnome-network-manager zu starten, entfernen wir folgende Datei:

Quellcode

1
rm /etc/xdg/autostart/nm-applet.desktop

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Sonntag, 26. Oktober 2008, 12:46

UCK - Neues iso von Xubuntu erstellen lassen

Nun, da alle Arbeiten abgeschlossen sind, können wir UCK veranlassen, unser neues Xubuntu zu erstellen.
Hierfür schliessen wir das Terminal und wählen im Auswahlmenü 'Continue building' aus.
Abhängig von der Leistung des PC's kann dies nun schneller oder langsamer von statten gehen. Fakt ist, daß UCK der CPU alles abverlangt.
Bei übertakteten Systemen sollte man die Temperaturanzeige im Auge behalten. Mein Quatcore wird voll ausgereizt, sodaß alle vier Kerne auf 100% Last stehen und die Temperatur ans Limit geht (overclocked).

UCK sollte den Vorgang mit der Meldung 'Building have been finished successfully.' abschliessen. Ist dies nicht der Fall ist vermutlich etwas schief gelaufen und das neue iso liegt nicht wie erwartet in ~/tmp/remaster-new-files/livecd.iso
Dieses iso ist die Basis für die Installation von Xubuntu auf dem eee.

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Sonntag, 26. Oktober 2008, 12:49

Installation von Xubuntu auf dem eeepc

Wer ein externes CD-Laufwerk besitzt, kann das iso auf CD brennen und installieren. Sollte man nicht im Besitz eines entsprechenden Laufwerks sein, ist das iso auf einen USB-Stick zu kopieren/installieren.
Wie soetwas zu bewerkstelligen ist, kann hier nachgelesen werden:
[HowTo] Ubuntu 8.04 auf USB-Stick installieren (inkl. GRUB als bootloader)
Was bei der in dem HowTo beschriebenen Vorgehensweise ausgelassen werden kann, ist die Unterstützung für den persistant-mode.
Den benötigt man nicht. Somit kann man sich die Arbeit sparen.
Eine entsprechende menu.lst für Xubuntu habe ich unten angehangen. Diese kann anstatt der in dem oben aufgeführten HowTo verwendet werden.

Ist der USB-Stick fertig und lauffähig, steckt man diesen in den ausgeschalteten eeepc, schaltet diesen ein und hält die 'Esc'-Taste dabei gedrückt. Somit gelangt man in das Menü zur Auswahl des boot-Laufwerks in dem man den Stick auswählen kann. Xubuntu wird im Live-Modus gestartet und kann dann installiert werden. Anpassungen an der Darstellung brauchen an dieser Stelle noch nicht gemacht werden. Dies erledigt man, wenn das Xubuntu auf der SSD installiert ist. Vorschläge und Hinweise dazu findet ihr etwas weiter unten in diesem HowTo.
Vor dem Start bzw. der Installataion halte ich es für sinnvoll im BIOS die komplette Hardware zu akvieren, damit diese direkt erkannt wird (WiFi, SD-Card, BT, Webcam).

Partitionierungsvorschlag

Der eee 901 verfügt über zwei SSD's. Eine mit 4GB und eine weitere mit 8GB Kapazität.
Da man bestrebt sein sollte die Schreibzugriffe der swap-Partition zu minimieren, rate ich an, diese erst garnicht zu erstellen.
Xubuntu belegt nach dem Start gerade mal 200 bis 250 mb Arbeitsspeicher. Da der 901'er 1GB RAM mitbringt, sehe ich keine Gefahr daß dieser überläuft.
Sollte man sich für eine Installation ohne swap entscheiden muss allerdings bedacht werden, daß der Modus des 'Ruhezustands' nicht funktionieren wird. Aufgrund der schnellen boot-Zeit ist dies in meinen Augen jedoch zu vernachlässigen.

In dem Fall kann man die erste (4GB) SSD mit ext2 formatieren und diese nach '/' mounten lassen.
Die zweite SSD kann dann als ext2 nach '/home' gemounted werden.
Ich denke, daß dies die beste Kapazitätsverteilung ist.

Alternativ kann man Xubuntu auch auf der zweiten SSD installieren.
Das kann ggf. von Nöten sein, wenn man mehr Platz für das Grundsystem benötigt.
»Easyy-S« hat folgende Datei angehängt:
  • menu.lst (873 Byte - 196 mal heruntergeladen - zuletzt: 18. Mai 2012, 21:30)

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Sonntag, 26. Oktober 2008, 12:53

Hinweise und Tipps zu UCK

Sollte man UCK einmal genutzt haben, wird im Heimatverzeichnis der Ordner 'tmp' angelegt, in dem temporäre Dateien und das fertige iso gespeichert werden.
Möchte man UCK künftig noch einmal verwenden/starten, ist dieses Verzeichnis zu beginn zu entfernen (mit root-Rechten). Ansonsten verweigert UCK den Dienst.
Vor dem löschen nicht vergessen das iso dort heraus zu kopieren, sollte man es noch benötigen oder weiter bearbeiten wollen.

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Sonntag, 26. Oktober 2008, 17:33

Grundlegende Einstellungen für die optimale Darstellung und Nutzung

Nach der erfolgreichen Installation von Xubuntu sind ein paar Änderungen vorzunehmen um die Darstellung an das Display des eee's anzupassen und die Hardware zu konfigurieren.

Den xfce-Einstellungsmanager findet man im xfce-Menü unter 'Applications / Einstellungen / Alle Einstellungen'
Der Einstellungsmanager wird hier nur kurz 'EM' genannt.


Schriftgrösse


Den EM geöffnet, wählt man den Eintrag 'Benutzeroberfläsche' aus.
Bei 'Schrift' wählt man die Grösse '7' aus und schliesst erst einmal wieder alle Fenster, damit die Einstellung Wirkung zeigt.
Um die Schriftgrösse der Desktopicons braucht man sich keine Sorgen machen. Diese wird nach einem reboot auf die eingestellten '7' umgestellt.
Mit der Zeit wird man die ein oder andere Anwendung finden (Terminal, mousepad) bei der die Schrift noch zu gross ist. Das ist dann in dem jeweiligen Programmoptionen zu ändern.

Schriftgrösse von KDE Anwendungen
Verwendet man KDE-Programme auf seinem eee, kann die Schriftgrösse dieser Anwendungen über das Paket 'kcontrol' geändert werden.
kcontrol mittels synaptic installieren, das Programm über selbigen Namen starten und die Einstellungen zur Schriftgrösse vornehmen.
Nach Gebrauch kann kcontrol wieder deinstalliert werden, da es keine weitere Verwendung findet.

Alternativ zur Installation von kcontrol kann man die Änderung der Schriftgrösse auch manuell vornehmen. Hierfür öffnet man die Datei ~/.kde/share/config/kdeglobals und fügt diese Zeilen ein:

Quellcode

1
2
3
[General]
font=Sans Serif,7,-1,5,50,0,0,0,0,0
menuFont=Sans Serif,7,-1,5,50,0,0,0,0,0


Energieverwaltung / Displaybeleuchtung


Das Display des eee's wird nach kurzer Inaktivität automatisch abgedunkelt. Das ist zwar ganz nett, weil es hilft Strom zu sparen, hat aber den Nachteil daß es bei einsetzender Aktivität nicht in den Ursprungszustand versetzt wird. Die Beleuchtung ist dann deutlich heller als zuvor und muss jedes mal händisch runtergeregelt werden.
Daher habe ich mich dazu entschlossen diese Option zu deaktivieren. Wie man das Display bei nicht gebrauch komplett abschaltet, wird weiter unten erläutert.
Zur Deaktivierung besagter Option klickt man mit der rechten Maustaste auf das Batteriesymbol ganz oben rechts neben der Uhr und wählt 'Einstellungen'.
In den 'Energieverwaltungseinstellungen' wählt man den Kartenreiter 'Im Akkubetrieb' aus. Dort entfernt man die beiden Haken bei 'Hintergrundbeleuchtung abdunkeln' und 'Bildschirm bei Leerlauf abdunkeln'.

Fensterdekoration


Die Fensterdekoration bzw. die Fensterrahmen kann man auch ein bischen kleiner wählen. Hierzu öffnet man wieder den EM und wählt 'Fenstermanager' aus.
Eine Empfehlung meinerseits wäre z.B. die Deko namens 'Mirodeck2'. Die Deko ist recht schmal, verfügt aber über ausreichend grosse Knöpfe zum schliessen und minimieren.
Die 'Titelleistenschrift' lässt sich hier auch direkt anpassen. Grösse 7 scheint eine gute Wahl zu sein.

Fenster maximieren (Vollbild)


Viele Programmfenster lassen sich mit der Taste F11 maximieren. Das kann schonmal recht hilfreich sein um mehr zu sehen. Auch der Firefox unterstützt diese Funktion, sodaß man im Vollbildmodus surfen kann.
Ein erneuter Tastendruck auf F11 verlässt den Vollbildmodus wieder.

Untere Leiste des Desktops


Man sollte sich Gedanken dazu machen, ob man die nutzbare Oberfläsche des Desktops wegen der unteren Leiste einschränken will. Ich habe die Leiste komplett entfernt und die Funktionen wie den Arbeitsfläschenumschalter und die Taskliste in die obere Leiste verlegt. Mit entsprechenden Anpassungen der einzelnen applets lässt sich das sehr gut realisieren.
Die Leiste kann über 'Leiste' im EM entfernt werden. Betreffende Leiste auswählen und über das Minussymbol entfernen.

Ruhezustand / Standby


Wer sich bei der Partitionierung/Installation dazu entschlossen hat, keine swap-Partition einzurichten, kann die Funktion für den Ruhezustand, die im Abmeldenfenster angezeigt wird, entfernen.
Diese findet somit keine Verwendung und braucht auch nicht angezeigt werden. Im EM unter 'Sitzungs- und Starteinstellungen' kann man festlegen welche Funktionen angezeigt werden sollen und welche nicht.


Hier ein paar screenshots meines Desktops. Vielleicht können diese dem ein oder anderen als Anregung zur eigenen Gestalltung dienen.


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Sonntag, 26. Oktober 2008, 17:36

WLAN (wicd) einrichten

WLAN einrichten


wicd erkennt die WLAN-Schnittstelle nicht von alleine und trägt sie somit nicht selber in seine Konfiguration ein. Mit einem linksklick auf das wicd-icon oben rechts neben der Uhr öffnet man das Programmfenster und wählt dort 'Einstellungen' aus.
In das Feld 'Drathloser Netzwerkadapter' trägt man 'ra0' ein, schliesst das Fenster wieder und aktuallisiert dann den wicd Manager über die entsprechende Schaltfläsche.
Nun sollten alle verfügbaren Netzwerke angezeigt werden (dies dauert einen kleinen Augenblick). Die Einrichtung der Verbindung sollte selbsterklärend sein.
Um künftigen Problemen vorzubeugen, sollte man in der /etc/network/interfaces alle Einträge bis auf den ersten entfernen.
Der Eintrag der übrig bleiben muss sieht wie folgt aus:

Quellcode

1
2
auto lo
iface lo inet loopback

Bearbeiten kann man die 'interfaces' mit folgendem Befehl:

Quellcode

1
gksu mousepad /etc/network/interfaces

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Sonntag, 26. Oktober 2008, 17:58

Paketquellen anpassen

Bei der Anpassung von Xubuntu mittels UCK haben wir die Paketquelle für den array-Kernel und wicd eingefügt.
Diese Änderungen sind lediglich für das Live-System wirksam, werden bei der Installation auf dem eee jedoch nicht übernommen. Somit müssen wir dies nachholen.

Die Befehle um dem System die Paketquellenschlüssel hinzuzufügen:

Quellcode

1
 wget -q http://apt.wicd.net/wicd.gpg -O- | sudo apt-key add -

Quellcode

1
2
wget http://www.array.org/ubuntu/array-apt-key.asc
sudo apt-key add array-apt-key.asc -


sources.list bearbeiten:

Quellcode

1
sudo mousepad /etc/apt/sources.list

Die Adressen, welche in die sources.list eingetragen werden müssen:

Quellcode

1
2
deb http://apt.wicd.net hardy extras
deb http://www.array.org/ubuntu hardy eeepc

Datei speichern und Editor schliessen.

Abschliessend die sources.list neu einlesen:

Quellcode

1
sudo apt-get update

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Sonntag, 26. Oktober 2008, 18:50

eee-control - Sondertasten einrichten

Den letzten Schliff bekommt unser eeepc dank des tools eee-control.
Mittels eee-control lassen sich die Funktionstasten (FN + F-Tasten) aktivieren, sodaß zum Beispiel das ein- und ausschalten des WLAN's funktioniert. Desweiteren können die vier Zusatztasten über der Tastatur frei belegt werden.
Auch das schalten der Webcam, des SD-Kartenslots und der Bluetoothfunktion kann mittels eee-control durchgeführt werden. Wahlweise per Menü oder per Tastendruck.

Displaybeleuchtung


Die Zusatztaste ganz oben links ist werksseitig dafür gedacht, daß man die Beleuchtung des Displays zum Stromsparen abschalten kann. Dies lässt sich in den Optionen von eee-control einrichten und nennt sich schlicht und einfach 'display-off'

Energiesparmodus
Anzumerken sei jedoch, daß man die Finger von der Energiekontrolle lassen sollte. Aktiviert man die Funktion, daß der eeepc im Batteriebetrieb automatisch im Energiesparmodus laufen soll, kann es zu Abstürzen des gesamten Systems kommen. Auch von manellen Anpassungen sollte man hier absehen.

SD-Kartenslot
Bei der Deaktivierung des SD-Kartenslots ist Obacht zu geben. Deaktivert man den Kartenslot, belässt eine Karte in dem Einschub, kann es zu Problemen direkt nach dem Einschalten des eee's kommen. Es wird ein USB-device erkannt und anschliessnd bleibt das System stehen. Ein booten ist somit nicht mehr möglich. Das ist jedoch ein eee-Problem und wird nicht von eee-control verursacht. In einem solchen Fall ist die Karte zu entnehmen und das System neu zu starten.

Nach der Installation von eee-control


Damit das trayicon von eee-control geladen wird, muss das zuständige Programm manuell in den Autostart eingetragen werden. Über den xfce-Einstellungsmanager öffnet man die 'Autostarted apps'.
Hier fügt man einen neuen Eintrag hinzu, der das Programm 'eee-control-tray' startet.

Kernelmodule
eee-control fügt der /etc/modules einen Eintrag hinzu der dazu führt, daß das System im Hintergrund permanent Fehlermeldungen ausgibt. Das füllt die logfiles bis ins unendliche. Abhilfe kann geschaffen werden, indem man den Eintrag 'pciehp' in /etc/modules löscht. Einen weiteren Eintrag names 'asus_eee' kann man ebenfals entfernen, da dieser überflüssig ist. Das Modul wird sowie so geladen.
modules im Editor öffnen:

Quellcode

1
gksu mousepad /etc/modules

Den Eintrag pciehp und asus_eee löschen, die Datei speichern und den Editor schliessen.

Nun kann der eeepc neugestartet werden.

Einen Haken das dies jedoch. Das WLAN lässt sich nach dem entfernen der beiden Einträge in der modules zwar aus, aber nicht wieder einschalten. An einer Lösung bin ich derzeit noch am suchen.

Download von eee-control: [Datenbank] eee-control 0.8.2

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Montag, 27. Oktober 2008, 07:33

Rechteprobleme bei USB-Datenträgern

Steckt man einen USB-Stick in den eeepc kommt es zu einer Fehlermeldung, daß das device nicht eingehängt werden kann, da man nicht über die notwendigen Rechte verfügt.
Das hat eine etwas seltsamme Ursache. In der fstab sind CD-Laufwerke eingetragen, die deaktiviert werden müssen.
Hierfür setzen wir einfach eine Raute vor die entsprechenden Zeilen, um die Einträge zu deaktivieren.

fstab im Editor öffnen:

Quellcode

1
gksu mousepad /etc/fstab

Vor die beiden CD-Zeilen eine Raute setzen, Datei speichern und Editor schliessen.
Dies sollte dann so aussehen:

Quellcode

1
2
#/dev/sdc1       /media/cdrom0   udf,iso9660 user,noauto,exec,utf8 0       0
#/dev/scd0       /media/cdrom1   udf,iso9660 user,noauto,exec,utf8 0       0

Damit die Änderungen direkt Wirkung zeigen führt man diesen Befehl aus:

Quellcode

1
sudo mount -a

Sollte dies nicht direkt Wirkung zeigen, ist das System einmal neu zu starten.

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Mittwoch, 26. November 2008, 09:37

Energieverwaltung

Batteriestatus mittels hal-device ermitteln:

Quellcode

1
hal-device | grep battery

Ladezustand in Prozent:

Quellcode

1
hal-device | grep charge_level.percentage | awk '{print $3}'

Spannung in mV anzeigen:

Quellcode

1
hal-device | grep voltage.current | awk '{print $3}'



eee herunterfahren lassen, wenn der Akku leer ist.

Der gnome-power-manager (Batteriesymbol in der Statusleiste oben rechts neben der Uhr) ist unter Hardy leider nicht in der Lage den eeepc herunter zu fahren, wenn die Kapazität des Akkus zur neige geht. Hier empfiehlt es sich, diesen zu deinstallieren und alternaitv den 'Battery Monitor' von xfce zu verwenden. Dieses applet kann wie gewohnt mittels Rechtsklick der Leiste hinzugefügt werden.
Deinstalliert man den gnome-power-manager geht die nicht ganz fehlerfrei arbeitende Funktion der automatischen Beleuchtungssteuerung verloren. Ein dimmen der Beleuchtung bei Inaktivität ist somit nicht mehr gegeben. In meinen Augen ist dies jedoch zu vernachlässigen, da diese wie gesagt nicht fehlerfrei funktioniert.

Quellcode

1
sudo apt-get remove gnome-power-manager

Über die Eigenschaften dieses applets kann man festlegen, daß das Netbook bei einer bestimmten Akkuleistung heruntergefahren wird. Dazu müssen wir dem normalen user das Recht einräumen, einen shutdown durchzuführen.
Hierfür editieren die die /etc/sudoers mittels folgendem Befehl:

Quellcode

1
sudo visudo

Unterhalb der Zeille

Zitat

# Members of the admin group may gain root privileges
%admin ALL=(ALL) ALL

fügt man einen neuen Eintrag ein:

Quellcode

1
DEIN-BENUTZERNAME ALL=NOPASSWD: /sbin/halt

'DEIN-BENUTZERNAME' ist entsprechend durch deinen Benutzernamen zu ersetzen. Gibt es mehrere Benutzer auf dem verwendeten System, fügt man die Zeile noch ein weiteres mal ein und legt den entsprechenden Benutzernamen fest.

Die Änderungen speichern wir mittels

Quellcode

1
:wq

(Doppelpunkt w q) gefolgt von einem 'Enter'.



Applet 'Battery Monitor' konfigurieren

Hat man das applet des 'Battery Monitors' in der Kontrollleiste eingefügt, kann über die Einstellungen festgelegt werden, was bei niedrigem Batterieladezustand geschehen soll. Mögliche Einstellungen habe ich hier aufgelistet.
Mittels der Option 'Critical battery action' kann definiert werden, daß das Netbook herunterfährt, wenn die Leistung des Akkus zu Ende geht.

Low percentage: 5
Critical percentage: 1
Critical battery action: Run command
Command: sudo /sbin/halt
»Easyy-S« hat folgendes Bild angehängt:
  • batmon.png

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Easyy-S« (26. November 2008, 09:37)


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Mittwoch, 26. November 2008, 10:54

custom kernel - Eigenen Kernel kompilieren

Wer sich unabhängig von externen Quellen wie zum Beispiel dem array-Kernel machen möchte, kann sich auch seinen eigenen Kernel kompilieren. Das ganze ist kein grosser Zauber und ist recht einfach zu realisieren.

Da das Kompilieren eines Kernels, abhängig von der Leistung des verwendeten PC's, unter Umständen mehrere Stunden dauern kann, habe ich eine Kernel-config erstellt, die weitestgehenst abgespeckt und auf den eeepc 901 abgestimmt ist. Mittels dieser Konfiguration lässt sich der Kernel direkt auf dem eee innerhalb von einer Stunde erstellen. Sicherlich ist die Konfiguration noch nicht perfekt und kann bestimmt noch weiter entrümpelt werden, aber sie ist auf jeden Fall schonmal eine gute Basis.
Da man den eeepc 901 ohne swap betreiben sollte, sieht meine Kernelkonfiguration auch nicht vor, dies zu unterstützen. Wer swap verwendet, muss die Konfiguration entsprechend anpassen. Das Modul ist unter 'Generel setup / Support for paging of anonymous memory (swap)' zu finden.

Um den Bootvorgang zu beschleunigen, sind der grösste Teil der benötigten Module statisch und nicht modular eingebunden. Ein lsmod führt somit nur noch wenige Ergebnisse auf. Derzeit bootet der Kernel 9 Sekunden schneller als der Standartkernel.

Bis auf den WLAN-Chipsatz, der derzeit von den Kernelquellcodes (2.6.27.7) nicht unterstützt wird, funktionieren alle verbauten Komponenten. Um das WLAN in Betrieb zu nehmen, gilt es den Treiber von ralink selber zu installieren. Auf die Installation gehe ich weiter unten näher ein.


Vorbereitungen

Zum kompilieren eines eigenen Kernels bedarf es einiger Programme, die wir zu Beginn installieren:

Quellcode

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sudo apt-get install build-essential kernel-package libncurses5-dev bin86

Anschliessend lädt man sich die Kernelquellen herunter und entpackt diese nach /usr/src/
Download kernelsources 2.6.27.7 (Ubuntufreunde-Server)
Die angehängt Konfigurationsdatei lädt man ebenfals herunter, entpackt diese und kopiert sie in das Verzeichnis der Kernelquellen. Hierbei muss der Dateiname in '.config' (Punktconfig) geändert werden !!!

Kompilieren

Man wechselt in das Quellverzeichnis und startet den Kompiliervorgang, der wie bereits erwähnt ca. eine Stunde dauert:

Quellcode

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sudo make-kpkg --initrd --revision=eeepc.01 --append-to-version=.eeepc.01 linux-image

Wenn der Kernel fertig ist, findet man diesen in Form eines debian-Paketes in /usr/src/ vor.
Dieses kann in gewohnter Art und Weise installiert werden.

Details zum kompilieren eines eigenen Kernels sind hier zu finden:
[HowTo] Kernel selber kompilieren (2.6.x)


Installation des WLAN-Treibers

Ist der eigenen Kernel kompiliert, installiert und gebootet, können wir das WLAN in Betrieb nehmen.
Hierzu laden wir den Treiber von raLink herunter ([Datenbank] WLAN-Treiber (1.8.0.0) Asus eeepc 901) und entpacken diesen. Damit wir mittels wicd oder auch dem gnome-network-manager die wpa-Verschlüsselung steuern können, bedarf es einer kleinen Änderung an der Treiberkonfiguration.
Nach dem Entpacken wechselt man in das Unterverzeichnis ./os/linux/ der Treiberquellen und öffnet die Datei config.mk in beliebigen Editor.
Hier sind die aufgeführten Parameter von no (n) auf yes (y) zu setzen und die Konfiguration zu speichern.

Quellcode

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# Support Wpa_Supplicant
HAS_WPA_SUPPLICANT=y

# Support Native WpaSupplicant for Network Maganger
HAS_NATIVE_WPA_SUPPLICANT_SUPPORT=y

Das Treiberverzeichnis kopiert man nun korrekter halber nach /usr/src/, wechselt in das Stammverzeichnis der Quellen und kompiliert diese mittels eines 'make' und installiert sie abschliessend (make install)
Nach einem reboot sollte die Schnittstelle 'ra0' existent sein und kann in wicd entsprechend eingetragen und verwendet werden.
Wer sein System nicht rebooten möchte, kann das Kernelmodul rt2860sta laden und die Schnittstelle aktivieren lassen, in dem er folgende Befehle ausführt:

Quellcode

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sudo modprobe rt2860sta
sudo ifconfig ra0 up


Have fun with your own kernel :)
»Easyy-S« hat folgende Datei angehängt: