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Martmahn

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Sonntag, 3. August 2008, 15:57

Ubuntu Studio als "Haupt"-Betriebssystem

Hi

Ich bin frischer Ubuntubenutzer geworden da die opensource Distri UBUNTU STUDIO einfach zu verlockend war(Musiker und so).

Zur Zeit läuft ein Versuchs-Ubuntu (8.04) auf meinem PC, ich habe aber auch U-Studio 7.10 und WinXP installiert. Jedoch würde ich lieber nur ein Ubuntu installiert haben und da bietet sich natürlich das STUDIO an!

Meine Frage (verzeiht einem Neuling):

  • Ist es sinnvoll einfach "nur" Ubuntu Studio auf dem PC installiert zu haben, so quasi als Hauptbetriebssystem für alle täglichen Anwendungen wie Office, Musikaufnahme, Multimedia, Internet usw?
  • Unterscheidet sich U-Studio vom "normalen Ubuntu? Wird zB mehr Rechenleistung verlangt? Läuft immer alles auf Hochtouren? ...?

Hoffentlich finde ich durch eure Hilfe die erwarteten Antworten! Vielen Dank schon mal im Voraus.
schräng

basslord

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2

Sonntag, 3. August 2008, 18:38

Hallo Martmahn und erstmal Willkommen,

endlich mal ein weiterer Musiker hier, sehr gut :) Ich kann dir sagen, dass UbuntuStudio sich wunderbar auch als Hauptsystem eignet. Im Prinzip ist es ja nichts anderes als ein "normales" Ubuntu mit zusätzlichen Anwendungen für u.a. Musiker.
Nach der Installation dürfte aufgefallen sein, dass einiges nicht installiert wurde (z.B. OpenOffice). Aber das Nachinstallieren ist ja kein Problem.

Ich arbeite auf dem Desktop seit 8.04 mit UbuntuStudio (hatte es vorher auch parallel betrieben, was aber irgendwie uncool war wartungstechnisch. Bei der Rechenleistung wird nicht mehr verlangt. Im Gegenteil: Mir fiel auf, dass das pure UbuntuStudio viel flotter werkelte als ein Standard-Ubuntu. Gut, ändert sich natürlich auch, wenn man rechenintensive Anwendungen nachinstalliert, Dienste hinzufügt, etc.

Der rt-Kernel ist etwas höher im Stromverbrauch, doch da habe ich keine Vergleichswerte, zumal ich mir meinen rt-Kernel auch selbst baue. Welten werden es wohl nicht sein. Auf Hochtouren läuft das System jedenfalls mitnichten.

Auf meinem Notebook läuft ein normales Hardy (beide BTW 64Bit). Was das Arbeiten angeht also keine Nachteile beim Studio.

Schönen Gruß
Rodge

PS: Was spielst du denn, wenn man fragen darf?
"Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum." - Friedrich Nietzsche

lacarpe

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3

Sonntag, 3. August 2008, 19:44

PS: Was spielst du denn, wenn man fragen darf?
Der Signatur nach ("schräng") tippe ich mal auf E-Gitarre... :)

(Ich selbst könnte etwas Konzertgitarre anbieten - und Blockflöte :whistling: )

Hallo Martmahn, Willkommen!

Zu deiner Frage: Ich nutze seit 2 Jahren ausschließlich Ubuntu und bin sehr zufrieden damit: Office, insbesondere Dissertation schreiben, Internet, Javaprogrammierung.

Viele Grüße,
lacarpe
ubuntufreund No. 30
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Martmahn

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4

Montag, 4. August 2008, 22:43

Danke! (solche Antworten hab ich mir echt erhofft)

Also am besten noch kurz warten bis U-Studio 8.10 da is und dann endlich meinen PC komplett neu aufsetzen. WinXP wird wohl auch noch mal installiert für gelegentliches spielen, ohne Office und so Sachen.

Ich hab, vermutlich auf www.ubuntustudio.org, gelesen, dass U-Studio einen Kernel (?) hat, der dem Computer alles abverlangt, damit es keine Verzögerungen beim Aufnehmen gibt... ?( What ever...

Ich benutze zur Zeit noch Ardour um mit dem Keyboard auf mehreren Spuren auzunehmen. Hab jetzt aber gerade ein SoftwareEffektgerät entdeckt, also kann ich endlich mit meiner Gitarre wieder auspacken(ja richtig! E-Gitarre stimmt schon lieber lacarpe, aber nur sehr dilletantisch.)

Habt ihr Erfahrungen mit Ardour oder Rosegarden oder was auch sonst noch alles dabei ist. Bei mir ist grad so ne "learnign-by-doing" Phase und dementsprechend geht nur langsam was weiter. Ardour ist ja ziemlich komplex und trotzdem kann man mit den eingespielten Samples nicht wirklich viel mehr machen, als sie aneinander zu reihen. Eben, wie gesagt, alles eher dilletantisch!
schräng

Martmahn

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5

Freitag, 8. August 2008, 23:05

Die Sache mit dem "Hauptbetriebssystem" ist deswegen noch recht wichtig, weil ich das in nächster Zeit dann mal auf einem Notebook einrichten werde.
Und wenn am Notebook ein Betriebssystem läuft, das der Hardware keine Verschnaufpause gönnt, ist das ziemlich... hm, ja, dumm!
ok, soweit mal DANKE!
hoffentlich findet jemand von Euch was genaueres darüber raus.
schräng