Mittwoch, 8. Februar 2012, 14:13

Du bist nicht angemeldet.



GBunge

hat sich gut eingelebt.

  • »GBunge« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 79

Desktop: Gnome

Architektur: 32-bit

  • Private Nachricht senden

1

Mittwoch, 4. Juli 2007, 16:19

Backup wieder aufspielen

Hallo,

jetzt habe ich also mein Ubuntu-System auf einer externen USB-Platte gesichert.
Nach der Installation weitere Programme installiert, Lock and Feel angepasst u.s.w.
Ich will hoffen, daß ich das Backup nie brauche!!!!!!

Wenn ich nun meinen Rechner doch mal niedermache, dann beginnt der Enstfall.

Aber wie das Backup wieder auf den Rechner schaffen?
Ich habe viel in Foren und HOWTO's gelesen. Leider hat mich das mehr verwirrt,
als es mich aufgeklärt hat.

Ich habe zwei verschiedene Methoden gefunden.

Methode 1:
<http://ubuntuforums.org/showthread.php?t=35087>
Angeblich ist es möglich, ein laufendes Linux-System zu restaurieren.

Quellcode

1
2
3
4
5
6
7
8
9
10
11
12
13
14
2: Restoring
Warning: Please, for goodness sake, be careful here.
If you don't understand what you are doing here you might end up overwriting stuff that
is important to you, so please take care!

Once again, make sure you are root and that you and the backup file are in the root of the filesystem.

One of the beautiful things of Linux is that This'll work even on a running system;
no need to screw around with boot-cd's or anything.

Of course, if you've rendered your system unbootable you might have no choice but to use
a live-cd, but the results are the same.
You can even remove every single file of a Linux system while it is running with one command.
I'm not giving you that command though!


Methode 2:
<weiß nicht mehr, wo gelesen>
Hier wird eine Live-CD/DVD benutzt.
Man soll nach dem booten einen Mount-Punkt anlegen.
Danach soll man die Partitionen( Platten ) an diesen Mount-Punkt mounten,
ein "chroot" auf die erste Partition machen
um das Backup dann zu kopieren.
Diese zweite Methode habe ich schon mal versucht.
Es ging in die Hose. Ich konnte das restaurierte System nicht booten,
obwohl ich nach Anleitung
<http://ubuntuforums.org/showthread.php?t…ht=grub+restore>
auch GRUB restauriert habe.


Wer von Euch hat denn sein System schon mal wiederhergestellt, und wie?

Gruß GBunge

Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »GBunge« (12. Juli 2007, 16:45)


Fraenk

Super Moderator

Beiträge: 800

Ubuntu: 12.04

Kernel: 3.2.0-14

Desktop: KDE

Architektur: 64-bit

  • Private Nachricht senden

2

Donnerstag, 5. Juli 2007, 13:59

Hallo,
meine Backup`s mache ich immer mit partimage von der Knoppix-Live-CD für die Root- u. Homepartition. Im Wiki von uu.de gibt es einen Artikel dazu.
Hier der Link: Partimage
Ansonsten gibt es hier noch ein HowTo von basslord dazu: Festplattensicherung mit Acronis True Home 10
"Unsere Phantasie ist grenzenlos, unser Wissen jedoch nicht" [A. Einstein]


Dieser Beitrag wurde bereits 1 mal editiert, zuletzt von »Fraenk« (5. Juli 2007, 14:04)


basslord

Ubuntufreund

Beiträge: 2 653

Ubuntu: 11.10

Kernel: 3.0.0-12

Desktop: KDE

Architektur: 64-bit

  • Private Nachricht senden

3

Donnerstag, 5. Juli 2007, 14:22

Hallo zusammen,

kleine Korrektur: das HowTo ist nicht von mir, ich habe lediglich das PDF hochgeladen. Das Original-HowTo findet ihr hier:
[HowTo] Festplattensicherung mit Acronis True Home 10

Zum Thema:
Ich mache meine Backups mit rsync. Die wichtigen Daten gesichert, brauche ich sie nur zurück kopieren. Eine Neuinstallation nach Totalschaden macht mir so weniger aus ;) Das letzte Vollbackup habe ich zu Win-Zeiten gemacht (da war es auch nicht nur ratsam, sondern notwendig). Seinerzeit mit Ghost Image erstellt und im Bedarfsfall zurückgespielt.
Doch Acronis bietet da ja auch genügend Tools. Ansonsten halt dd :)

Gruß
Rodge
"Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum." - Friedrich Nietzsche

Easyy-S

Boardgrafiker

Beiträge: 2 971

Ubuntu: 11.10

Kernel: generic

Desktop: Gnome

Architektur: 64-bit

  • Private Nachricht senden

4

Donnerstag, 5. Juli 2007, 19:14

Ich halte es auch wie basslord.
Ein komplettes backup halte ich für nicht angebracht.
Ich habe es noch nie geschafft, mein Linux komplett ab zu schiessen und brauchte noch kein komplettes backup oder image.

All meine wichtigen Dateien ( wie auch zum Beispiel die Forendateien ;) ) habe ich in /home/easyy-s/Documents/ liegen.
Dieser Ordner wird einmal am Tag mittels rsync auf einen externen PC gesichert.
Sollte wirklich irgendwann mal der Tag kommen, an dem meine Festplatte abdankt, installiere ich Ubuntu neu und spiele meine Dateien zurück.
Programmeinstellungen die für mich wichtig sind ( z.B. Firefox, Thunderbird, etc. ) liegen bei mir ebenfals im besagten Ordner 'Documents'.
Somit wird auch das gesichert und kann problemlos nach einer Neuinstallation wieder verwendet werden.
Easyy-S

Mein pubkey

Dein eigener UbuntuFreunde-Avatar: hier - Dein UbuntuFreunde-Banner: hier

GBunge

hat sich gut eingelebt.

  • »GBunge« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 79

Desktop: Gnome

Architektur: 32-bit

  • Private Nachricht senden

5

Samstag, 7. Juli 2007, 11:00

Hallo basslord, Hallo Easyy-S,

Es ist klar, was man mit den eigenen Daten macht. Halte ich auch so.
Täglich, über Anacron, das Home-Verzeichnis sichern. Da ist mir auch
klar, wie ich die Daten zurück bekomme.

Allerdings habe ich noch eine Frage zu den Installationen und Konfigurationen.

Wenn der Rechner abraucht, dann macht Ihr beide lieber eine Neuinstallation.
Aber was ist mit den zusätzlichen Installationen, die auf einer Ubuntu-Installations-CD
nicht drauf sind. Diese muss man sich dann alle neu installieren
und das ist manchmal ganz schön arbeitsaufwendig.

z.B. habe ich vor einigen Tagen kdevelop installiert und bis jetzt habe ich es noch nicht
geschafft ein Programm zu kompilieren, obwohl ich schon Erfahrung damit habe.
Es gibt immer einen Fehler beim kompilieren. Make meckert das Fehlen von g++ an,
obwohl ich mit Synaptic installiert habe, und g++ auch installiert wurde.

Gruß GBunge

Easyy-S

Boardgrafiker

Beiträge: 2 971

Ubuntu: 11.10

Kernel: generic

Desktop: Gnome

Architektur: 64-bit

  • Private Nachricht senden

6

Samstag, 7. Juli 2007, 11:47


Wenn der Rechner abraucht, dann macht Ihr beide lieber eine Neuinstallation.
Aber was ist mit den zusätzlichen Installationen, die auf einer Ubuntu-Installations-CD
nicht drauf sind.


Für den Fall haben wir uns ein kleines Programm erstellt, mittels dessen man mit einem klick, alle Notwendigkeiten installieren kann.
Es werden Sachen aus den Repos nachinstalliert, die wir brauchen und externe Programme die nicht in den Repos liegen, befinden sich auf unserem Server.
Von dort werden sie abgeholt und installert. Das Programm unterscheidet auch den Benutzer. Wenn basslord das Programm benutzt, werden teils andere Programme installiert, als wenn ich es nutze.
Eine sehr feine Sache.

Eine Neuinstallation ist also wirklich ein Kinderspiel.
Ubuntu installieren, die eigenen Dateien zurück spielen und dann unseren sogenannten 'FeistyOptimizer' anschmeissen. Fertig.

Das ganze sieht dann so aus:
»Easyy-S« hat folgendes Bild angehängt:
  • fopti.png
Easyy-S

Mein pubkey

Dein eigener UbuntuFreunde-Avatar: hier - Dein UbuntuFreunde-Banner: hier

GBunge

hat sich gut eingelebt.

  • »GBunge« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 79

Desktop: Gnome

Architektur: 32-bit

  • Private Nachricht senden

7

Samstag, 7. Juli 2007, 16:49

Na ja, Easyy-S,
schön wenn man solch Programm hat.
Ich nehme an es ist ein Skript, oder?
Wenn man ein gesamtes System-Backup wieder aufkopiert
vergeht einige Zeit, die man in diesem Fall immer am Rechner
arbeitet. Ihr mit Eurem Prog könnt Kaffee trinken gehen.

So etwas zu bauen gelingt mir sicher noch nicht.
Würde gern mehr davon kennenlernen.
Gruß GBunge

basslord

Ubuntufreund

Beiträge: 2 653

Ubuntu: 11.10

Kernel: 3.0.0-12

Desktop: KDE

Architektur: 64-bit

  • Private Nachricht senden

8

Samstag, 7. Juli 2007, 22:05

Ja gut, dass wir ein Skript haben, ist die eine Sache. Aber was ist nun mit deinem eigentlichen Problem, dem Vollbackup?
Von kommerziellen Tools (wie Acronis oder Ghost) bis hin zu systemeigenen (wie dd oder partimage) war doch einiges dabei.
Gut, man muss das alles mal getestet und verstanden haben.

BTW ist das Skript auf Feisty und nicht Dapper zugeschnitten. Prinzipiell macht das Tool (in seiner Hauptfunktion) nichts anderes, als "gesammelte Werke" installieren. Wenn du nach und nach alle Pakete, die du so nutzt, aufschreibst und diese nach jeder Installation zur Hand haben möchtest, ist ein einfaches Skript schnell geschrieben.
Auch gibt es die Möglichkeit, sich seine Ubuntu-Installations-CD selbst zu backen. Aber das würde etwas zu weit führen, denke ich.

Gruß
Rodge
"Ohne Musik wäre das Leben ein Irrtum." - Friedrich Nietzsche

GBunge

hat sich gut eingelebt.

  • »GBunge« ist der Autor dieses Themas

Beiträge: 79

Desktop: Gnome

Architektur: 32-bit

  • Private Nachricht senden

9

Sonntag, 8. Juli 2007, 10:04

Hallo basslord,

das Ubuntu-eigene sBackup, dd und cpio haben mir nicht zugesagt.
Mondo&Mindi ( Backup auf boot-CD) ging in die Hose. Letztlich habe ich
mir ein Skript mit "rsync" gebaut.
Und nun habe ich einen Spiegel meines Systems auf einer externen USB-Platte.

Mein Problem ist, diese Daten auf einen abgestürzten Rechner zu bringen.
Bis zum heutigen Tag habe ich bereits drei mal mein Dapper installiert.
1. Beim upgrade vom vorherigen Ubuntu ging es in die Hose, also installieren.
2. Irgendwann habe ich beim basteln offensichtlich das System zerschossen, installieren.
3. Beim letzten mal war das Wurzelverzeichnis voll, also installieren.

Und jedesmal alles neu machen; installieren und konfigurieren!!

Nach dem upgrade-Versuch hatte ich schon das Backup .
Im Netz habe ich gelesen, daß man mit einer Live-CD die Sache wieder in Ordnung bringen kann.

Die Daten habe ich zwar wieder auf den Rechner bekommen, aber er war nicht bootbar.

Und so entstand dieser Thread, und genau genommen weiß ich es immer noch nicht.

Gruß GBunge

ezazazel

The Supporter

Beiträge: 719

Ubuntu: 11.10

Kernel: 3.0.0-14-generic

Desktop: Gnome

Architektur: 32-bit

  • Private Nachricht senden

10

Dienstag, 17. Juli 2007, 20:45

Könnte sein dass du mit gparted und gpart deine Partitionen wieder aktivieren bzw. den MBR wiederherstellen kannst
Si non confectus, non reficiat (If it's not broken, don't fix it)
Shuttle XPC SD39P2; Intel Core2Duo 6420; Samsung T166 SATA II 3,5" 500GB; Gainward Bliss 8600GT PCX SilentFx, Cinergy T USB XS hybrid && MSI Wind Nettop && Toshiba Portege M700 && Acer Aspire One