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Montag, 6. August 2007, 10:23

Alten Kernel mit neuen Repos kombinieren?

Hallo zusammen,

ich habe einen V-Server mit Debian Sarge. Mittlerweile gibt es ja Etch. Aus bestimmten Gründen möchte ich bei Sarge bleiben und den alten Kernel behalten, aber den Rest der Software auf den neuen Stand bringen. Spricht etwas dagegen in der Sources-List die Quellen von Sarge gegen die von Etch auszutauschen und upzugraden (also kein dist-upgrade)?

Auf meinem Server läuft nur sehr wenig:
- ssh
- lighttpd
- Xvfb
- java

Herzlicher Gruß,
lacarpe
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Dieser Beitrag wurde bereits 3 mal editiert, zuletzt von »lacarpe« (11. August 2007, 10:20)


Easyy-S

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Montag, 6. August 2007, 22:17

Ich habe es zwar noch nicht ausprobiert, allerdings wüsste ich nichts was dagegen sprechen sollte.
Es sei denn, irgend ein Programm setzt einen bestimmten Kernel vorraus. Was ich aber eher für unwahrscheinlich halte.
Easyy-S

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basslord

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Dienstag, 7. August 2007, 20:31

Naja, wenn ich da an vmware denke, halte ich es schon für wahrscheinlicher. Oder ndiswrapper. Oder Treiber für Grafikkarten ;) Schlechte Beispiele für einen Server vielleicht... Aber eben alles, wo Module für eben genau diesen laufenden Kernel erzeugt wurden.
Fakt ist aber auch, dass ich Feisty-Testing noch mit einem älteren Kernel gefahren hatte. Keine Probs damit bekommen. Bei Kernelmodulen aus den Repos für *wasweißichalles* kannst du den alten Kernel aber abschreiben, da diese nur zum Sarge-Kernel passen dürften.

Würde das sowieso vorher mal testen, wenn möglich.

Gruß
Rodge
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Mittwoch, 8. August 2007, 11:14

Ich kann es am Wochende testen und werde dann berichten. Bin mal gespannt. Jedenfalls Danke für eure Einschätzungen.

Herzlicher Gruß,
lacarpe
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Freitag, 10. August 2007, 15:14

Im Zweifelsfall den Kernel einfach selber kompilieren.
Ich weiss ja nicht welche Kernelversion du nutzen möchtest, und ob diese noch bei kernel.org zu finden sind.
Easyy-S

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Freitag, 10. August 2007, 17:28

Selberbrennen geht ja beim V-Server nicht. Wie man mir sagte, funktioniert bei einem "Fremdkernel" die Virtualisierung nicht mehr. Außerdem will ich ja keinen neuen Kernel, ganz im Gegenteil. Ich probiere das upgrade mal am Wochenende aus.

Gruß,
lacarpe
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Samstag, 11. August 2007, 03:15

Ach shit. An den V-Server hatte ich nicht mehr gedacht.
Das du den alten Kernel behalten möchtest ist mir klar. Deshalb hätte ich ja die alten Quellen herunter geladen und diese kompiliert, anstatt den neuen Kernel, des neuen debians zu verwenden.
Aber gut. das hat sich in deinem Fall ja erübrigt.
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Samstag, 11. August 2007, 05:14

Ich habe jetzt ein dist-upgrade vorgenommen und alles läuft zuverlässig. Die neuen Programmversionen laufen also problemlos mit dem alten Kernel.

Vielleicht noch eine Frage: Es läuft jetzt der Prozess inetd. Ich bin mir nicht sicher, ob der vor dem dist-upgrade auch schon lief (ich meine nein). Kann ich auf inetd verzichten, oder startet z.B. lighttpd beim Booten ohne diesen Prozess nicht automatisch? Ich konnte auch kein Paket zuordnen um inetd zu deinstallieren.
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Samstag, 11. August 2007, 07:29

inetd startet diverse Prozesse und/oder Programme.
Ob das bei dir der Fall ist, kannst du testen, wenn du inetd einfach mal aus dem runleveln entfernst.
Anschlissend gucken, ob alle deine Internet-/Netwerkdienste und Programme noch laufen.
Easyy-S

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Samstag, 11. August 2007, 10:15

Danke für den Hinweis. Ich habe inetd jetzt doch einfach deinstalliert (Paket openbsd_indetd). Automatisch mitdeinstalliert wurden diese Programme:

Quellcode

1
ftp netbase openbsd-inetd pidentd sendmail-base talkd telnet

Ftp brauche ich zum Beispiel nicht, da ich dafür ssh2 verwende. Die Starts meiner verwendeten Programme sind beim Booten nicht betroffen. So, jetzt ist mein Server wieder bis zum Anschlag minimalistisch. Auch eine Art Ästhetik. :rolleyes:

Ein schönes Wochenende,
lacarpe
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Sonntag, 12. August 2007, 11:03

sendmail-base ist auch weg ?
Du nichts auf dem Server laufen, was in irgend einer Form emails absetzen möchte ?
Easyy-S

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Sonntag, 12. August 2007, 12:20

So ist es. Der Server dient nicht als Web- und Mailserver. Er betreibt lediglich zwei Javaprogramme und lighttpd für die Weboberfläche zur Steuerung.
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