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REINERV

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Donnerstag, 14. August 2008, 00:28

PCI-Analog-Modem lässt mich verzweifeln!

Hallo Freunde!

Ich hätte da gerne mal wieder ein Problem: Ein analoges PCI-Modem macht mir Bauchschmerzen.
Mit

Quellcode

1
lspci
sehe ich es

Quellcode

1
00:07.6 Communication Controller: VIA AC'97 Modem Controller (rev03)
- aber ich weiß nicht wo es in "/dev/..." zugeordnet werden muss.
Im weltweiten Netz gibt es tausende Informationen zu allen möglichen Modems ... davon hab ich so gut wie nichts geschnallt! ;(
Ein solches Chaos von Infos bezüglich dieser eigentlich recht banalen Komponente, übersteigt leider die Fähigkeiten das Zeugs in meiner Birne brauchbar zu verarbeiten!
Kann mal jemand von Euch ein wenig Licht in mein dunkles Oberstübchen bringen? :D
Mit der Konfiguration unter "SYSTEM >>> SYSTEMVERWALTUNG >>> NETZWERK" hab ich schon "herumgefuhrwerkt" - hängt leider bei der /dev-Zuordnung.

Btw: Grösstes Handycap bei dieser Nummer ist der fehlende I-Netzugang am betroffenen Rechenknecht! Das macht es für mich natürlich nicht unbedingt leichter ... :wacko:

Greetz
REINERV
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Easyy-S

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Donnerstag, 14. August 2008, 03:51

Hm. Lass mich mal überlegen .....
Ich habe schon seit Ewigkeiten nicht mehr versucht ein analoges Modem unter Linux einzurichten.
Aus vergangenen Tagen weiss ich aber noch, das es Modems gibt die nur mittels Windowstreiber laufen, weil die Hardware nur die Hälfte eines Modems mitbringt. Die andere Hälfte wird Treiberseitig zur Verfügung gestellt.
In dem Fall muss man glaube ich mit dem ndiswrapper arbeiten.
Es gibt aber auch 'vollwertige' analoge Modems. Wie man die erkennt kann ich dir aber nicht sagen.
Es darf sich auf jeden Fall nicht um ein 'Winmodem' handeln.

lacarpe

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Donnerstag, 14. August 2008, 10:13

Hallo Reinerv,

also habe meinen Vater vor einigen Monaten über ein Analgmodem mit dem Internet vernetzt. Das war allerdings ein externes Modem, dass über die serielle Schnittstelle angeschlossen wird (/dev/ttyS0). Externe Modems funktionieren fast immer (siehe http://wiki.ubuntuusers.de/Einwahlprogramme). Wenn es also unbedingt ein Analogmodem sein muss (da kein DSL usw.) würde es sich vielleicht lohnen, sich ein externes Modem über eBay zu ersteigern (bekommt man i.d.R. für <5€ + Versand).

Ansonsten sind, wie Easyy bereits bemerkt hat, PCI-Modems oft dann problematisch, wenn es sich um Win-Modems handelt. Dann ist es m.W. manchmal unmöglich sie unter Linux zu benutzen.

Viele Grüße,
lacarpe
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Donnerstag, 14. August 2008, 16:34

@REINERV:
PCI-Modems sind in nahezu fast allen Fällen genauso wie die intern in Notebooks verbauten MiniPCI-Modems Winmodems, d.h. speziell für dieses Möchtegern-OS abgespeckte normale Analogmodems. Für einige davon (Ambit/Lucent/Connexant) gibt es Linux-Treiber für einige Distributionen, andere wiederum arbeiten nur mit ndiswrapper. Externe funktionieren praktisch immer. Es könnte sich bei Deinem Modem um ein PCTel-Gerät handeln. Schau mal bitte hier

http://www.geocities.com/siliconvalley/l…inux/pctel.html

nach, ob was Passendes dabei ist.

Gruß
enrico65

REINERV

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Donnerstag, 14. August 2008, 17:26

Tja ... muss ich jetzt wohl bitterlich weinen! ;(
Mehr Informationen zu diesem PCI-Modem hab ich leider nicht - und es scheint derartiges Gerät ja auch in Notebooks verbaut worden zu sein.
Zumindest ist die Zeile in "lspci" 100% identisch!
Ich bin mir jetzt nicht sicher, wie ich das handhaben soll :rolleyes: :S
Kann ich eventuell nach den HOWTOs für die Notebook-Modemkarte gehen?

Greetz
REINERV

Die gute EDIT(H) meint: Nach dem Link von "enrico65" zu urteilen, wird das "Pseudomodem" im aktuellen Kernel höchstens noch vom "sl-modem"-Treiber befeuert (wenn überhaupt ;( )
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Donnerstag, 14. August 2008, 17:48

@REINERV:
Versuche doch mal mit dem Scanmodem-Tool nähere Infos über das Gerät herauszubekommen:

http://linmodems.technion.ac.il/#scanModem

Dann kann man schauen, welcher Treier evtl. verfügbar ist. Das Tool hat bei mir stets gut funktioniert.

Gruß
enrico65

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Freitag, 15. August 2008, 20:12

Klingt zumindest nach einem Hoffnungsschimmer ;)

Ich werde den Rechner mal mit zu mir schleppen und an mein DSL dranhängen ... und dann schaun mer mal (hätte der Kaiser jetze gesagt :D )

THX für die Tipps! :thumbup:

Greetz
REINERV

Update: Ich hab tatsächlich einen Treiber für das "klingelnde Elend" gefunden! :thumbsup:
Mittels eines tar.gz-Files hab ich mir das Teil gezogen und mit einer "setup" geladen und konfiguriert.
Und jetzt kommt der Wermutstropfen: Das klappt nur bis zum nächsten Neustart! X(
Dann darf ich das alles noch einmal wiederholen *grmpfl* ... es ist zum heulen!
Wo hab ich dabei denn einen Fehler gemacht?
Fehlt mir noch mehr als die konfigurierte "/etc/wvdial.conf"?
Plz help ;)
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Samstag, 16. August 2008, 12:19

Ich habe dieses Problem der "vergessenen" Konfiguration mal vor vielen Jahren unter RedHat Enterprise 3 gehabt. Wenn ich mich recht erinnere, war damals ein Link auf /dev/modem falsch gesetzt. Das musste manuell in der wvdial.conf eingestellt werden. Allerdings ist das viele Jahre her, zu Zeiten, als es Ubuntu noch gar nicht gab und vieles zu Fuß gemacht werden msuste, ich kann mich also nur noch rudimentär erinnern.

Wenn Du es nicht hinbekommst, müsste ich mich noch mal schlau machen.

Gruß
enrico65

P.S.: Welcher Treiber ist denn mit dem VIA-Chipsatz funktionsfähig?

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Samstag, 16. August 2008, 23:38

Zitat

Welcher Treiber ist denn mit dem VIA-Chipsatz funktionsfähig?

SLAMR nennt sich das Teil ... hängt irgendwie auch mit dem SLMODEMD zusammen :S (von "linmodems")

Bei der ganzen Sache hab ich nicht wirklich ne Peilung - so viele unterschiedliche Lösungsansätze in total chaotischer Verstreuung im gesamten I-Net ... OHMANN! :wacko:
Ich hab das Ding jetzt zwar zum Wählvorgang überreden können, aber wie um Himmels Willen kann ich es wieder auflegen lassen ?( ;(
Man könnte natürlich hardwareseitig die Leitung kappen (Axt?? :D ) - allerdings ist das ne echte Ostfriesenlösung ... und es wird nicht aufgelegt!
Mit "GPPP" hatte ich auch keinen Erfolg. Einzig "WVDIAL" bekommt die Einwahl hin ... kann aber nicht auflegen.
"POFF" kappt mir zwar die Verbindung, aber die Leitung ist dann immer noch besetzt - ergo das Modem blockiert noch den Anschluß :thumbdown:
Ich blick das echt nicht :wacko: ... wo muss ich denn ansetzen, damit ich zum Erfolg komme?

Greetz
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Sonntag, 17. August 2008, 19:31

Wenn Du das Modem mit der TAE-Buchse verbindest und hast noch das Telefon eingesteckt, ist dann im ausgeschalteten Zustand des Rechners am Telefon ein Freizeichen zu hören oder ist die Leitung "tot"? Falls die Leitung tot ist, ist die TAE-Buchse falsch beschaltet. Ich habe dieses Problem bei einem Kunden gehabt. Dort war - sobald der Rechner mit der TAE-Buchse verbunden war - das Telefon tot. Die Einwahl vom Modem aus klappte, wurde aufgelegt, war die Leitung blockiert. Abhilfe schaffte ein Adapterstecker, der vor die TAE-Buchse aufgesetzt wird. Da ist also weder Software noch Notebook schuld. Zum schnellen grafischen Ein-/Ausschalten verwende ich übrigens gpppwrap.

Gruß
enrico65

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Dienstag, 26. August 2008, 23:36

Ich hab die ganze Nummer hier mit meinem eigenen Telefonanschluß probiert (direkt am DSL-Splitter) ... und nur ein paralleler AB hängt mit dran.
Somit konnte ich testen (über den AB), ob denn nach "poff" die Leitung wieder frei war - das war aber nicht der Fall.
Erst ein komplettes "raushacken" des "slmodemd"-Modules mittels

Quellcode

1
killall slmodemd
hat den Anschluß wieder freigegeben.
Und dieses von Dir genannte "gpppwrap" macht doch auch nichts anderes wie "gppp", oder?

Kannst Du das mal genauer erklären?
Momentan läuft das Modem noch nach meiner "Holzhammermethode" mit Befehlen aus selbstgetricksten Startern im Panel.
Das läuft in etwa so ab: "wvdial" wählt ein, "poff" trennt, "killall slmodemd" haut dem Modem die Beine weg und "/etc/init.d/sl-modem-daemon start" reaktiviert mir das Teil wieder :rolleyes: ... das aber alles nur, weil ich mir ne "schnelle" Lösung bauen musste (der Rechner stand mir hier nur einen Tag zur Verfügung) :wacko:
Das ist nicht wirklich komfortabel und ist auch nicht das, was ich eigentlich haben wollte :wacko:

Greetz
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Btw: Ich bin ja überhaupt schon mal froh, dass ich das Mistding zur Mitarbeit überreden konnte ( ist ja eins dieser "winmodems" X( ) und zu allem Überfluss auch kein "echtes" PCI-Gerät! Der Vogel steckt in einem NRC-Slot (oder wie das heißt :S )

Die EDIT(H) meint: Irgendwie komm ich mit diesem Modem-Gewusel nicht weiter! Was genau macht "gpppwrap" anders als das "gppp"?
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