Donnerstag, 24. Mai 2012, 13:07

Du bist nicht angemeldet.



Hutchef

hat hier 2. Wohnsitz.

  • »Hutchef« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 252

Ubuntu: 11.04

Kernel: aus der Paketverwaltung

Architektur: 64-bit

  • Private Nachricht senden

1

Dienstag, 17. Juni 2008, 22:39

VMWare: Gast Ubuntu Zeit zu langsam

Hallihallo

(falls ich wieder falsche Sektion erwischt habe, dann bitte richtig schieben und diesen Zeile löschen, danke ^^)

Mein Problem ist folgendes: Auf meinem File-Server läuft der VMWare-Server 1.0.4 und in diesem soll mein Web-Server laufen. Dazu habe ich mich für Ubuntu-Server 8.04 entschieden. Die Systemzeit läuft dort aber permanent zu langsam.

Was habe ich getan (seit 2 Wochen -_-):
Als Host läuft Ubuntu 7.10 64Bit. Hardware ist ein "Gigabyte MB M68SM-S2 AM2 MATX NF630a" mit einem "Athlon64-X2 4000+ EE S-AM2" (2 x 2.10 GHz).
System ist als Software RAID1 konfiguriert. Der VMWarer-Server ist mittels Paketverwaltung installiert (darum 1.0.4). RAM ist mit 4 GB genügend vorhanden.
In das VMWare default Verzeichniss ist eine 250 GB PLatte (ext3) gemountet.

Ich installiere einen Ubuntu-Server 8.04 32Bit und Patche es vollständig. UTC wird "yes" und das virtuelle BIOS entsprechend angepasst (derzeit -2 Stunden). Dannach installierte ich die VMWare-Tools (aus einer schnellen 8.04 Installation kopiert) und starte System neu. Anschließend aktiviere ich die Zeitsynchronisation in der *.vmx und starte Server neu ==> Die Zeit läuft zu langsam.
Also installiere ich ntp-server, aktiviere Logfile und starte den Dienst neu. Der Rest der Konfig. bleibt erstmal so. ==> Die Zeit läuft weiterhin zu langsam.
Nach längerer ausgabe mit tail -f stelle ich fest, das die Zeit nach 60-70 Sekunden wieder gestellt wird und dann gleich wieder falsch geht.

Also trage ich in Host-System in "/etc/vmware/config" folgende drei Zeilen ein:
host.cpukHz = 2100000
host.noTSC = TRUE
ptsc.noTSC = TRUE

und starte den VM-Server neu und anschließend Gast-System. ==> Zeit geht sofort wieder nach.

Also sehe ich in /etc/default/rcS nach:
TMPTIME=0
SULOGIN=no
DELAYLOGIN=no
UTC=yes
VERBOSE=no
FSCKFIX=no

=> sollte so richtig sein.

So, das BIOS nochmal angesehen und festgetsellt, das die Uhr genau so falsch geht wie das Gast-System. Also erneut richtig gesetzt. Selbe Spiel nach einiger zeit wieder. Selbst das manuelle abgleich mit "sudo ntpdate -u pool.ntp.org" bringt nur für Sekunden was.
Date ergibt: Di 17. Jun <Uhrzeit> CEST 2008.

Ich habe nun auch schon auf zwei kernen das Gast-Sys laufen lassen. Ich habe den 64Bit Server installiert als Gast. Ich habe den Defaultpfad ohne den Plattenmount genommen. Ich habe ein völlig anderes Verzeichnis genommen. Alles keine Wirkung. Ich habe auch mit der "/var/lib/ntp/ntp.drift" rumgespielt.
Auch "sudo tzconfig" habe ich probiert.
Interessanter Weise geschieht bei einer Beschäftigung des Servers genau das gegenteil - die Zeit im Gastsystem läuft schneller und geht bei längerer Arbeit des Servers dann vor.

Witzig ist, auf Arbeit habe ich es nicht anders gemacht und dort stimmt die Zeit bis auf 2 Stellen nach dem Komma und es bleibt so. Allerdings ist Host-OS Vista Ultimate 32Bit.


Wenn irgendwer noch einen Tipp, ne Idee oder eventuell ne Lösung hat, immer her damit ?(
mfg Hutchef

Es ist besser für das, was man ist, gehasst,
als für das, was man nicht ist, geliebt zu werden.

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Hutchef« (17. Juni 2008, 22:39)


Raziel

hat hier 2. Wohnsitz.

Beiträge: 442

Ubuntu: ---

Desktop: ---

Architektur: ---

  • Private Nachricht senden

2

Dienstag, 17. Juni 2008, 23:19

Interessant... ich hatte dieses Problem auch schon, habe es aber mit der /etc/vmware/config lösen können... ?(

Aber das find ich echt seltsam, dass die Zeit sogar dann falsch geht, wenn Du die ntp-server-Installation durchgeführt hast... verrückte Sachen gibts :huh: