Original von Cheeky@Boinc
Solange die wirklich großen nicht auf den Zug aufspringen[...]
Also ich würde Novell/Suse nicht unbedingt als
klein bezeichnen
Original von enrico65
Bei Ubuntu und Mark Shuttleworth halte ich das für absolut ausgeschlossen.
Ausschließen würde ich das nicht unbedingt. Wenn Linspires CNR kommt, dann schwarzmale ich mal dieses Szenario:
Linspire bietet über CNR Audio- und Videocodecs an, für die es an M$ Lizenzgebühren entrichten muss. Ubuntuuser nutzen diesen Dienst und zahlen dafür.
Gelangt auf diesem (Um-)Weg die Gebühr etwa nicht an Microsoft? Ich behaupte mal, ja.
Ich sehe nicht, dass Linspire für Ubuntujünger spezielle Pakete aus CNR ausschließt, falls überhaupt möglich.
Gut, das mag nun pessimistisch klingen. Doch sollte man das nicht pauschal abtun, nur weil Ubuntu als eine freie, unabhängige Distribution gilt, bei der es gewisse Versprechungen gibt.
Bug#1 würde auf diesem Wege jedefalls kaum zu beseitigen sein. Im Gegenteil, er klopft schon an die Tür und will rein.
Ubuntu braucht keine Marktanteile zu generieren und will es auch nicht.
Meiner Meinung nach will Ubuntu schon auch Marktanteile gewinnen. Auch wenn, oberflächlich betrachtet, kein Gewinn durch Verkauf des Betriebssystems erwirtschaftet wird.
Doch glaube ich eben nicht, dass Ubuntu eine Distribution um der Distribution Willen ist.
Eine solch hippiemäßige Attitüde würde ich nicht mal einem Multimillionär unterstellen, der es eigentlich nicht nötig hätte. Wenn nicht auf irgendeinen Weg Geld zurückfließt, dann kann auch der Reichste irgendwann den Laden zu machen.
Somit wird eben anders an Ubuntu verdient.
Aber lassen wir uns einfach überraschen. Als Idealist würde ich es jedenfalls begrüßen, wenn Mark Shuttleworth Mr. Carmony für dessen grandiosen "Coup" den bildlichen Tritt in den Allerwertesten verpassen würde.
Man wird ja träumen dürfen...
Gruß
Rodge