IBM hat eine "Neuauflage" des alten Lotus Symphony zum kostenlosen Download ins Netz gestellt. Die "Neuauflage" ist jedoch keine Weiterentwicklung des alten DOS-Symphony, sondern trägt nur dessen Namen. Es handelt sich dabei um einen Fork von OpenOffice. Wer nun meint, das sei ein neues Geschwisterchen mit ähnlichen Unterschieden wie zwischen StarOffice und OpenOffice, der täuscht sich - angucken lohnt! Symphony kommt mit reduziertem Funktionsumfang gegenüber OpenOffice, bietet eine komplett neue Oberfläche (nett anzuschauen und leicht erlernbar) und braucht massig Plattenspeicher (659 MB). Laut IBM läuft es unter SLED und RHEL sowie der WS-Version, aber unter Ubuntu und Derivaten ist eine Installation auf den gängigen Releases ebenfalls problemlos möglich. Es läuft auch - entgegen den bei IBM genannten Anforderungen - auf einer mit 600 MHZ getakteten CPU. Wer also mal was Neues fürs Auge braucht und mit Abiword & Co. unzufrieden ist, sollte mal hineinschauen.