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lacarpe

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Donnerstag, 3. April 2008, 14:06

Arbeitsspeicherverbrauch: Hardy 32 bit oder 64 bit

Vorweg: "32- versus 64-Bit-Version" wird ja imer noch viel diskutiert und es scheint so zu sein, dass es mittlerweile kaum noch Gründe gibt, nicht die 64-bit-Version zu nehmen. Jedenfalls nicht was das Funktionieren von Programmen angeht. Was mir aber aufgefallen ist: Ubuntu in der 64-bit Version verbraucht immerhin 70MB Arbeitsspeicher mehr in der Grundlast. Wenn man, wie ich, nur 496 MB Arbeitsspeicher hat, ist das kein unerheblicher Unterschied:

AMD Sempron 3000+, 512MB (davon 16 MB Grafik)
direkt nach der Installation, nur die Ressourcenanzeige läuft:

Ubuntu Hardy 32-bit: 34% des Arbeitsspeichers belegt (swap=0)
Ubuntu Hardy 64-bit: 48% des Arbeitsspeichers belegt (swap=0)

Das fand ich interessant. Und ich habe mich für 32-bit entschieden.

Viele Grüße,
lacarpe
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Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »lacarpe« (3. April 2008, 14:33)


basslord

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Donnerstag, 3. April 2008, 14:26

In der aktuellen c't gibt es zu diesem Thema (mal wieder) einen Artikel. Zum Teil wirklich aufschlussreicher als
http://wiki.ubuntuusers.de/64bit-Architektur
oder
http://de.wikipedia.org/wiki/64-Bit-Architektur

Gerade was den archtitekturbedingt erhöhten Speicherbedarf angeht. Ungenutzter Speicher ist aber auch schlechter Speicher. Wenn das System bei gleichzeitiger Nutzung einer Anzahl von Anwendungen, die für einen persönlich ein Maximum darstellt, nicht swappt, dann sehe ich auch bei 512MB keinen Grund gegen 64Bit.

Gruß
Rodge
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lacarpe

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Donnerstag, 3. April 2008, 14:41

Da stimme ich dir voll zu. Nur bei mir ist es so, dass ich oft ein sehr rechen- und speicherintensives Javaprogramm laufen habe und da bin ich dann schon mal leicht an der Grenze zum Swappen. Nun kann man natürlich auch sagen: "Jung, kauf dir weitere 512 MB für 15€ und gut ist" - klar, aber ich komme sonst mit den 512 MB halt gut hin.
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Freitag, 4. April 2008, 06:59

Im Grund sieht es ja so aus, daß Linux den Arbeitsspeicher optimal nutzt.
Ist viel davon da, wird auch viel davon belegt. Ist wenig da, wird entsprechend weniger belegt.
Nach einer Speichererweiterung wird man sehen, daß auf einmal mehr Speicher belegt wird als vorher.

Ist etwas im Arbeitsspeicher, sodaß er schon recht voll ist und es wird Arbeitsspeicher für eine aktuelle Arbeit benötigt, wird entsprechend Arbeitsspeicher freigegeben bevor er wieder belegt wird.
Irgendwann kommt es natürlich zum swappen.

Im Grunde würde ich in jeden Fall anraten, auf 1GB Speicher zu erweitern. Das ist zu heutigen Zeiten eine (in meinen Augen) mindest empfohlene Grösse und finanziell kein grosser Aufwand.
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Freitag, 4. April 2008, 19:05

Hallo,

jo - hab die CT auch gelesen. Also, das einzigste, was mich wirklich an der 64bit-Version reizt ist die RAM-Adressierung oberhalb der 3 GB-Grenze. 4 GB,..8 GB,.. 16 GB,.. :D

Grüße, euer
Ovim-Obscurum ;)
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Christian

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Mittwoch, 9. April 2008, 02:52

Tach zusammen,

gibt es eigentlich eine Möglichkeit 4GB unter den 32Bit zu nutzen?

Ich hab da noch sowas von megamem oder so ähnlich im Kopf ?( , gabs da nicht was?

Gruß
Christian
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Mittwoch, 9. April 2008, 16:14

Klar gibt es die. Heißt High Memory Support. Müsstest dafür nur deinen Kernel neu kompilieren ;)

Gruß
Rodge
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