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basslord

Ubuntufreund

  • »basslord« ist der Autor dieses Themas

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Donnerstag, 21. Juni 2007, 01:43

Auch Mandriva sagt "nein" zu MS

Immer wieder schön zu lesen, dass nicht jeder käuflich ist.

So erteilte kürzlich auch Mandriva dem Software-Giganten Microsoft in einer Mitteilung auf corp.mandriva.com eine Absage bezüglich eines möglichen Patentabkommens.

Mandrivas Geschäftsführer François Bancilhon fand hier sehr klare Worte; klarer vielleicht noch als die Worte des Ubuntuvaters Mark Shuttleworth.

So ist die Mitteilung gleich mit dem klaren Statement betitelt, man wolle nicht nach Canossa gehen.

Zwar sei man ebenso an bestmöglicher Interoperabilität interessiert, doch sollte man sich, um dieses Ziel zu erreichen, an offene Standards wie beispielsweise ODF halten.

Die permanenten Unterstellungen hinsichtlich angeblichen Code-Diebstahls in Linux und Open-Source-Anwendungen lässt der Mandriva-Chef auch nicht gelten. So müsse, wie in jedem demokratischen System, das Unschuldsprinzip gelten: jeder ist solange unschuldig, bis man Gegenteiliges bewiesen hat.

Weiter bezeichnet er sich und die seinen nicht als Freunde von Software-Patenten. Und dies sei noch eine milde Formulierung. Im Gegenteil, man betrachte das derzeitige Patentsystem als kontraproduktiv für die gesamte Industrie.

Die Mitteilung krönt François Bancilhon, indem er es als unnötig erachtet, von Microsoft beschützt zu werden oder irgendjemandem Schutzgeld (sic!) zu bezahlen.
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enrico65

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Donnerstag, 21. Juni 2007, 15:26

Die Stellungnahme von Mandriva ist KPP - kurz, präzise, prägnant. Die Franzosen sind halt bei ihrer Wortwahl nicht ganz so zurückhaltend wie Mark Shuttleworth, aber genauso konsequent. :]

Easyy-S

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Donnerstag, 21. Juni 2007, 21:12

Mandriva sagt nein. Redhat sagt nein. Das ist schonmal eine sehr erfreuliche Ansage Zwei der grossen stellen sich quer. Prima.
Das Ubuntu eher in Richtung vielleicht gepolt ist, finde ich allerdings schade.
Ich hoffe nicht, daß wir uns demnächst umbennen müssen ;) :D
Easyy-S

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lacarpe

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Freitag, 22. Juni 2007, 09:57

Zitat

Original von Easyy-S
Das Ubuntu eher in Richtung vielleicht gepolt ist, finde ich allerdings schade.

Also so sehr "vielleicht" sehe ich es gar nicht. Ich verstehe Mark so, dass er M$ nicht verteufelt (wie andere es gerne tun), sondern sie einlädt sich an Open Source konstruktiv zu beteiligen (was möglicherweise niemals sein wird?). Das finde ich ok. Interoperabilität ist an sich ein wünschenswertes Ziel von dem alle profitieren können. Insbesondere bedeutet es letztlich wieder mehr Wettbewerb anstelle von Monopol.

Lieber Gruß,
lacarpe
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Raziel

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Samstag, 30. Juni 2007, 13:20

Ich sehe das ebenfalls so... Ubuntu bietet nur eine Zusammenarbeit an, wenn sich M$ an Open Source beteiligt.

Vielleicht kann man sogar den Teufel vom Guten überzeugen...