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pidhunter

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1

Montag, 30. Juni 2008, 09:36

Systemprofile erstellen und sichern

Hallo,

ich bin mit dem Erscheinen von Ubuntu 8.04 auf Ubuntu als Zweitsystem aufmerksam geworden. Ich hätte es gern als Erstsystem, aber dazu muss ich es etwas "erziehen".

Als erstes System hatte ich LST und dann nur SuSE benutzt und war eigentlich zufrieden bis mir der Aufwand aktuelle Pakete für die Programmentwicklung (aktuellstes QTK und Freunde) in die SuSE immer wieder neu zu integrieren zu müssen, gründlich auf den Zeiger ging. Da passte einfach nichts zusammen. :cursing:

Das ist bei Ubuntu eindeutig besser gelöst. Allerdings fehlt mir etwas was den Yast ersetzt (Bootmanager einstellen, Systemprofile anlegen) und der vollständige Satz aller Manpages.

Ich will dem System sagen können:

- ich will niemals dem Emacs im dunkeln begegnen :P
- ich will immer alle Manpages und alle Entwicklertools, bison, flex, wenn vorhanden auch zusätzlich in deutsch
- ich will Latex komplett mit latexbeamer und immer alles aktuell
- ich will den Wolf als Hintergrundbild und sonst das Aussehen wie XP
- ich will folgende Bootkonfiguration und Samba-Konfiguration (ändert sich fast nie)
- usw.

und dieses Profil will ich immer gleich so zur Verfügung haben und von Aktualiserung zu Aktuatisierung mitnehmen können und nicht erst wenn ich xfig brauche erst wieder installieren müssen und das will ich nach jeder Aktualisierung genauso vorfinden. Schön wäre es wenn es fertige Profile gäbe (Entwicklungsserver all in one) und man die Profile nur etwas zurechtfeilen müsste, um diese snchließend anderen wieder als Profil zur Verfügung
stellen zu können.

Wie geht das in Ubuntu zu machen?

PS:
ggf könnte man es auf cfengine mit einer hauseigenen Consolen-GUI realisieren, welche dann die Aktualisierungsbefehle absetzt, wenn es bei Unbuntu keine Boardmittel dafür gibt. Das wäre zwar die russische Lösung, aber es ist gut vorstellbar, dass das zuverlässig funktioniert, weil cfengine rechnerabhängige Includes erlaubt und damit auch für Rechnerpools funktioniert und bei anderen Distribututionen (redhat) schon recht gute Resultate geliefert hat.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »pidhunter« (30. Juni 2008, 09:35)


basslord

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Montag, 30. Juni 2008, 12:30

Hallo,

um das zu verwirklichen gibt es sicher mehrere Wege. Ein zentrales Boardmittel wüsste ich jedoch keines.

Um ein wunschgemäß eingerichtetes System auf mehreren Clients zu installieren mit identischer Konfiguration, bietet sich z.B. UCK an. Alternativ kann man sich auch ein Skript schreiben, was wichtige Confs sichert, installierte Pakete zwecks Neuinstallation notiert, sein $HOME backupt, etc.

Die geskriptete Variante ist IMHO praktischer bei einer Neuinstallation (z.B. wenn man Distributionsupgrades lieber vermeidet).

cfengine ist doch eher etwas, wenn man viele Rechner damit verwalten möchte. Alternativ dazu gäbe es noch Puppet:
http://reductivelabs.com/projects/puppet…ion/notcfengine

Bin gespannt, ob sich da eine Lösung finden lässt, die deinen Wünschen entspricht.

Gruß
Rodge
"Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum." - Friedrich Nietzsche

pidhunter

unregistriert

3

Montag, 30. Juni 2008, 14:34


[gekuerzt]
cfengine ist doch eher etwas, wenn man viele Rechner damit verwalten möchte. Alternativ dazu gäbe es noch Puppet:
http://reductivelabs.com/projects/puppet…ion/notcfengine

Bin gespannt, ob sich da eine Lösung finden lässt, die deinen Wünschen entspricht.

Gruß
Rodge
Ich denke ein Nachbau des Yast ist wirklich nicht sinnvoll, weil Yast einfach zu viel ungefragt tut und was er tun sollte gerade nicht oder nicht sorgsam genug tut und eine SuSE-Philosophie in das System einbaut, die was man möglicherweise auch nicht haben will.

Das löst das Handhabungsproblem also nicht wirklich. Das mit cfengige hat seine Vorteile weil die Unterspripte durchaus nutzerspezfisch variieren können und letztlich hat man ja wenn man als Programmierteam sich eine funktionierende Umgebung schaffen will, damit man Fehler nachvollziehen kann, sowas wie einen verteilten Pool, mit ein paar Ausnahmen für einen selbst :) , weil die lokale Umgebung bei jedem anders ist, aber diese sich nicht ändert. Also dann könnten man sagen ich will die Umgebung des Entwicklerteam und dieses uns jenes noch dazu, aber dieses und jenen eben nicht, aber das soll nur auf meinem Rechner anders sein. Ja und das leistet IMHO cfengine im worst case. Die Frage war ja gibt es Bordmittel, die eine für gut befundene Konfiguration über mehrere Aktualisierungen erhalten - wie Du schreibt gibt es die (noch) nicht.

Ergo wäre wäre eine cfenigine-Consolen-GUI ein möglicher Weg, um für eine gemeinsame Software einen gemeinsamen Nenner an Bibliotheken und Paketen abzusichern, die aus einer Addon-DVD (iso-Image) für die wesentlichsten Fälle mit cfengine und mkisofs zusammengestellt werden könnten.

Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von »pidhunter« (30. Juni 2008, 14:33)